Schwemmsand

  • Hallo ich heiße Michael bin neu hier und bin ein wenig ratlos.


    Ich habe einen Schachtbrunnen gegraben Betonringe 1m durchmesser ca.4,5 m tief bis dahin alles gut.

    Leider kommt sehr wenig wasser.

    Habe einen 250m² großen garten zum sprengen und Bäume gießen dafür ist der Brunnen gedacht.

    Zu den Erdschichten 1. Mutterboden 2 sandiger Boden 3. Lehm 4 Kohle 5 grober Kies 6 Kaulin und jetzt 7 Schwemmsand.

    Ich hab so was noch nicht gesehen ich schlage den Sand mit Hammer und Meisel aus dem Boden raus sobald ich ihn 2 cm angehoben habe zerfällt er in der Hand.

    Mit schnellen graben bin ich ca 5 cm tiefer gekommen der Sand kam sofort nachgedrückt.

    Habe es danach mit einer Holzschalung probiert sie im Inneren um die Ringe gestellt und dann mit den Hammer in die Tiefe ein geschlagen ca.60 cm mit zwei Eisenringen oben und unten angebracht so das sie nicht nach innen rutschen können.

    Bin keine 5 cm tifer gekommen.

    Als nächstes habe ich eine Flachsaugende Pumpe geholt die bei 8 cm immer abpummt ( in einen Wassertank) der Wasserzufluß ist nicht mehr gewurden.

    Als nächstes habe ich einen Baueimer (25l) in den Sand eingegraben und die Flachsaugende Pumpe in den Eimer gestellt.

    Der Eimer war am nächten tag wieder hochgedrückt komplett raus.

    Habe mir nun ein Brunnenbauer Buch geholt was mir aber auch keine Antworten brachte.

    Wenn ich da unten stehe versinke ich richtig komme echt schwer raus aber tiefer komm ich nicht und

    bin nun echt ratlos.

    Hat jemand erfahrungen? oder Tips?

    Mir gehen echt die Ideen aus.

    Bin echt dankbar für jede hilfreiche Antwort.


    Danke Grüße Michael

  • Ich habe einen Schachtbrunnen gegraben Betonringe 1m durchmesser ca.4,5 m tief bis dahin alles gut.


    Leider kommt sehr wenig wasser.

    Leider hast Du nicht angegeben, in welcher Tiefe das Wasser anfängt, also der Grundwasserspiegel liegt.

    Gruss

    kg49

    Ein Problem ist meist schon halb gelöst, wenn es klar formuliert und vollständig beschrieben wird.


    Dazu gehört hier im Forum vor allem die Beschreibung der Randbedingungen eines zu lösenden Problems,

    also z.B. Schichtenverzeichnis, Brunnenausbauplan, genaue Typenbezeichnung der Pumpe.

    Wenn Daten nicht zur Verfügung stehen, sollte das auch angegeben werden.

  • Hallo Kg49,


    sorry hab ich vergessen das Grundwasser fängt ca. bei 4 m an.

    Hast du einen Tip was ich machen kann ?

    Gerne mehr Fragen her wenn ich was vergessen habe.

    Was ich noch vergessen habe ich hab eine Wasseruhr angebracht.

    Hatte ich noch rum liegen hab jetzt mal 1 Monat gemessen, jeden Tag und die Stände aufgeschrieben bin zwischen 634 - 721 Lieter am Tag bei ständigen abpumpen in den Tank.


    Grüße Michael

  • Schön, wie gross oder klein ist denn die Körnung des Sandes. Ambesten mal einen Esslöffel getrockneten (!) Sand auf mm-Papier streuen, hoch auflösend fotografieren und Foto hier reinstellen.

    Gruss

    kg49

    Ein Problem ist meist schon halb gelöst, wenn es klar formuliert und vollständig beschrieben wird.


