Mein Brunnen und im Lehm

  • Hallo Ihr Brunnenbohrer,

    jetzt geselle ich mich auch mal dazu.


    Bei der Trockenheit bin ich jetzt auch auf die Idee gekommen,

    einen Brunnen zu bohren.


    Ich habe mir einen Brunnenbohrer 15 cm Durchmesser, 10 Meter

    lang gekauft.

    Dann habe ich losgelegt und hätte nicht gedacht, wie hart und nervig Lehm/Ton sein kann.

    Das erste Loch hatte 280cm ca und Lehm/Ton ohne Ende, Steine gesellten sich auch noch dazu.

    Dann kam ein Stein der das Loch unten zu 80% verschlossen hat (habe ich mit einem Rohr getestet).


    Erstmal habe ich dann Feierabend gemacht.

    Am nächsten Tag, stehen ca 60 cm Wasser im Loch. :huh:


    Ok dachte ich mir, wenn schon so schnell Wasser kommt, mache ich ein neues Loch. ^^

    Nun habe ich ca einen Meter daneben ein neues Loch gebohrt und nun bin ich da bei 4 Meter.

    Was ich nie gedacht hätte, es ist ein anderer Boden als im ersten Loch.


    Auch Lehm/Ton, aber viel einfacher zu bohren als im ersten Loch.

    Dann nach 3 Meter ein Stein der in das Loch reinragt und immer den Bohrer beim Hochziehen blockiert.


    Lange Eisenstange und ein großer Hammer, dann ging es weiter.

    Nun bei 4 Meter, habe ich am nächsten Morgen 2 Meter Wasser im Rohr.


    Wirklich weiter bin ich heute nicht gekommen, da ich kaum was nach oben

    befördern konnte.

    Nur auf die 2 Meter Wasser möchte ich mich nicht verlassen und würde gern noch ein bisschen

    tiefer gehen.


    Vermutlich sorgen die 2 Meter Wasser, wo ich den Bohrer immer durchziehe,

    dafür das oben nichts mehr ankommt.

    Erstmal werde ich das Wasser jetzt versuchen rauszupumpen und mir einen Plunscher oder eine

    Kiespumpe zu leihen, wenn jemand hier etwas verleihen würde, komme aus 38170 ;)


    Ich habe jetzt eine Menge gelesen, hier und auch sonst im Netzt.

    Warum ich 2 Meter Wasser im Bohrloch habe, aber noch in keiner Wasserführenden Schicht bin,

    erklärt sich mir nicht.

    Kann man auch zu weit Bohren? Bis jetzt habe ich überall gelesen, man kann nicht durch

    die Schicht bohren, da man irgendwann mit dem Bohrer nicht mehr weiterkommt.


    Wenn ein Profi hier noch einen Tipp hat, würde ich den gern wissen.


    Ich halte euch auf dem Laufenden und wünsche erstmal einen schönen Abend!

  • Warum ich 2 Meter Wasser im Bohrloch habe, aber noch in keiner Wasserführenden Schicht bin,

    erklärt sich mir nicht.

    Wenn in dem Boden, durch den Du gebohrt hast, kein Wasser wäre, hättest Du auch kein Wasser im Bohrloch . Fragt sich nur, wieviel Wasser in welcher Zeit nachströmt, wenn man es rauspumpen würde.

    Kann man auch zu weit Bohren?

    Sicher, Wenn Du das Bohrgestänge mit Bohrer nicht mehr händeln kannst.

    Oder Dir das Wasser wegfliesst.

    man kann nicht durch

    die Schicht bohren, da man irgendwann mit dem Bohrer nicht mehr weiterkommt.

    Durch welche Schicht?

    noch einen Tipp hat,

    Tipp wofür?


    Wir helfen gerne, führen aber hier keine Gespräche. Das ständige Nachfragen ist mühsam und zeitaufwendig. Versuche doch vollständige präzise Fragen zu stellen, umso eher hast Du dann auch eine befriedigende Antwort.

    Gruss

    kg49

  • Hallo kg49 und Danke für die Antworten.

    Sicher, Wenn Du das Bohrgestänge mit Bohrer nicht mehr händeln kannst.

    Oder Dir das Wasser wegfliesst.

    Ah, ich wusste nicht das dieses Wasser auch wieder wegfliessen kann.

    Dann werde ich jetzt erstmal mit Bohren aufhören und sehen das ich

    mal das Nachfliessen prüfe.



    Ich meinte die Wasserführende Schicht, nicht das ich da durch bohre.


    Präzise Fragen würde ich stellen, nur hätte ja seinkönnen,

    dass ein Erfahrener meinen Text liest und ihm etwas ins Auge springt,

    wo ich nicht dran gedacht habe.


    Gruß Sarde

  • wo ich nicht dran gedacht habe.

    An was solltest Du denken?

    Bis jetzt ist aus Deinem Text zu entnehmen, dass Du einen Bohrbrunnen erstellen willst, dass Du probegebohrt hast und Wasser im Bohrloch hast.

    Was soll einem dabei ins Auge springen?

    Da Du schon einiges gelesen hast, weisst Du ja, dass zu einer Brunnenplanung wesentlich mehr gehört.

    Idealerweise: Bodenerkundung durch Schichtenverzeichnisse von Ämtern oder Erfahrungen aus der unmittelbaren Nachbarschaft.

    Entscheidung ob mit oder ohne Arbeitsrohr gearbeitet werden soll

    Wahl des entsprechenden Bohrdurchmessers

    Bohrung bis Bohrung zusammenfällt

    Setzen des Brunenrohres mit ausgewähltem Filter

    Plunschen mit Plunscher oder Kiespumpe

    Erreichen der Endteufe

    Verschliessen des Rohres

    Klarpumpen


    Soweit grob die Dir aus dem Gelesenen bekannten Schritte. Dazu kann man jetzt Fragen stellen, aber was soll bei Deinem Text beurteilt werden?

    Gruss

    kg49

  • Was soll einem dabei ins Auge springen?

    Zum Beispiel, das mir das Wasser weglaufen kann wenn ich weiter bohre. ;)


    Nein ok, hab verstanden.

    Das meißte von den Sachen die du geschrieben hast,

    sagt mir noch nichts, aber ich lese es mir noch an.


    Sollte ich noch Fragen habe auf die ich keine Antwort finde, werde ich es hier fragen.


    Schönen Abend noch

    Gruß Sarde

  • Hallo Sarde,


    Wasser weglaufen und zu tief bohren kann man schon.

    Angenommen du stößt auf Schichtwasser, z.B. Wasser das sich auf einer Tonschicht sammelt. Das kann man, wenn genug nachkommt, ja nutzen.

    Durchbohrst du diese Tonschicht nun und gelangte in Sand oder Kies, lauft dir das Wasser weg.


    Wir haben das im Garten meiner Mutter mit Absicht gemacht um den Garten nach Regen begehbar zu machen. ;-)


    Beste Grüße Martin

  • Hallo Martin und danke für die Info!


    Bin jetzt bei 4,5 Meter und habe 50 Zentimeter Ton ausgebohrt.

    Nun hänge ich wieder an einem Stein und wenn ich keine Stange bekomme,

    werde ich gucken ob es jetzt reicht und ich mit dem Schichtwasser klar komme.


    Habe heute ausgepumpt und bekomme so ca 10 cm Wasser pro Stunde

    was nachläuft.


    Vielleicht reicht das schon zum gießen, habe gehört wenn man einen Brunnen

    beansprucht und Wasser entnimmt, dann zieht es schneller nach.

    Kann das jemand bestätigen?



    Gruß Sarde

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