Vorstellung und Problembeschreibung WP-Tiefbrunnen >40m

  • Post by Thomas_G ().

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  • der Inhaber des Brunnenbaubetriebes, der den Betrieb des verstorbenen Besitzers übernommen hat, verweigert einen tel. Kontakt bzw. lässt sich verleugnen

    Naja, nach 50(!) Jahren sollte auch keine Gewährleistung mehr bestehen.


    Da die Wassersäule bei Brunnentiefen >10m beim Stop der Wasserförderung abreist

    Das ist nicht nachvollziehbar. Entscheidend ist nicht die Brunnentiefe, sondern die Grundwassertiefe.

    Dazu kommen verstärkt Schmutzpartikel (<2mm) im Grundwasser

    Ebenfalls nicht nachvollziehbar. Was sind Schmutzpartikel? Sand?

    Damit das alles verständlich wird, poste doch mal den Brunnenausbauplan, das Schichtenverzeichnis sowie das Abnahmeprotokoll nach Fertigstellung des Brunnens..

    Gruss

    kg49

    Es fördert nicht die Problemlösung, wenn von Seiten der Ratsuchenden erst nach mehreren Tagen auf einen Forenbeitrag geantwortet wird, da dies häufig ein erneutes Einlesen in die Problemstellung erfordert.


    Ein Problem ist meist schon halb gelöst, wenn es klar und vollständig beschrieben wird.


  • Post by Thomas_G ().

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  • Die Dokumentation ist eigentlich i.O.

    Schön, jetzt sieht man schon etwas klarer, aber noch nicht alles.

    Da die Wassersäule bei Brunnentiefen >10m beim Stop der Wasserförderung abreist,

    Hier war ich von einer Saugpumpe ausgegangen.

    Bei einer Tiefbrunnenpumpe reicht doch eine Rückflussventil, wenn man das vermeiden möchte.

    Wieso wurde kein RV verbaut?

    Die ganze Konstruktion mit dem Magnetventil ist so für mich nicht nachvollziehbar.

    Gruss

    Kg49

    Es fördert nicht die Problemlösung, wenn von Seiten der Ratsuchenden erst nach mehreren Tagen auf einen Forenbeitrag geantwortet wird, da dies häufig ein erneutes Einlesen in die Problemstellung erfordert.


    Ein Problem ist meist schon halb gelöst, wenn es klar und vollständig beschrieben wird.


  • Ergänzung zum vorherigen Beitrag:

    Meine Vermutung ist, das die neue Förderpumpe zu viel Wasser fördert

    Naja, da bräuchte man ja nur die Daten beider Pumpen vergleichen (aber auf der Pumpenkennlinie!).

    Es kann natürlich auch sein, dass bei der alten Pumpe sich Ocker gebildet hat, der beim Ziehende alten Pumpe gelöst wurde.

    "Rostpartikel" ist ein sehr dehnbarer Begriff.

    Gruss

    kg49

    Es fördert nicht die Problemlösung, wenn von Seiten der Ratsuchenden erst nach mehreren Tagen auf einen Forenbeitrag geantwortet wird, da dies häufig ein erneutes Einlesen in die Problemstellung erfordert.


    Ein Problem ist meist schon halb gelöst, wenn es klar und vollständig beschrieben wird.


  • Post by Thomas_G ().

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  • Na schön, eine gewöhnungsbedürftige Konstruktion. Kam in dieser Form und im Nachbarforum noch nie vor.

    Mir ist zwar noch nicht klar, warum der Schluckbrunnen nicht einfach kurz belüftet wird, um den Unterdruck abzubauen, wenn die Förderpumpe still steht.

    Ich muss aber auch nicht alles verstehen.

    Jedenfalls eine seltsame Konstruktion, wenn es solche Druckschläge gibt. Ich kann mir nicht vorstellen, dass das Stand der Technik ist.


    Aber zum Problem:

    Hier wäre der nächste Schritt tatsächlich eine Leistungsvergleich beider Pumpen.

    Gruss

    kg49

    Es fördert nicht die Problemlösung, wenn von Seiten der Ratsuchenden erst nach mehreren Tagen auf einen Forenbeitrag geantwortet wird, da dies häufig ein erneutes Einlesen in die Problemstellung erfordert.


    Ein Problem ist meist schon halb gelöst, wenn es klar und vollständig beschrieben wird.


    Edited once, last by kg49 ().

  • Post by Thomas_G ().

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  • Motor, Turbinenstufen

    Den Hydraulikteil gibt es sicherlich in einer Fertigpumpe. Es wird ja ein Qualitätsteil sein. Diese Fertigpumpe sollte es mit unterschiedlichen Motoren geben. Also sollte ein Vergleich mit dem verwendeten Motor zumindest grob möglich sein.


    Ich sehe sonst keine Möglichkeit, ausser der, die Pumpenkennlinie der neuen Pumpe selbst aufzunehmen. Ist zwar kein Problem, aber nicht jedermanns Sache.

    Gruss

    kg49

    Es fördert nicht die Problemlösung, wenn von Seiten der Ratsuchenden erst nach mehreren Tagen auf einen Forenbeitrag geantwortet wird, da dies häufig ein erneutes Einlesen in die Problemstellung erfordert.


