• Servus Zusammen ich bin neu hier im Forum.

    Ich hab mir über längere Zeit Informationen über einen Brunnen geholt. Genehmigung der Behörden sind vorhanden.

    So jetzt kurz zur Erklärung ich hab mit einem Bohrbrunnen im Durchmesser 200mm begonnen. Nach ca. 3.60m hatte ich bereits Grundwasser das leider nicht ergiebig ist.

    So habe ich über mehrere Tage immer wieder weitergebohrt bis ich schließlich bei 6.10 eine sehr sandige Lehmschicht mit kleinen Kieseln (dünnflüssig) fand.

    Es ist eine Wasserführende Schicht. ca. 15l auf eine Viertel Stunde.

    Und dann kam mein Problem eine Zementgraue Schicht sehr hart und klebrig. Ich würde es als Ton oder Mergel bezeichnen.

    Jetzt meine Frage an die Experten hier soll ich diese Schicht durchbohren?

    Um eventuell auf eine andere Wasserschicht zu kommen ?

  • Jetzt meine Frage an die Experten hier soll ich diese Schicht durchbohren?

    Um eventuell auf eine andere Wasserschicht zu kommen ?

    Diese Frage kann Dir kein Experte und auch kein Laie beantworten, denn es kann keiner in den Boden sehen.

    Beantworten kann Dir die Frage jemand, der ein Schichtenverzeichnis Deiner Bohrgegend kennt oder ein Wünschelrutengänger, falls Du daran glaubst.

    Gruss

    kg49

    Ein Problem ist meist schon halb gelöst, wenn es klar formuliert und vollständig beschrieben wird.

  • Heute hab ich es versucht weiter durch den Mergel zu kommen dabei stellte sich die Sandschicht über dem Mergel als Problem dar. Es ist eine Pilzförmige Höhle entstanden. Und ich fördere nur den Sand nach oben der unten nachfällt bzw. nachgeschwemmt wird.

    Ich Gewinne kaum an Tiefe obwohl ich richtige Ladungen an Material nach oben hole. (Sehr schlammiger Sand mit Lehm gemischt.

    Wie komme ich da Weiter?

    Soll ich ein Arbeitsrohr einbauen ?

    Oder gibt es eine andere Möglichkeit?

    Gruß Bohrerwastl

  • Ist es Ausreichend wenn nur in dem Bereich wo der Hohlraum entstanden ist ein Arbeitsrohr einzusetzen. Sonst müsste ich alle Bohrer ändern.

    Ich habe mich schon für das Brunnenrohr DN 150 entschieden.

    Kann das Teilstück des Arbeitsrohr ca 1m im Boden bleiben ?

    Gruß Bohrerwastl

  • nur in dem Bereich wo der Hohlraum entstanden ist ein Arbeitsrohr einzusetzen.

    Naja, ich glaube, Du meinst von GOK bis zum Ende der Sandschicht, sodass der Hohlraum abgeschlossen wird.

    Man kann ein solches Arbeitsrohr setzen und auch später im Boden lassen, wenn es nicht mehr gezogen werden kann. Ansonsten werden die Arbeitsrohre gezogen und der Ringraum zwischen Brunnenrohr und Bohrloch mit geeignetem Material verfüllt.

    Du solltest dafür einen so grossen Durchmesser wie möglich wählen.

    Evtl. musst Du beim Weiterbohren noch mal ein Arbeitsrohr setzen.

    Das nennt man dann teleskopartiges abteufen.


    Kann das Teilstück des Arbeitsrohr ca 1m im Boden bleiben ?

    Welches Teilstück?

    Die Frage habe ich nicht verstanden, vielleicht aber schon in meinem Text beantwortet.

    Gruss

    kg49

    Ein Problem ist meist schon halb gelöst, wenn es klar formuliert und vollständig beschrieben wird.

  • So ich hab jetzt mal die Schichten meiner Bohrung zu Papier gebracht.brunnenbau-forum.de/cms/attachment/4527/

    Leider komm ich nicht wircklich mit dieser Mergelshicht weiter.

    Wasser sollte aber ausreichend Vorhanden sein . Es haben alle Nachbarn Brunnen die Funktionieren. Zwar Schachtbrunnen mit einer Tiefe so um die 7 bis 10m.

    Gibt es noch was anderes für eine Mergelschicht zum bohren als das Edelman Prinzip?

    Gruß Bohrerwastl

  • Die PDF Seite kann nicht dargestellt werden.

    Schachtbrunnen mit einer Tiefe so um die 7 bis 10m.

    Das ist auch was ganz anderes als ein Bohrbrunnen. Vergleiche mal die Wassereintrittsflächen und den Wasservorrat im Brunnen.


    Du kannst auch einen Riverside Bohrer nehmen, wenn der Boden sehr hart ist.

    Gruss

    kg49

    Ein Problem ist meist schon halb gelöst, wenn es klar formuliert und vollständig beschrieben wird.

  • Komisch bei der Vorschau ging es.

    Da wurde die Datei aus dem Cache geladen.


    Ein sehr schönes Schichtenverzeichnis.

    Leider sehe ich keine direkt leitende Bodenschicht. Also liegt hier die klassische Konstellation für einen Schachtbrunnen vor.

    Wenn Du nicht beim Weiterbohren auf eine Sand- oder Kiesschicht mit nennenswerter Stärke kommst, wir das wohl ein Schachtbrunnen werden, allerdings mit geringem Durchmesser.

    Vielleicht kannst Du den geringen Durchmesser durch Tiefe wettmachen.

    Gruss

    kg49

    Ein Problem ist meist schon halb gelöst, wenn es klar formuliert und vollständig beschrieben wird.

  • Was ist unter einer nennenswerte Schicht zu verstehen?

    Naja, die Schicht sollte schon so dick sein, dass ein 1m Filterrohr reinpasst.

    Falls die Schicht schmaler ist und dann wieder Feinsand kommt, wird der Filter wirkungslos.

    Die genutzte Schicht sollte auch von der Körnung so sein, dass eine nennenswerte Wasserförderung möglich ist.

    Je feiner der Sand, umso schlechter leitet er Wasser, d.h. je feiner, umso länger muss der Filter sein. Je gröber die Schicht ist, umso kürzer kann der Filter gewählt werden.

    Filterdurchlassmengen kann man auf S.5 folgender Übersicht entnehmen:

    http://www.gwe-gruppe.de/expor…roducts/PVC_Ansicht_D.pdf


    Die angegebenen Werte gelten für frei angeströmte Filter! Im Boden kann man etwa mit der Hälfte rechnen.

    Gruss

    kg49

    Ein Problem ist meist schon halb gelöst, wenn es klar formuliert und vollständig beschrieben wird.

  • Kurzer Bericht ich hab eine neue Tiefe von ca. 9m erreicht.

    Die Schichten sind für mich ein Rätsel.

    Angefangen von weiss bis dunkelgrau bis hin zu schwarz war alles dabei.

    Wo gibt es eine Stelle die diese Beschichten benennen kann?

    Das beste es kommen auch schon kleine Kieseln zum Vorschein.

    Also weiterhoffen und bohren.

    Gruss Bohrerwastl

  • Wo gibt es eine Stelle die diese Beschichten benennen kann?

    Wenn Du so alle 50cm ein Marmeladenglas füllst (bei Bedarf kürzere Abstände) , kannst du ein Schichtenverzeichnis anlegen.

    Jeder Geologe müsste dann Auskunft geben können.

    Gruss

    kg49

    Ein Problem ist meist schon halb gelöst, wenn es klar formuliert und vollständig beschrieben wird.

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