Gartenbrunnen soll her...

  • Hallo zusammen!


    Da die Sommer immer wärmer und trockener werden, Gemüse und das Gewächshaus und der Rasen aber jedemenge Wasser verbrauchen, benötigen wir einen Gartenbrunnen. Angedacht ist ein Gartenbrunnen um evtl. später eine Bewässerungsanlage zu installieren. Schön wären bis zu 3000l/h.


    Blaues Brunnenrohr mit DN100 für eine 4 Zoll Tiefbrunnenpumpe. Angedacht sind: 0,5m Sumpfrohr, 3m Filterrohr 0,3mm Schlitzweite, 11,5m Vollrohr.


    Da wir ein Grundstück besitzen welches zur Trinkwasserherstellung genutzt wurde, besitzen wir auch 2 Trinkwasserbrunnen welche damals zurückgebaut wurden (DN 150 und DN250). Beide Brunnen wurden an den Grundstücksecken angelegt und sind gute 75m auseinander. Die Tiefen betrugen 46,8m und 60m. Ausserdem gab es wohl eine Sondierungsbohrung auf 15m ziemlich mittig zwischen den beiden Brunnen. Schichtenverzeichnisse der beiden Brunnen liegen vor.


    Der Gartenbrunnen am 46,8m tiefen Brunnen fällt aufgrund des Schichtenverzeichnisses raus (von 8 - 24m Ton). Grundwasserstand 27m.


    Beim 60m tiefen Brunnen, sieht die sache etwas anders aus (siehe Schichtenverzeichnis). Grundwasserstand hier 7m.


    Zum Grundwasserstand bei der 15m Sondierungsbohrung gibt es keine Informationen.


    Gespräche mit den Nachbarn ergaben, Wasser bei ca. 7-8m und Brunnentiefe ca. 12m.


    Wir haben vor ca. einem Jahr versucht einen Brunnen zu bohren und sind damal kläglich gescheitert.... Jetzt weiß ich auch warum ;-) Wir haben ein Gefälle Grundstück, welches auf 50m gute 3-4m Höhenunterschied hat. Da die Nachbarn alle "Höher" sitzen dachten wir uns damals das wir im Flachen Bereich bohren müssen. Tja falsch gelegen, der 46,8m Tiefe Brunnen mit der 16m Tonschicht lieht auf der gleichen Höhe. Der 60m Tiefe Brunnen liegt am höchsten Grundstückspunkt.



    Vielleicht können die Erfahrenen Hasen mir zu einem von beiden Bohrplätzen Aufgrund des Schichtenverzeichnisses raten.


    Ich werde versuchen, diesen Beitrag etwas am leben zu halten...

  • Kann ich diese beiden Brunnenrohre sinnvoll in mein Brunnen Projekt einbinden? Dachte 0,5m Sumpfrohr und den Rest als Reserve über der Wasserführenden Schicht oder jemand noch eine Idee?


    Habe jetzt von vielen erfahren das man Quellton nicht verwenden soll, stattdessen eine Kiespackung.. Würde Quellton nehmen und dann 1Kg Kies in einer zweiten Packung oben drüber

  • und den Rest als Reserve über der Wasserführenden Schicht

    ?

    Was für eine "Reserve"? Die Verrohrung von Brunnen hat keine Reserve.

    Gruss

    kg49

    Ein Problem ist meist schon halb gelöst, wenn es klar formuliert und vollständig beschrieben wird.


    Dazu gehört hier im Forum vor allem die Beschreibung der Randbedingungen eines zu lösenden Problems,

    also z.B. Schichtenverzeichnis, Brunnenausbauplan, genaue Typenbezeichnung der Pumpe.

    Wenn Daten nicht zur Verfügung stehen, sollte das auch angegeben werden.

  • Sagen wir mal so: Der Begriff "Reserve" dafür ist etwas "ungewohnt".

    Gruss

    kg49

    Ein Problem ist meist schon halb gelöst, wenn es klar formuliert und vollständig beschrieben wird.


    Dazu gehört hier im Forum vor allem die Beschreibung der Randbedingungen eines zu lösenden Problems,

    also z.B. Schichtenverzeichnis, Brunnenausbauplan, genaue Typenbezeichnung der Pumpe.

    Wenn Daten nicht zur Verfügung stehen, sollte das auch angegeben werden.

  • Spricht etwas Dagegen ein Rohr mit Loch als Sumpfrohr und eines kurz unter GOK zu verwenden?

    Ja.

    Die Löcher vorher verschliessen.


    Thema Quellton: ja oder nein? Mit Kiespackung oben drauf oder ohne oder sogar nur Kies?

    Nur Ton. Als Packung im Damenstrumpf. Stark quellenden Ton verwenden.

    Gruss

    kg49

    Ein Problem ist meist schon halb gelöst, wenn es klar formuliert und vollständig beschrieben wird.