    Ein Problem ist meist schon halb gelöst, wenn es klar und vollständig beschrieben wird.


  • um dem eigentlichen Problem mal kurz zu folgen,


    dein Magnetventil hat funktioniert, bis vermehrt Schmutzeintrag auftrat? :/

    dann wird es dir eventuell am Filter vorbei noch etwas schmutz in den Dichtungssitz eingetragen haben? oder Kavitation hat die dein Ventil zerstört. Hast du nur einen Magnetabscheider oder auch nen Vorfilter? Wenn ja, welche Maschenbreite? 500mikron?


    dass die Pumpe zu groß ist mag ich nicht glauben, da dein Problem ja scheinbar beim Abschalten auftritt. Was sagt der Durchflusssensor von der Wärmempumpe? Die können doch meist den Volumenstrom des Wärmeträgers anzeigen oder? Und dass der Brunnenbauer ne größere Pumpe einbaut ist eine Sache, dass der zusätzliche Volumenstrom dann auch durchs System passt eine andere. Was ich sagen will, auch wenn die Pumpe eventuell größer ist, heißt das noch lange nicht dass oben auch mehr ankommt.



    ich finde die Idee zu Entlüften aus technischer Sicht (bin kein Brunnenbauer sondern Maschinenbauer) besser. Und die 10 Liter Luft bei jedem anfahren können im Brunnen doch kaum etwas ausrichten oder?!?!!? dafür ist dein ganzes System entlastet. Ist nach 50 Jahren noch alles so dicht dass das Vakuum stehen bleibt? wenn nicht belüftest du ja jetzt schon ungewollt.


    und nur weil da kein Wasser raus pfeifft, ist etwas noch SEHR LANGE nicht Vakuumdicht!


    bei "unseren Breiten" oder generell wo es lebenswerten Luftdruck gibt wird eine Wassersäule bei circa 10m ein Vakuum von -9xxmBar erzeugen, dann tritt ein Phasensprung von Flüssig auf Gasförmig ein, dabei im Volksmund als Kavitation bekannt. Beim Phasensprung wird Energie frei, die reicht gut und gerne aus um ne Armatur oder Leitungen in Stücke zu reißen.


    zum Thema "kein Lufteintrag in die Schluckleitung" kann ich nichts sagen, ist das tatsächlich ein Thema? Wieso funktionieren dann alle Flächenwasser Schluckbrunnen!?


    Denke mal an das Magnetventil gegen einen Motorschieber zu tauschen.


    Magnetventile sind in der Hydraulik ungefähr so beliebt wie Kugelhähne auf Wasserleitungen, das Thema Druckschlag hast du ja schon genannt :)


    wie alt ist die Wärmepumpe? sag jetzt nicht 50 Jahre :P dann könnte das Brummen eventuell in keinem kausalen Zusammenhang mit dem wechsel der Pumpe stehen :P


    was mich gerade schockiert ist, dass es vor 50 Jahren schon Grundwasserwärmepumpen gab, man aber die letzten 48 Jahre eher Gas Heizungen forciert hat...

  • Post by Thomas_G ().

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  • Post by Thomas_G ().

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  • Das hört sich ja schonmal nach ein paar verfolgbaren Lösungsansätzen an.. vielleicht kann kg49 noch etwas zum entlüften / verokkern sagen!?



    Hier geht es ja, auf der Seite der WP-Wärmequelle/-Senke , um einen geschlossenen Wasserkreislauf: Das geförderte Wasser fließt an die etwa gleiche Stelle zurück wo es herkommt. Die beiden Brunnen liegen allerdings ca.50m auseinander und das etwa 10°C warme Wasser wird im Wärmetauscher der WP um 2...3°K abgekühlt. Wenn das Wasser erstmal fließt wird der Wasserfluß sicher durch den Sog des SBr unterstützt bzw. verstärkt. Also nicht unbedingt mit einem "normalen" Brunnen zur Wasserförderung vergleichbar. Die Kennlinien dürften also nicht unbedingt etwas bringen.

    da muss ich dir widersprechen, der pumpe ist das egal wogegen sie ankämpft. Ob das ein Höhenunterschied oder Strömungswiderstand im Rohrleitungssystem, Wärmetauscher ect ist. am Ende zählt nur, wie viel Druckverlust muss die Pumpe bei Volumenstrom Q ausgleichen, damit das System am Lastpunkt läuft. Da kannst du theoretisch nur 1m Höhenunterschied im Gesamtsystem haben, spielt der Faktor Reibungsverluste eben die größere Rolle als der Höhenunterschied - am Ende kommt es auf die Mechanische Arbeit an die zu verrichten ist, dass du xx m³ pro Stunde durch deinen Wärmetauscher drückst.


    schlecht wäre wenn die Pumpe stärker ist (was aus deiner Aussage zum deltaT zu entnehmen ist) und diese nun beginnt sich während dem betrieb an und aus zuschalten.



    und da gibt es auch Faustformeln, so ist ein 90° Bogen so strömungswiderständig wie 2m gerades rohr blah blah blah,.. nicht vergessen der Strömungswiderstand steht im Quadrat zur Flussgeschwindigkeit, damit steigt der Widerstand zum Volumenstrom exponentiell an.

  • Post by Thomas_G ().

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  • Post by Thomas_G ().

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Brunnen selber bauen