Brunnenrohr gerissen

  • Hallo Gemeinde,

    ich lese hier schon seit einer Weile mit und habe mich nun angemeldet, da ich nicht mehr weiter komme.

    Erst einmal vorab ist diese Forum eine große Hilfe. Spitzen Leistung von euch allen.

    Ich habe angefangen einen Brunnen zu bohren mit einem 200 mm Bohrer.

    Hat alles wunderbar geklappt.

    Ab 8,5 Meter ist mir das Bohrloch immer wieder zusammen gefallen, also habe ich weiter geplunscht im blauen Brunnenrohr, DN 100.

    Das ging auch alles ganz gut bis auf 9,5 Meter. Dann bin ich stecken geblieben und habe munter unter dem Rohr geplunscht.

    Habe dann immer mehr Gewicht aufgelegt und irgendwann hat es Rumms gemacht und ich war plötzlich auf 10,5 Meter.

    "Sehr gut", dachte ich mir. Also wieder die Kiespumpe rein und weiter geht's. Doch dann der Schock. Die KP bleibt kurz nach dem Einführen hängen.

    Mir ist doch tatsächlich das Gewinde am BR 1,5 Meter unter der Erdoberfläche geplatzt.

    Ich kann zwar noch das Reststück aufschrauben, es dreht aber nur durch und wackelt ordentlich.

    Also wollte ich das ganze ziehen. Das ging aber nicht.

    Habe mein Bohrgestänge samt Haken unten unter das Rohrende verkeilt bekommen, aber es lässt sich trotz größter Anstrengung nicht ziehen.

    Hattet ihr das schon einmal?

    Könnt Ihr mir einen Rat geben?

    Kann ich das Reststück mit dem versenkten Rohr verkleben?

    Oder sollte ich mit einem 3" Rohr weitermachen?

    Bohrbrunnen geplant.

    Bisher: Mit 200 mm Bohrer auf 8,50 m gebohrt. Danach kein Fortschritt.

    GW bei 10 m

    Bis 10,5 m geplunscht mit DN 100

    0,5 m Sumpfrohr

    4,0 m Filter SW 0,3

    Rest Vollrohr

  • Das kann ich dir gar nicht sagen. Habe mit einer Handseilwinde gezogen.

    Bohrbrunnen geplant.

    Bisher: Mit 200 mm Bohrer auf 8,50 m gebohrt. Danach kein Fortschritt.

    GW bei 10 m

    Bis 10,5 m geplunscht mit DN 100

    0,5 m Sumpfrohr

    4,0 m Filter SW 0,3

    Rest Vollrohr

  • Das kann ich dir gar nicht sagen. Habe mit einer Handseilwinde gezogen.

    Mit oder ohne Untersetzung?

    Wenn Du keinen Flaschenzug verwendet hast, ist das Zuggewicht maximal Dein Körpergewicht. Ich glaube, Du unterschätzt die Reibungskräfte im Boden.

    Ohne Flaschen- bzw. Kettenzug bewegt sich da gar nichts, wobei der Flaschenzug meistens zu schwach ist.

    Du kannst versuchen, einen Wagenheber an Deinem Bohrgestänge angreifen zu lassen. Wie, ist Deinem mechnischem Geschick überlassen. Aber mit einem ( besser zwei, wegen der Symmetrie) Wagenheber sollte das machbar sein.

    Gruss

    kg49

  • Moin,


    erst einmal Danke für den Tipp.

    Morgen bekomme ich zwei Wagenheber. Dann probiere ich es damit.

    Werde berichten!

    Bohrbrunnen geplant.

    Bisher: Mit 200 mm Bohrer auf 8,50 m gebohrt. Danach kein Fortschritt.

    GW bei 10 m

    Bis 10,5 m geplunscht mit DN 100

    0,5 m Sumpfrohr

    4,0 m Filter SW 0,3

    Rest Vollrohr