    Dazu gehört hier im Forum vor allem die Beschreibung der Randbedingungen eines zu lösenden Problems,

    also z.B. Schichtenverzeichnis, Brunnenausbauplan, genaue Typenbezeichnung der Pumpe.

    Wenn Daten nicht zur Verfügung stehen, sollte das auch angegeben werden.

  • z.B.: 2 K Kleber

    Gruss

    kg49

    Ein Problem ist meist schon halb gelöst, wenn es klar formuliert und vollständig beschrieben wird.


    Dazu gehört hier im Forum vor allem die Beschreibung der Randbedingungen eines zu lösenden Problems,

    also z.B. Schichtenverzeichnis, Brunnenausbauplan, genaue Typenbezeichnung der Pumpe.

    Wenn Daten nicht zur Verfügung stehen, sollte das auch angegeben werden.

  • So kurzer Zwischenstand. Dn115 Brunnenrohr ist jetzt 10,5m versenkt, es geht aber kaum mehr voran. Bis jetzt 0,5 Sumpfrohr, 2m Filterrohr und Rest Vollrohr. Tiefe ausgelotet und es ist im Rohr bei 9,70m Schluss, es steht also 0,8m Sand im Rohr. Wasserstand ab GOK bei 3,70. Also 6m Wassersäule.. Bodenbeschaffenheit bis jetzt Mittelstand mit Kieselsteinen um 3cm.. Gewicht auf der Holzzange 160Kg. Plunscher 108mm. Für mehr Gewicht muss ich die Holzzange etwas Umbauen. Ende kommender Woche steht auch eine Kiespumpe zur Verfügung... Jemand sonst noch ne Idee?

  • 4m über dem Filter ist doch schonmal nett.

    Mit der Kiespumpe vorsichtig soviel Sand wie möglich aus dem Sumpfrohr entfernen, dann mit Tonpfropfen verschliessen, ein paar Tage die Ungeduld zügeln bis der Ton ausreichend gequollen ist, und dann testweise anpumpen. Reicht die Menge ohne dass der Wasserstand zu sehr absinkt dann ist alles schick. Wenn nicht dann kannst du den Tonpfropfen wieder ziehen und versuchen noch tiefer zu plunschen. Geht mit der Kiespumpe ohnehin viel besser als mit einem Plunscher.

    Bei 160kg Auflast ist ohnehin noch viel Luft nach oben. Es hilft ggf. auch die Rohrtour leicht nach rechts und links zu drehen um die Haftreibung zu überwinden, dann gehts u.U. auch mit geringerer Auflast weiter runter. Aber dann bitte darauf achten dass die Holzzange nicht zu weit oben am Rohr angeschlagen ist und die Auflast auch wirklich sicher sitzt, sonst wird das ein gefährliches Gewackel!

    Ich habe eine recht robuste und vor allem auch breite Zange gebaut auf der rechts und links je ein rechteckiger 90l Mörtelkübel steht, die gibts schon für ein paar EUR. In diese Kübel habe ich Pflastersteine geschlichtet. Gesamtauflast so etwa 320kg ohne dass irgendwas verrutscht oder besonders hoch aufbaut. Und wenn nötig kann ich mich noch mit draufstellen...

  • Toenne :


    weiter runter wäre schön. Bekannte Nachbarsbrunnen sind auf 12m.


    Das mit dem gefährlichen Gewackel musste ich gestern feststellen, wird definitv abgestellt. Baue erstmal die Holzzange um, einen neue Umlenkrolle ist auf dem Weg und das Material für die Kiespumpe ebenfalls. Werde noch den "Leiternbock" aufgrund der breiteren Holzzange vergrößern müssen. Das mit den Mörtelkübeln ist ein guter Tipp und das die Holzzange nicht allzuhoch montiert ist auch. Habe Auflaststeine von 50x30x15 die passen leider nicht in die Wannen, mal sehen wenn ich sie stapel muss...

  • So weiter gings oder auch nicht.. 30cm in 5x Plunscher rauf/runter.. 3x 60mm Steine raufgeholt.. Beim Letzten mal Plunsche hochziehen, plötzlich fest.. Steckt drin und bewegt sich keinen mm.. Rohr gedreht und wieder die 30cm gezogen, trotzdem nichts.. Morgen kommt der Greifzug, mal sehen ob das Seil hält (ausgediente Feuerwehrleine). Hier im Forum gelesen und das Seil auf maximale Straffung Fixiert, mal sehen ob sich über Nacht was tut

  • Ich bin der Meinung das er sich festgesaugt hat. Es stand ja gute 80cm Sand/Kies im Rohr. Wir haben das Brunnenrohr bei gespanntem Zugseil gezogen und das Seil hat sich nicht entspannt. Für mich ein Zeichen das er nicht unter dem Rohr sein kann.


    Heut Nachmittag werde ich noch mal mit einem Magneten das Brunnenrohr ausloten, mal sehen wo genau er Festsitzt...

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