4" Pumpe im DN100 Rohr - Ansaugung in der Mitte...

  • Moin zusammen,

    ich möchte eine BBC-Pumpe, bei der der Motor unter der Pumpe sitzt, also die Ansaugung in der Mitte ist, in ein DN100 Rohr installieren.

    Der Motor hat 90mm die Rohr innen 104. Bleibt also ein Ringspalt von 7 mm.

    Klappt das überhaupt, also kommt genug Wasser am Motor vorbei?

    Leider habe ich mir die Bilder beim Bestellen der Pumpe nicht so genau angeschaut, vorher hatte ich eine ALKO im Einsatz, die hat unten angesaugt...


    Danke und Gruß

    Karl

  • Klappt das überhaupt, also kommt genug Wasser am Motor vorbei?

    max. Durchmesser der Pumpe?

    Mit Messschieber messen, auf den mm genau.

    Link zur Pumpe hier angeben.

    Gruss

    kg49

    Es fördert nicht die Problemlösung, wenn von Seiten der Ratsuchenden erst nach mehreren Tagen auf einen Forenbeitrag geantwortet wird, da dies häufig ein erneutes Einlesen in die Problemstellung erfordert.


    Ein Problem ist meist schon halb gelöst, wenn es klar und vollständig beschrieben wird.


  • Welche max. Förderleistung ist denn geplant?

    Generell besteht folgendes Problem:

    Die Pumpe passt in 4" Brunnenrohre und wird auch ausreichend gekühlt.

    Jedoch: aufgrund der hohen Fliessgeschwindigkeit entlang der Pumpe kommt es zu Verwirbelungen an den Einlassschlitzen. Wenn das Wasser unbelastet ist, ohne Eisen, Mangan und ähnliche Stoffe, gibt es keine Probleme.

    Ist das Wasser jedoch belastet, entstehen Verockerungen, die aufgrund des geringen Ringspaltes zum "Festbacken" der Pumpe führen könnten.

    Alles mit viel "vielleicht" und "könnte". Berichtet wurde hier und in anderen Foren jedoch schon davon.

    Du kannst, wenn es betriebstechnisch möglich ist, die Pumpe jedes Jahr ziehen und optisch kontrollieren. Du bekommst dann ein Gefühl dafür. Mit etwas Routine reicht es dann aus, die Pumpe nur anzuliften, man spürt dann am Widerstand, ob eine Inspektion erforderlich ist.

    Ohne Kontrolle wäre mir das Risiko zu gross.

    Gruss

    kg49

    Es fördert nicht die Problemlösung, wenn von Seiten der Ratsuchenden erst nach mehreren Tagen auf einen Forenbeitrag geantwortet wird, da dies häufig ein erneutes Einlesen in die Problemstellung erfordert.


    Ein Problem ist meist schon halb gelöst, wenn es klar und vollständig beschrieben wird.


  • Hi,

    Danke für die ausführliche Antwort. Das hilft.

    Das Heben der Pumpe ist kein großes Problem. Ich habe beim Einbau damals direkt ein Edelstahlseil und eine Winde mit Umlenkung an der Decke verbaut. Mein Brunnen ist in der Garage...

    Viele Grüße und Danke nochmal für die schnelle Antwort.

    Dann kann ich weiter einbauen...

    Gruß

    Karl

  • Noch ein letzter Tip:

    Die Pumpe hängt am Steigrohr, nicht am Sicherungsseil.

    Qualitätsverbindungsmuffe verwenden. Auf Kontaktkorrosion achten.

    Steigrohr, Sicherungsseil und Kabel werden mit Kabelbindern am Steigrohr befestigt, damit durch die Torsion der Pumpe kein "Kuddelmuddel" entsteht.

    Verbau aber ein ordentliches Sicherungsseil mit genügend Zugkraft als Reserve.

    Gruss

    kg49

    Es fördert nicht die Problemlösung, wenn von Seiten der Ratsuchenden erst nach mehreren Tagen auf einen Forenbeitrag geantwortet wird, da dies häufig ein erneutes Einlesen in die Problemstellung erfordert.


    Ein Problem ist meist schon halb gelöst, wenn es klar und vollständig beschrieben wird.


  • Hi, das verstehe ich nicht. Warum soll die Pumpe am Steigrohr hängen?

    Ich nehme Messingbauteile, habe aber eigentlich nicht vorgesehen, dass ich das Steigrohr oben verankere...

    Das Seil ist Edelstahl... das hält einiges.

    Gruß

    Karl

  • Damit die Pumpe möglichst exakt senkrecht hängt.

    Gruss

    kg49

    Es fördert nicht die Problemlösung, wenn von Seiten der Ratsuchenden erst nach mehreren Tagen auf einen Forenbeitrag geantwortet wird, da dies häufig ein erneutes Einlesen in die Problemstellung erfordert.


    Ein Problem ist meist schon halb gelöst, wenn es klar und vollständig beschrieben wird.


  • Ich würde diesbezüglich in die Bedienungsanleitung schauen. Vielleicht steht da ja etwas bzgl. minimalem bzw. maximalem Brunnenrohrdurchmesser.


    Bei meiner steht beispielsweise, dass mein Brunnenrohr im Hinblick auf die Pumpenkühlung zu groß ist.


    IBO 2” STING Betriebsanleitung (Seite 2 von 7) | ManualsLib


    DN 115 auf 4 Zoll Pumpe mit 4,5 m3 / h


    Ergo: Ich muss mir noch einen Kühlkörper für meine Pumpe bauen. Und: Ich versand es so, dass eine hohe Fließgeschwindigkeit (= wenig Platz zwischen Pumpe und Brunnenrohr) an der Pumpe ins Konzept gehört und auch erwünscht ist. Durch die hohe Fließgeschwindigkeit wird der Pumpenmotor besser gekühlt.


    Ich kenne aber NICHT den Aufbau deiner Pumpe und weiß nicht, ob das bei dir anders ist.

    Bohrbrunnen in 124xx Berlin

    Bohrzeit: 5 Wochen 2022 (circa 8 Abende)

    Tiefe: 11,5m (bis 6m Sand, ab 6m Schluff)

    Grundwasser bei 3 Metern

    Brunnenrohr: 4 1/2 DN115

    Filter: 3 Meter, 3mm, ab 7,5m

    Leistung: >4,5 m3

    Jetzige Pumpe: 4' IBO 4SDM 2/12

    Brunnenkopf: PVC-Gewindefittinge 1 1/4


    https://www.instagram.com/david_dangels_datsche/

  • Was macht ihr euch eigentlich immer für wilde Gedanken über die Kühlung der Unerwasserpumpe? Die Pumpen sind doch nahezu alle bis mindestens 30°C Medientemperatur freigegeben. Das Grundwasser hat ca 10°C. Nun braucht man, um 1000Liter Wasser um 1K zu erwärmen, ca 1kWh Energie.

    Nun fragt euch doch mal, WIE SEHR die Förderung einer Pumpe gedrosselt werden muß, um in einen kritischen Temperaturbereich für den Motor zu kommen? Die Förderung müßte über lange gegen Null gehen.

Brunnen selber bauen