1. Forum
  2. Articles
  3. Gallery
    1. Albums
  4. Members
    1. Recent Activities
    2. Users Online
    3. Team
    4. Search Members
  5. Lexicon
  6. Dashboard
  • Login
  • Register
  • Search
This Thread
  • Everywhere
  • This Thread
  • This Forum
  • Articles
  • Forum
  • Gallery
  • Pages
  • Brunnenbau Lexikon
  • More Options
  1. Brunnenbau-Forum
  2. Brunnenbau
  3. Schlagbrunnen / Rammbrunnen

Mein erster Rammbrunnen

  • Fedel
  • March 18, 2024 at 8:50 PM
  • Fedel
    Beginner
    Posts
    5
    • March 18, 2024 at 8:50 PM
    • #1

    Hallo zusammen,

    Ich hätte gerne einige Ratschläge zum Bau eines Rambrunnens. Obwohl ich viel im Forum und im Internet gelesen habe, würde ich gerne von Ihnen hören, ob mein Plan in Ordnung ist.. Entschuldigung für mein Deutsch, ich bin Holländer und lebe seit kurzem in Deutschland :).

    Ich brauche eine Brunnen für meinen kleinen Gartenbaubetrieb (±1000m2). Pro Tag habe ich einen Wasserbedarf von maximal 5m3 (Hochsommer - kein Niederschlag). Der Wasserbedarf verteilt sich auf 5 Zonen mit max. 1000l/h.(Durch Druckminderer und Sprinklergrößen kann ich dies kontrollieren). Jeden Morgen wird meine Pumpe ± 5 Stunden lang laufen und die verschiedenen Zonen mit Wasser versorgen.

    Im Idealfall würde ich einen Bohrbrunnen bauen, aber da ich nur einen Pachtvertrag von 2 Jahren habe, möchte ich den Arbeitsaufwand und die Kosten so gering wie möglich halten, daher meine Wahl eines Rammbrunnens.

    Skizze des Bodens/Umwelt:
    Mein Grundstück ist ±40 Meter von einem kleinen See entfernt, der eine maximale Tiefe von 4 Metern hat. Der GW beginnt bei 2 m. Ich habe dies gemessen durch: Probebohrung, 2 Brunnen von Nachbarn überprüft und 2 alte, nicht funktionierende Rambrunnen auf meinem Grundstück gemessen (sind ±30 Jahre alt). Von den Nachbarn weiß ich, dass in einem sehr heißen und trockenen Sommer das GW um maximal 1m sinken kann sowohl im Brunnen als auch im See. Er erzählte mir auch, dass sein Brunnen bei 4,5 Metern angeschlagen wurde, dass er aber problemlos noch weiter gehen könnte (war nur nicht nötig). Ich konnte mit meinem 98-mm-Bohrer bis max. 2,8 m tief bohren, danach fällt das Loch immer wieder zu (also 0,8 m in GW).

    Laut Landesamt für Geologie ist dies mein Boden: Sl, Sl/L, Sl/LT, Sl/T.

    Meine eigenen Bohrungen ergeben: 0-1.3m Sand | 1.3-1.5m Kies/Sand | 1.5/1.8 Sand | 1.8/2.2 Kies/Sand | 2.2-2.8 Sand/Lehm/Kies].

    Siehe Bild der Bodenanalyse auf mm-Papier bei 2,2/2,8m

    Mein Vorstellung
    Ich möchte einen Rammbrunnen mit 2meter Filterstrecke (Innenfilter) auf 6m Tiefe aufschlagen (Filteroberkante 2m unter GW wegen möglichen heißer Sommer).

    Ich würde mich über Ihre Kommentare und Vorschläge zu meiner Situation und meinem Plan freuen. Ich habe auch noch ein paar weitere Fragen:

    1. Ich habe einen Bosch Pro Bohrhammer mit einer Leistung von ±2,5 Joule. Reicht das für das Rammen des Brunnens aus? (natürlich mit Aufsatz)
    2. Ich bin noch unschlüssig zwischen einem 1 1/4 Zoll und 1 1/2 Zoll Brunnenset (oder selbst 2 zoll?). Hat jemand eine Meinung dazu?

    Vielen Dank im Voraus!

    Grüße, Felix

    Images

    • MM Papier 1.jpg
      • 439.1 kB
      • 900 × 1,200
    • MM papier 2.jpg
      • 717.51 kB
      • 900 × 1,200
  • Brunnen reinigen
  • kg49
    Enlightened
    Reactions Received
    385
    Posts
    9,117
    Einträge
    11
    • March 18, 2024 at 10:36 PM
    • #2
    Quote from Fedel

    Meine eigenen Bohrungen ergeben:

    Leider keine Aussage zu der geplanten Wasserentnahmetiefe von 4 -6m (bei 2m Filterlänge).