    Dazu gehört hier im Forum vor allem die Beschreibung der Randbedingungen eines zu lösenden Problems,

    also z.B. Schichtenverzeichnis, Brunnenausbauplan, genaue Typenbezeichnung der Pumpe.

    Wenn Daten nicht zur Verfügung stehen, sollte das auch angegeben werden.

  • Sehr klein wenn es trocken ist ist es erstmal fest und wenn es richtig trocken ist pustet es der Wind weg. Bilder kommen.

    Was ich auch noch vergessen habe es ist sehr schwer hab es nicht gemessen 20 Lieter Eimer ca. 40 + Kg.

    Eins hab ich noch jeder kennt Sand von der Farbe getrocknet ist es weiß.


    Grüße

    Michael

  • Der Link produziert nur Fehlermeldungen.

    Gruss

    kg49

    Ein Problem ist meist schon halb gelöst, wenn es klar formuliert und vollständig beschrieben wird.


    Dazu gehört hier im Forum vor allem die Beschreibung der Randbedingungen eines zu lösenden Problems,

    also z.B. Schichtenverzeichnis, Brunnenausbauplan, genaue Typenbezeichnung der Pumpe.

    Wenn Daten nicht zur Verfügung stehen, sollte das auch angegeben werden.

  • hoch auflösend geht leider nicht. Datengröße ist sonst zu groß.

    Wenn schon nicht hochauflösend, dann doch zumindestens scharf.

    Nach den Erfahrungen der letzten Tage bekomme ich das Gefühl, dass der Begriff Schärfentiefe nicht mehr bekannt ist und nur noch mit dem Handy "geknipst" werden kann.

    Nimm das nicht persönlich, aber das musste mal gesagt werden. Vielleicht lesen das auch noch andere, die Fotos einsenden.

    Übrigens, schon mal was vom Programm "tinypics" gehört?


    Trotz der geringen Bildqualität kann man erkennen, dass das Ganze nichts wird. Der erforderliiche Sandfilter kann unter den gegebenen Umständen nicht gesetzt werden.

    Es wäre vielleicht möglich, unter Hinzunahme von Feuerwehrtechnik die Betonringe noch weiter abzusenken (falls diese noch rutschen), aber ich glaube nicht, dass Dir das entsprechende Equipment zur Verfügung steht.

    Lies mal:

    https://de.wikipedia.org/wiki/Treibsand

    Die Ringe müssten bis auf die erwähnte feste Schicht abgeteuft werden und in welcher Tiefe die liegt, weiss man nicht.

    Gruss

    kg49

    Ein Problem ist meist schon halb gelöst, wenn es klar formuliert und vollständig beschrieben wird.


    Dazu gehört hier im Forum vor allem die Beschreibung der Randbedingungen eines zu lösenden Problems,

    also z.B. Schichtenverzeichnis, Brunnenausbauplan, genaue Typenbezeichnung der Pumpe.

    Wenn Daten nicht zur Verfügung stehen, sollte das auch angegeben werden.

  • Hallo Kg49,


    Bilder sind nicht so toll gebe ich ja zu.

    Aber man kann erkennen wie fein der Sand ist.

    Hab ja auch geschrieben das er wenn er trocken ist vom Wind weggepustet wird.

    Einen Link zu Wiki hilft mir nicht wirklich.
    Das Ganze wird nichts ist auch nicht so der Super Tip.

    Das Spühlverfahren was warscheinlich mit Feuerwehrtechnik gemeint ist bringt nichts da es viel zu schnell nachläuft, der Sand (Schwemmsand) wird dann nur aufgewirbelt und fliest dann ja noch schneller nach von den Seiten und ja das wurde getestet deswegen die Schalung aus Holz.

    Dachte er an Erfahrungen die andere gesamelt haben.

    Ich hab gelesen das einige es mit Tapetenleim probiert haben das der Treibsand seiene Konsestenz verendert. Wie das genau gemacht wurde stand da aber auch nicht.


    Trotzdem Danke


    Michael

  • Das Ganze wird nichts ist auch nicht so der Super Tip.

