Nur noch Sand beim Plunschen

  • Hilfe!!!! Bin nun schon seit ein paar Tagen am Brunnen bohren und komme nicht mehr so richtig weiter. Nach 3,0m Lehm und mittlerweile 4,5m Kies und immer feiner werdendem Sand geht es nur noch schleppend voran. Bin ab 6,0m mit der Plunsche unterwegs. Das Rohr rutscht nur noch mm nach weil mir das Wassser welches ich von oben zulaufen lasse schneller versickert als ich plunschen kann. Hat hier jemand Erfahrungswerte im Raum Frankfurt-Zeilsheim wie tief ich noch runter muß?

  • Hi,


    wenn Du nicht der R. aus dem Rabenkopfweg in Zeilsheim bist, dann sag doch mal, mit welchen Maßen Du gebohrt hast, was für eine Rohr Du gerade versenkst und welchen Durchmesser Du hast?
    Außerdem: mit welchem Gewicht arbeitest Du auf dem Rohr?
    In welcher Straße wohnst Du?


    Wenn Du R. bist: warum hast Du jetzt einen anderen Nicknamen?
    Anscheinend willste keine Tipps von mir?
    Tonschicht ab ca. 8,70m, bis dahin als weiter Kies-Sand-Lehmgemisch.
    Wenn Wasser wegläuft: Wasser sparen und im Rohr bohren, habe doch einen 140er Bohrer! Ist wahrscheinlich auch einfacher und effektiver.


    Viel Spaß noch.


    Gruß Michael

  • Danke erst mal für die Antwort. Nein ich bin nicht der R. aus dem Rabenkopfweg. Ich bin völliger Brunnen Neuling aus dem Bitterfelder Weg.
    Also gebohrt habe ich mit einem 125mm Bohrer bis auf 6,0m. Dann ist mir das Bohrloch immer wieder zusammengebrochen. Dann also 100mm KG Rohr gesteckt und mit der Plunsche weitergemacht bis auf mittlerweile 7,5m. Jetzt kommt seit gut 1m nur noch sehr feiner Sand und ich muß wirklich zügig plunschen weil das Wasser zum plunschen schneller wegläuft als ich plunschen kann. Beschwert habe ich das Rohr mit 3 großen Eimern Kies die ich oben ans Rohr gehängt habe. Mich würde mal interessieren ob jemand in näherer Umgebung einen Brunnen hat und in welcher Tiefe ich mit Wasser rechnen kann. Dann hätte ich wenigstens mal einen Anhaltspunkt.
    Der Weg ist das Ziel!!!!!!

  • Hallo Mani,


    ist ja interessant, dass wir Zeilsheimer uns hier treffen!
    Schräg gegenüber vom Rewe über die Pfaffenwiese, Ecke Hildburghäuser Weg / Kranentrank, da hat einer noch einen orangenen Dreibock aufgestellt.
    Der hat sogar zwei Brunnen. Einer funktioniert.
    Außerdem weiß ich noch von einem, in der Nähe von der Klosterhofstrasse, aber der wird sein "Geheimnis" von seinem Brunnen nicht so ohne weiteres preisgeben, vielleicht krieg ich die genaue Adresse raus.
    Ansonsten würde ich gerne mal bei Dir vorbeikommen, so nächste Woche? Gleich Montag Nachmittag gegen 15 Uhr?
    Ein Freund von mir würde auch gerne in einer Nähe bohren...


    Kannst mich mal unter Michelman@gmx.de mal anmailen, dann können wir Adressen und Telefon-Nr. austauschen.


    An Deiner Stelle würde ich erstmal aufhören.
    Grundwasserzuflußist ist erst unter der ersten Tonschicht bei etwa 11m laut Landesamt für Umwelt und Geologie, die bis zu sechs Meter dick sein könnte.
    Mit Deinen Rohrverhältnissen sind die Ausichten auf Erfolg eher gering bis fast gleich Null, aber ich weiß nicht genau, wie es bei Euch da aussieht mit dem Ton...


    Ich habe im Rabenkopfweg gebohrt und musste in 15,20m Tiefe aufgeben.
    Stein in der zweiten Tonschicht.


    Eins ist klar, Du brauchst eine Tiefbrunnenpumpe und da Du nur ein 100er Rohr hast, ist eine 4Zoll-Pumpe eher zu knapp bemessen, vor allen Dingen bei KG-Rohr. Wie hast Du die Schlitze gemacht (Weite) oder hast Du gebohrt? Wie groß sind dann die Löcher?


    Da kommt wirklich zuviel Sand rein. Hast Du weniogstens ein Sumpfrohr?
    Alles weitere, wenn ich vorbeikommen darf!


    Gruß Michael J.

  • Ja Ja, die Welt ist ein Dorf.
    Du machst mir ja keine große Hoffnung auf Wasser.
    Also zum Rohr. Das unterste Rohr habe ich Abstand von ca. 1cm mit einer Feinsäge (Schnittbreite ca.1mm) beisseitig eingeschnitten und habe noch ca. 40cm Sumpf übriggelassen. War ein Tip von einem Kollegen, bei dem funktioniert das Prima.
    Ein Nachbar von mir hat erzählt er hat mal von einem Fachmann??? per Ultraschall messen lassen, daß bei uns in 12m Tiefe Wasser zu erwarten wäre. Inwiefern diese Messmethode funktioniert und ob es stimmt weiß ich natürlich nicht.
    Die Hoffnung stirbt zu letzt.

  • So isses.
    12 m könnte passen. Die Messung geht durch verschiedene Schallempfänger. Dann wir eine Detonation ausgelöst und aufgrund der zurückgeworfenen Schallwellen werden die Konturen im Erdreich und auch der Wasserzufluß sichtbar. Kostet 200€.


    Da ich neugierig bin: darf ich mal kommen oder nicht?


    Wenig Hoffnung auf Wasser? Nein, nur nicht in Deinem Brunnenrohr.
    Wie willst Du durch die Tonschicht kommen? Du bräuchtest noch ein kleineres Rohr, was hängst Du dann für eine Pumpe da rein?
    In Zeilsheim sollte man sinnigerweise mindesten ein 200erKG-Rohr versenken...


    1mm Schlitz ist zuviel, da kommt zuviel Sand rein... Aber nach 2-3 Jahren hat sich nach vielen Schubkarren Sand dann endlich eine Wasserblase gebildet...


    Gruß michael

  • Danke erst mal für die Info´s.
    Ich muß mein Brunnenprojekt leider jetzt erst mal aus zeitlichen Gründen ruhen lassen.
    Werde in dieser Zeit mein Projekt noch mal überdenken und ggf. noch mal neu anfangen.
    Wer vorher liest ist schneller schlau!!!!!
    Melde mich bei Erfolg oder nicht noch mal.

  • Hi Mani,


    dann kann ich Dir nur noch besten ipp von allen geben:
    Versuch was über Euer Bodenprofil rauszubekommen. Wenn Du weißt, was auf Dich zukommt, ist das schon die halbe Miete...


    Es ist auch gut blaues Brunnenrohr ohne Muffenauftrag zu nehmen.
    Wo Du das herbekommst, könnte ich Dir sagen.
    Am besten mit 0,3mm-Schlitzen, aber das kommt auf die Höhe der wasserführenden Schicht drauf an, das solltest Du erstmal ausloten...


    Viel Glück in der Planung!


    Michael

Brunnen selber bauen