    Du hast das alles sehr schön vorbereitet, allerdings sparst Du meiner Meinung nach an der falschen Stelle:

    Die geplante Wasserentnahme ist recht ambitioniert und hängt vor allem von der Wasserdurchlässigkeit der Bodenschicht ab, in der der Filter stehen wird. Dazu ist aber nichts bekannt.

    Meine Meinung: Kauf oder leih Dir einen geeigneten Bohrer, eine Kiespumpe und 6m Brunnenrohr, 4m Vollrohr und 2m Filterrohr.

    Es ist zwar mehr Arbeit, aber Du weisst dann, wie der Boden in 6m Tiefe ist und welche Wasserentnahme Du erwarten kannst.
    Den Bohrer und die Kiespumpe kannst Du mit Sicherheit nachher verkaufen, sodass die Kosten überschaubar bleiben.

    Aber sicherlich werden hier noch andere Forenteilnehmer zu dem Thema schreiben.

    Gruss

    kg49

    Es fördert nicht die Problemlösung, wenn von Seiten der Ratsuchenden erst nach mehreren Tagen auf einen Forenbeitrag geantwortet wird, da dies häufig ein erneutes Einlesen in die Problemstellung erfordert.

    Ein Problem ist meist schon halb gelöst, wenn es klar und vollständig beschrieben wird.

  • Heimbrunnenbauer
    Professional
    Reactions Received
    55
    Posts
    1,117
    • March 19, 2024 at 12:08 AM
    • #3

    Hallo Fedel ,

    ich kann kg49 nur beipflichten .

    Nutze dein " Probebohrloch " um dir einen Bohrbrunnen anzulegen.

    Es gibt schon 76mm Kiespumpen für DN80er Brunnenrohr.

    Aber meine persönliche Variante wäre ein 7-Meter Brunnenrohr DN 100 als Arbeitsrohr mit Schneidschuh zum Bohrenn zu nehmen. Dazu eine 90er Kiespumpe und für den entgültigen Brunnen dann ein 80er Brunnenrohr mit 2m Gewebefilter, 0,5m Sumpfrohr und Bodenkappe zum Einschieben in das Arbeitsrohr.

    Anschließend das Arbeitsrohr ziehen und alles was nicht mehr gebraucht wird wieder verkaufen.

    Beim Ziehen des Arbeitsrohres mußt du aber darauf achten daß das Brunnenrohr nicht mit gezogen wird ( entsprechend fixieren )

    Falls du deinen Garten nach zwei Jahren wieder abgeben solltest müßtest du das Brunnenrohr mit den Filtern auch noch gezogen bekommen .

    Ansonsten viel Erfolg

    Gruß Jörg

  • Fedel
    Beginner
    Posts
    5
    • March 19, 2024 at 9:23 PM
    • #4

    Hallo kg49 und Heimbrunnenbauer ,

    Vielen dank für eure Ratschläge! Ich werde sie mir zu Herzen nehmen und doch einen Bohrbrunnen bauen. In meiner Gegend kann ich ein komplettes Brunnenbohrset mit einer 108 mm Kiespumpe mieten. Ich entscheide mich also für einen DN 115-Brunnenrohr.

    Ich habe mich auch einigermaßen im Bohrbrunnen eingelesen, also Heimbrunnenbauer Ich habe eine Frage zu Ihrer Methode.

    Was ist der Vorteil, wenn man ein Arbeitsrohr bis zur maximalen Tiefe und ein Brunnenrohr mit Endkappe nutzt (Wie Sie beschrieben haben) gegen z.B. 2m KG-Rohr (bis GW) einsetzt und dann das Brunnenrohr DN115 mit Schneidschuh mit Kiespumpe abbaut und die 0,5m Sumpfrohr mit Tonpellets abdichtet? 'Mein' Szenario ist mir im Internet am häufigsten begegnet, aber ich bin natürlich offen für andere/bessere Methoden.

    Oder sind beide Methoden von den Ergebnissen her gleich?

    Vielen Dank im Voraus!

    Gruße, Felix

  • Heimbrunnenbauer
    Professional
    Reactions Received
    55
    Posts
    1,117
    • March 20, 2024 at 1:37 AM
    • #5

    Hallo Fedel,

    ich habe bis jetzt 2 Bohrbrunnen von 10m und 14m gebohrt, wobei der 10m-Brunnen mein erster Brunnen zum lernen war.

    Habe für den ersten auch fast 3 Monate gebraucht aber viel Erfahrungen durch ausprobieren gewonnen.

    Den ersten Brunnen habe ich auch mit KG-Rohr als Arbeitsrohr gebohrt, hat sich nicht wirklich bewährt da ich die Rohre ja wieder ziehen wollte und daher alle Rohre verkleben und verschrauben mußte. Auch gab es Probleme mit der Stabilität bei einer höheren Auflast.

