Schachtbrunnen Waldgarten 2 Meter - kein Wasser mehr

  • Hallo liebe Brunnenfreunde,

    ich bin ganz neu hier und hoffe dass ihr mir helfen könnt.

    Wir haben ein Gartengrundstück am Wald übernommen. Darauf befindet sich ein Schachtbrunnen (glaube ich). Ich habe noch nicht unter die Abeckung geschaut (hole ich schnellstmöglich nach), aber der "Lattentest" des Vorbesitzers hat rund 2 Meter tiefe und keine Wasser ergeben. Der Durchmesser beträgt um die 70 cm. Vor vier Jahren gab es wohl noch etwas Wasser, aber nicht allzuviel. Der Nachbar hat einen funktionierenden Brunnen, leider noch keine Angaben dazu. Der Brunnen ist ca. 30-40 Jahre alt und wahrscheinlich nicht fachmännisch gebaut. In der Nähe gibt es mehrere Quellen und einen Waldsee.


    Beim reinstechen mit der Latte gab es leicht nach und hat ein Geräusch gemacht, dass sich wie Sand angehört hat. Die Latte war unten Rotbraun verfärbt.


    Sollte es am abgesunkenen Grundwasserspiegel liegen, oder an Verssandung, etc, gibt es dann einen Weg den Brunnen zu vertiefen? Der Durchmesser lässt graben schlecht zu oder? "Runtersteigen" dürfte aufgrund der geringen tiefe nicht besonders gefährlich sein, was denkt ihr?


    Beste Grüße!


  • Hey Lumpi und die Anderen,

    lieber spät als nie: Danke für diese Antwort. Das Gleiche wurde mir von einem mittelfachkundigen Freund empfohlen. So wird es wohl dieses Jahr umgesetzt.


    Dazu habe ich mir ein Set gekauft, bei welchem ein Pumpenstock nicht umfasst war. Könnt ihr mir sagen, ob ich einen solchen für die oben im Beitrag gezeigte Pumpe benötige, oder ob ich den Ansaugschlauch der Pumpe direkt auf das letzte Rohrstück des Brunnens klemmen kann?


    Und weiterhin: das Brunnenset kommt in 1 1/2 Zoll. Habe irgendwo gelesen, dass ich dafür eine 2 und eine 1 1/5 Zoll Wasserpumpenzange nutzen sollte, um die Teilstücke zu verbinden. Trifft das zu?


    Der Beitrag dürfte jetzt eher in die Sektion "Rammbrunnen" gehören...

  • Der Beitrag dürfte jetzt eher in die Sektion "Rammbrunnen" gehören...

    Richtig, und Du bist Dir sicher, dass ein Rammbrunnen funktioniert? Dazu sind mindestens zwei Dinge erforderlich:

    1. Das Grundwasser sollte hoch genug für eine Saugpumpe liegen.

    2. Der Filter des Rammbrunnens wird nach Fertigstellung in einer Grobsand- oder Kiesschicht stehen.

    Weiterhin liegt der Wasserbedarf bei max. 800L/h.

    Gruss

    kg49

    Es fördert nicht die Problemlösung, wenn von Seiten der Ratsuchenden erst nach mehreren Tagen auf einen Forenbeitrag geantwortet wird, da dies häufig ein erneutes Einlesen in die Problemstellung erfordert.


    Ein Problem ist meist schon halb gelöst, wenn es klar und vollständig beschrieben wird.


  • Hi danke für deine Antwort.


    Das Wasser der Nachbarn steht bei 5m und 6m. Die Nutzen allerdings keine Rammbrunnen.


    Leider weiß ich nicht, ob in dieser Tiefe noch die nach der geologischen Karte und auch vom Nachbarn hingwiesene Tonschicht vorhanden ist.


    Ich muss es also auf einen Versuch ankommen lassen, oder was meint ihr?


    Gibt es noch Hinweise zu meinen Fragen zwei Beiträge weiter oben?


    Danke und LG!

  • Leider weiß ich nicht, ob in dieser Tiefe noch die nach der geologischen Karte und auch vom Nachbarn hingwiesene Tonschicht vorhanden ist.

    Da Du für einen Rammbrunnen eh bis zum Grundwasser vorbohren solltest, kannst Du ja dabei feststellen, ob in der anvisierten Tiefe Ton oder Grobsand vorhanden ist.

    Gruss

    kg49

    Es fördert nicht die Problemlösung, wenn von Seiten der Ratsuchenden erst nach mehreren Tagen auf einen Forenbeitrag geantwortet wird, da dies häufig ein erneutes Einlesen in die Problemstellung erfordert.


    Ein Problem ist meist schon halb gelöst, wenn es klar und vollständig beschrieben wird.


  • Ja das stimmt. Jetzt steht in dem Brunnen ca 1 bis 1,5 Meter hoch das Wasser. Er hat einen Durchmesser von ca. 70cm, das ist ja schon einiges an Wasser. Da er eine "Metallwand" hat denke ich, dass das Wasser von unten rein ist (zum Teil bestimmt auch Regenwasser). Könnte ich also auch Erfolg haben, wenn ich mich runtertraue und das Lehm/Tonhaltige Zeug wegschaufle?


    LG

  • Könnte ich also auch Erfolg haben, wenn ich mich runtertraue und das Lehm/Tonhaltige Zeug wegschaufle?

    Was für einen Erfolg für Deinen geplanten Raqmmbrunnen strebst Du denn an?

    Gruss

    kg49

    Es fördert nicht die Problemlösung, wenn von Seiten der Ratsuchenden erst nach mehreren Tagen auf einen Forenbeitrag geantwortet wird, da dies häufig ein erneutes Einlesen in die Problemstellung erfordert.


    Ein Problem ist meist schon halb gelöst, wenn es klar und vollständig beschrieben wird.


  • Könnte ich also auch Erfolg haben, wenn ich mich runtertraue und das Lehm/Tonhaltige Zeug wegschaufle?

    Ich glaube nicht, dass diese Vorgehensweise von Erfolg gekrönt sein wird.

    Zum einen ist ein Durchmesser von 70cm nicht besonders für Arbeiten im Schacht geeignet.

    Zum anderen weisst Du nicht, wie tief Du ausschachten musst.

    Weiterhin dürfte die stützende Seitenwand beim weiteren Ausschachten fehlen.

    Du könntest probieren, mit einem Hilfsrohr tiefer zu bohren und dann bei Beginn des Grundwasserspiegels einen Rammbrunnen hineinzuschlagen.

    Sollte eine Bohrung stabil bleiben und nicht einfallen, könnte man auch auf das Hilfsrohr verzichten.

    Gruss

    kg49

    Es fördert nicht die Problemlösung, wenn von Seiten der Ratsuchenden erst nach mehreren Tagen auf einen Forenbeitrag geantwortet wird, da dies häufig ein erneutes Einlesen in die Problemstellung erfordert.


    Ein Problem ist meist schon halb gelöst, wenn es klar und vollständig beschrieben wird.


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