Fragen zum Bohrbrunnenbau

  • Hallo miteinander,


    ich habe heute mit dem Bau eines Bohrbrunnens begonnen und leider sind schon einige Probleme aufgetreten.


    Ich habe bis zu einer Tiefe von 2 Metern gebohrt (160mm) und bin dann auf Grundwasser gestoßen. Dann habe ich ein blaues Bunnrnrohr mit 2 Meter Filterstrecke und 1 Meter Vollwandrohr hinab gelassen. Anschließend habe ich mit einem 108mm Plunscher weiter gemacht. Die ersten 30cm gingen ganz gut, aber dann war so gut wie Schluss (5cm in einer Stunde). Der Plunscher förderte auch plötzlich nur noch Wasser und kein Sand mehr.


    Ich habe mich dann entschlossen das Rohr ca. 30 cm zu ziehen und unter drehender Bewegung wieder hinunter zu drücken. Skurilerweise war das Rohr durch diese Aktion plötzlich tiefer als vorher (habe zuvor etwas Wasser dazu gegeben)


    Was ist hier faul?


    Muss eigentlich immer ein Supfrohr benutzt werden? Ich habe nämlich keines eingebaut.


    Soll ich mehr Wasser von oben dazu geben?



    Bin über jeden Ratschlag dankbar. Möchte morgen gerne weiter machen.


    LG Michael

  • Zum Plunschen sind zwei Dinge erforderlich:

    1. Genügend Wasser im Rohr, gegebenenfalls hinzugeben.

    Kiespumpe muss mindestens bis zum ausgezogenen Kolben im Wasser stehen,

    Plunscher muss angehoben vollständig im Wasser stehen.

    2. Auflast auf dem Rohr.

    Gruss

    kg49

    Ein Problem ist meist schon halb gelöst, wenn es klar formuliert und vollständig beschrieben wird.

  • Das Brunnenrohr muss ja unten verschlossen werden (Tonpellets). Wenn kein Sumpfrohr vorhanden ist, verschliessen die Tonpellets z.T. das Filterrohr.

    Nur wenn das Brunnenrohr nicht verschlossen werden muss (Kiesschicht, Tonboden) könnte man darauf verzichten. Im Sumpfrohr lagern sich auch Feinsandteile ab.

    Gruss

    kg49

    Ein Problem ist meist schon halb gelöst, wenn es klar formuliert und vollständig beschrieben wird.

  • Es schadet nichts, wenn Du mal mit einem geeigneten Gegenstand an einer Verlängerung am Boden des Brunnenrohres "stocherst", um in Erfahrung zu bringen, wie der Bodengrund sich verhält.

    Gruss

    kg49

    Ein Problem ist meist schon halb gelöst, wenn es klar formuliert und vollständig beschrieben wird.

  • Es dürften an die 400kg sein.

    Das sollte normalerweise reichen.

    Wenn das Rohr wieder eingeplunscht wird und genau an der gleichen Stelle nicht weiter runtergeht, ist höchstwahrscheinlich ein Stein im Weg.

    Dieser muss nicht vollflächig das Rohr abdecken, es kann auch sein, dass nur ein kleiner Teil des Steines den Rohrrand am Weiterrutschen hindert.

    Gruss

    kg49

    Ein Problem ist meist schon halb gelöst, wenn es klar formuliert und vollständig beschrieben wird.

  • Du solltest erst einmal feststellen, ob überhaupt ein Stein im Weg ist.

    Dazu brauchst Du eine lange Stange mit einer Spitze, um am Bohrgrund zu "stochern".

    Auch eine "Gartenkralle" mit Verlängerung ist brauchbar.

    Gruss

    kg49

    Ein Problem ist meist schon halb gelöst, wenn es klar formuliert und vollständig beschrieben wird.

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