    Aber realistisch, zumindest nach Deinen Beschreibungen. Oder ist Dir mehr nach optimistischen Visionen?

    Man muss auch die Grenzen des Machbaren erkennen und akzeptieren.

    Gruss

    kg49

    Ein Problem ist meist schon halb gelöst, wenn es klar formuliert und vollständig beschrieben wird.


    Dazu gehört hier im Forum vor allem die Beschreibung der Randbedingungen eines zu lösenden Problems,

    also z.B. Schichtenverzeichnis, Brunnenausbauplan, genaue Typenbezeichnung der Pumpe.

    Wenn Daten nicht zur Verfügung stehen, sollte das auch angegeben werden.

  • Ich hab gelesen das einige es mit Tapetenleim probiert haben das der Treibsand seiene Konsestenz verendert

    Was Du beschreibst, wird bei Spülbohrverfahren angewandt, allerdings ist Tapetenleim so ein Hausmittelchen, professionell wird Betonit dem Spülwasser zugesetzt, um die Bohrwände stabil zu halten.

    Erfahrungen bei Schwemmsand sind mir nicht bekannt. Ich sehe auch das Problem darin, dass der Sand bei Dir stark(!) von unten drückt. Abgesehen davon habe ich keine Vorstellung davon, wie das Betonit Spülwasser von Dir in den Sand eingeschlämmt werden kann.


    Professionell wird wahrscheinlich ein Stahlrohr in den Boden getrieben, dann der Sand unten (u.U. mit Betonit oder ähnlichem) verfestigt und anschliessend ausgebohrt.


    Das dürfte aber wirklich nur im professionellen Bereich umsetzbar sein.

    Gruss

    kg49

    Ein Problem ist meist schon halb gelöst, wenn es klar formuliert und vollständig beschrieben wird.


    Dazu gehört hier im Forum vor allem die Beschreibung der Randbedingungen eines zu lösenden Problems,

    also z.B. Schichtenverzeichnis, Brunnenausbauplan, genaue Typenbezeichnung der Pumpe.

    Wenn Daten nicht zur Verfügung stehen, sollte das auch angegeben werden.

  • Hallo Michael,


    wenn ich deine Geschichte so lese, könnte ich fast meinen es wäre meine, sogar die Gartengröße stimmt. :-))


    Aber ich hab weitergemacht und es hat doch noch geklappt bei mir.


    Ich hatte mir, um tiefer zu kommen, einen Ring aus Holz, ca. 20mm breit und Durchmesser 950mm auf den Boden des Brunnens gelegt und dann 5 Reihen Pflastersteine darauf gelegt.


    Dann hatte ich den Holzring untergraben und er sank tatsächlich mit den Steinen darauf ab ab. Dann hab ich nochmal 5 Reihen draufgepackt und auch die sanken beim Untergraben ab.


    Mit steigendem Wasserstand im Brunnen wurder auch der Gegendruck, den die Wassersäule im Brunnen aufbaut, größer. Zu Anfang war der von unten nachdrückende Sand immer ca. 20cm höher als die Unterkante des untersten Ringes. Später nur noch 10cm..dann 5cm..und am Schluss drückt das Wasser den Sand bis an die untere Kante.



    Ist zwar ne elendige Schufterei, aber es ging bei mir. Um das Wasser beim Arbeiten abzupumpen habe ich mir 400er KG Rohr perforiert in die Mitte des Brunnen eingedrückt. Da stand die Pumpe drin.


    Nachdem die 10 Reihen Pflastersteine ganz unten waren und ich etwa 1 m Wassersäule hatte, habe ich die oberen 2 Reihen der Steine entfernt und den Betonring freigegraben. Er rutschte dann auch weiter nach unten. Dann die nächsten 2 Reihen weg und wieder ging es nach unten. Jetzt hab ich genug Wasser um in diesem Sommer meinen Garten schön grün gehalten zu haben.

Brunnen selber bauen