    Der Vorteil vom Arbeitsrohr ist daß seitlich kein Wasser ins Rohr gelangen kann ( im Gegensatz wenn man mit Filterrohr bohrt ) wenn du an der Kiespumpe ziehst. Dadurch wird die Saugwirkung der Pumpe auf den Bereich der unteren Rohröffnung begrenzt und nicht durch zusätzliches zulaufendes Wasser von der Seite gemindert.

    Beim Bohren mit Arbeitsrohr kann man sich ein genaues Schichtenverzeichnis anlegen und später danach sein Brunnenrohr mit der entsprechenden Filterstrecke zusammenstellen.

    Weiterhin geht beim anschließenden ziehen des Arbeitsrohres der Schneidschuh nicht verloren.

    Ansonsten ist die Arbeitsausführung mit Brunnenrohr gleich nur daß man sich schon vorher auf den Brunnenausbau festlegen muß ohne die genaue Bodenstruktur zu kennen.

    Dabei kann es schon passieren daß man mit 1m Filterrohr bohrt aber die Filterstrecke für die benötigte Wassermenge nicht ausreicht.

    Dann muß man mit dem auskommen was der Brunnen hergibt oder das gesamte Rohr nochmal ziehen und mit verlängertem Filter noch einmal im selben Bohrloch absenken

    Gruß Jörg

  • Fedel
    Beginner
    Posts
    5
    • April 3, 2024 at 6:16 PM
    • #6

    Hi Jörg/ Heimbrunnenbauer et al,

    Viel zu spät, aber vielen Dank für Ihren Rat. Ich habe ihn (leider) nicht befolgt und stehe jetzt vor einem Problem.

    Über ein lokales Kleingewerbe konnte ich alle Werkzeuge mieten und die Rohre direkt kaufen. Er hatte nur 1 Größe Kiespumpe und entsprechende DN115 Rohre. Nach Rücksprache mit dieser Person habe ich mich entschlossen, direkt im Bronnenrohr zu arbeiten mit allen Konsequenzen:

    Lange Rede, kurzer Sinn, 1 gebrochenes Filterrohr, komplette Rohre wieder hoch, tiefer als 4 Meter konnte ich nicht gehen wegen großer Steine (geklemt: auch Ursache für Bruch im Filterrohr), neues Loch mit neuem Filterrohr, wieder nicht weiter als 4 Meter Tiefe und schließlich fand ich 5 Teile der Filterschlitze im Bohrmaterial. Da meine Zeit und die Mietzeit abgelaufen ist (ich stehe wegen der Eröffnung meines kleinen Bauernhofes unter Zeitdruck), habe ich den Brunnen gelassen wie es jetzt ist. Das heißt: 4m Tiefe(0,5m Sumpf, 2m filter, 2m voll), Boden geschlossen mit 20cm kies (falls ich Ende des Jahres wieder weiter bohre) Wassersäule von 1,4m.

    Ich habe heute mit Klahrpumpen angefangen. ich pumpe seit 2 Stunden mit ±400l/Stunde (Hauswasserwerk mit Vorfilter) und muss alle 10 Minuten den Filter entleeren. von 1 Stunde pumpen habe ich gemessen wie viel Sand ich sammle, das sind etwa 500ml. Da ich wahrscheinlich ein Loch im Filter von 4x4cm habe, befürchte ich, dass dieses Sandproblem bleiben wird. Oder gibt es noch eine Chance, dass ich nach ein paar Stunden pumpen das Glück habe, genug Kies/Steine vor das Loch zu bekommen dass der Sanddruck weniger wird? Wahrscheinlich hoffe ich gegen jede Hoffnung. Ich habe noch versucht, den Brunnen mit einer Pumpe von ca. 4000l/Stunde zu entleeren, um zu sehen, ob ich den Schaden sehen kann, aber ich kann die Wassersäule nicht mehr als 30cm tiefer bekommen (das Wasser fließt sehr schnell nach)

    Ich würde gerne eure Meinung hören (und von anderen).

    Nochmals vielen Dank


    Felix

  • Heimbrunnenbauer
    Professional
    Reactions Received
    55
    Posts
    1,117
    • April 3, 2024 at 7:35 PM
    • #7

    Hallo Fedel ,

    ganz ehrlich :

    Ich würde den Brunnenboden mal ausloten und schauen wieviel Sand schon im Rohr ist.

    Wenn es zuviel ist noch einmal mit der Kiespumpe bis auf die Brunnensohle leerpumpen.

    Dann würde ich mir ein neues Brunnenrohr mit Bodenverschluß und einem 1 m Gewebefilter kaufen ( DN 80 damit ausreichend Platz zum Wassernachströmen vorhanden ist ) und dieses in dein defektes Rohr einschieben.

    Die Länge von nur einem Meter weil du ja auch nur einen Wasserstand von 1,4 m hast und die Absenkung 0,3 m beträgt.

    Da du eventuell später noch einmal weiterbohren möchtest würde ich das defekte Rohr erstmal auch nicht ziehen ( kann man später immernoch machen )

    Und dann noch einmal mit der großen Pumpe einen Pumpversuch machen und schauen wie weit der Wasserspiegel im Rohr abgesenkt wird.

    Wenn die Absenkung zu groß ist die Pumpe so weit drosseln bis sich das Niveu ausgleicht.

    Gruß Jörg

  • Fedel
    Beginner
    Posts
    5
    • April 3, 2024 at 10:26 PM
    • #8

    Hallo Heimbrunnenbauer,

    Nochmals vielen Dank für Ihre Nachricht. Ich werde Ihre Schritte befolgen.

    Letzte Frage zum Gewebefilter. Warum dieser und nicht der "normale' 0,3mm? Ich habe groben Sand in meinem Boden. Oder gibt es andere Vorteile für den Gewefilter.

    Einen schönen Abend noch,

    Grüße,

    Felix

  • Heimbrunnenbauer
    Professional
    Reactions Received
    55
    Posts
    1,117
    • April 3, 2024 at 10:55 PM
    • #9

    Hallo Fedel ,

    wenn du definitiv keinen Feinsand mit bei hast sollte der 0,3mm Filter auch reichen. Leider kann ich dir dazu keine verbindliche Aussage geben da ich mit meinem Bohrgut immer zu unserem Brunnenbauer hier vor Ort gegangen bin und der hat mir dann einen entsprechenden Filter gegeben.

    Gruß Jörg

  • Fedel
    Beginner
    Posts
    5
    • April 4, 2024 at 9:22 AM
    • #10

    Hallo Heimbrunnenbauer

    Ich verstehe Ihren Standpunkt. Ich werde meinen Bohrgut selbst untersuchen und auf dieser Grundlage eine Entscheidung treffen.

    Nochmals vielen Dank für die Hilfe!

    Gruße Felix

Brunnen selber bauen

Registration

Don’t have an account yet? Register yourself now and be a part of our community!

Register Yourself

Newest Members

  • popololo11

    March 6, 2026 at 4:08 AM
  • Leon_Remo

    March 5, 2026 at 3:36 PM
  • AviatorGame

    March 5, 2026 at 1:46 PM
  • FritzS

    March 4, 2026 at 9:10 PM
  • tGhYxqFm

    March 3, 2026 at 3:21 PM

Latest Posts

  • KG Arbeitsrohr mit Schutzkragen

    Heimbrunnenbauer March 8, 2026 at 8:09 PM
  • Selbstbau einer Pumpe in meinem Schrebergarten

    Heimbrunnenbauer March 7, 2026 at 10:03 PM
  • Brunnenrohr im Keller

    Heimbrunnenbauer March 6, 2026 at 9:46 PM
  • Rohr sackt nicht ab, nur Zuckersand kommt beim Plunschen

    Heimbrunnenbauer March 1, 2026 at 9:29 PM
  • Lehmbohrer mit Doppelschneide - Kundenbild

    marg February 24, 2026 at 4:06 PM
  • Inverter Erfahrungen

    kekusss111 February 24, 2026 at 9:46 AM
  • Position Holzzange im Keller

    moschusschildkroete February 19, 2026 at 9:29 PM

Brunnen bohren - Das Handbuch

E Book für den Brunnenbau selbst bauer Anleitung für Bohrbrunnen mit Bildern überarbeitete Auflage 2020

Tags

  • absägen
  • abtrennen
  • altes
  • ansaugleitung
  • anschluss
  • bauen
  • Berge
  • Bierkühler
  • bohren
  • bohrgerät
  • brunnen
  • brunnenbohrgerät
  • brunnenstube
  • doppelter
  • doppelter Pumpenstock
  • druckschalter
  • eigener gartenbrunnen
  • elektropumpe
  • erdkühler
  • fehlt
  • feinsand
  • fundament
  • geka
  • gewinde
  • Guss
  • hanf
  • holz
  • Holzbrunnen
  • Holzrohr
  • Hopfenhöhle
  • kies
  • kiespumpe
  • Mein Schachtbrunnen
  • Mittelsand
  • Montage
  • montieren
  • neu
  • Pumpenstock
  • pumpenständer
  • rammbrunnen
  • rohr
  • sand
  • saugleitung
  • saugschlauch
  • schachtbrunnen
  • schwengelpumpe
  • selber
  • steinfänger
  • typ75
  • Wasserspeier
  1. Privacy Policy
  2. Legal Notice
Powered by WoltLab Suite™