Brunnenbohrung ausreichend?

  • Sollte passen. Liegt zwar ausserhalb des optimalen Wirkungsgrades , leicht überdimensioniert, halt mit etwas Reserve.

    Reserve ist ja vielleicht auch nicht schlecht, falls aus den Tropfschläuchen teilweise noch Sprenger für die Beete werden. Ich werde jetzt mal klären, die Pumpe erst auszuwählen und zu installieren, wenn die Bewässerungsplanung etwas weiter gediehen ist. Vorher ist ja noch die Brunnensituation als solches zu klären......



    Alternative: 4-Zoll-Tiefbrunnenpumpe-ONK-100

    Liest sich auch nicht schlecht. Würde dann ggf. heißen, dass der Brunnebohrer die nicht einbaut, sondern ich mich selbst drum kümmern muss. Vielleicht könnte es ja über ihn laufen... Nun, reden kann man ja über alles erstmal. Danke für den Tipp.


    Gruß

    orkney

  • Ich werde jetzt mal klären, die Pumpe erst auszuwählen und zu installieren, wenn die Bewässerungsplanung etwas weiter gediehen ist. Vorher ist ja noch die Brunnensituation als solches zu klären......


    So, heute gab's mal ein erstes Telefongespräch und etwas Licht im Dunkeln. Der Vorschlag steht im Raum, eine neue Bohrung zu machen und zu versuchen, tiefer zu kommen. Wenn das gelingt, wird die neue Bohrung für den Brunnen genommen. Die alte Bohrung bleibt erstmal erhalten, da ja zumindest Wasser da ist. Ein neues Bohren in der alten Bohrung könnte wohl sogar dazu führen, dass die alte Tiefe nicht erreicht wird und ein Ziehen der gesetzten Rohre wäre auch nicht sichergestellt. Die neue Bohnrung konnte auch 1 m neben der alten Bohrung erfolgen; optimal wäre die Stelle der alten Bohrung, weil die hatten wir uns ja extra ausgeguckt. Nun können wir darauf rumdenken, was dafür und was dagegen spricht sowie worauf zu achten und was vorab zu klären wäre. Wie ist Deine Meinung kg49 ?


    Gruß

    orkney

  • Ein neues Bohren in der alten Bohrung könnte wohl sogar dazu führen, dass die alte Tiefe nicht erreicht wird und ein Ziehen der gesetzten Rohre wäre auch nicht sichergestellt.

    Naja, die Rohre müssten als erstes gezogen werden. Das wird sowieso Zeit, sonst sitzen sie zu fest. Nach gezogenen Rohren sollte die alte Tiefe erreichbar sein. Allerdings hast Du bis jetzt nicht zu den angewandten Bohrverfahren gesagt.

    und was vorab zu klären wäre

    Eigentlich nicht viel . Entweder die Rohre werden gezogen, was eigentlich kein Akt ist (richtiges Hebezeug vorausgesetzt). Dann wird in der alten Bohrung weitergebohrt.

    Oder es wird eine neue Bohrung abgeteuft. Hängt halt alles nur vom Equipment und Können des Brunnenbauers ab.

    Gruss

    kg49

    Ein Problem ist meist schon halb gelöst, wenn es klar formuliert und vollständig beschrieben wird.


    Dazu gehört hier im Forum vor allem die Beschreibung der Randbedingungen eines zu lösenden Problems,

    also z.B. Schichtenverzeichnis, Brunnenausbauplan, genaue Typenbezeichnung der Pumpe.

    Wenn Daten nicht zur Verfügung stehen, sollte das auch angegeben werden.

  • Dann wird in der alten Bohrung weitergebohrt.

    Vorausgesetzt, dass die Rohre gezogen werden können, ist also eine Bohrung in der alten Bohrung vorzuziehen verstehe ich. Ich meine, es hätte geheißen, dass dabei nicht sichergestellt werden kann, die bisherige Bohrtiefe wieder zu erreichen. Wenn wir Pech haben, könnte auch früher Schluss sein. Daher würde er die bisherige Bohrung gerne beibehalten.

    Allerdings hast Du bis jetzt nicht zu den angewandten Bohrverfahren gesagt.

    Das stimmt, weil ich das schlicht nicht weiß bzw. wahrscheinlich nur laienhaft schlecht die Vorgehensweise beschreiben könnte. Ich versuche Fotos anzuhängen/einzufügen, die einem Fachmann sicherlich Aufschluss geben:



    Gruß

    orkney

  • Das sind Hohlbohrschnecken,


    Ich meine, es hätte geheißen, dass dabei nicht sichergestellt werden kann, die bisherige Bohrtiefe wieder zu erreichen. Wenn wir Pech haben, könnte auch früher Schluss sein.

    Bei einer neurn Bohrung besteht die selbe Möglichkeit, deswegen würde ich aber die bestehende Bohrung doch vorziehen.

  • Bei einer neurn Bohrung besteht die selbe Möglichkeit, deswegen würde ich aber die bestehende Bohrung doch vorziehen.

    Also, das Risiko, wieder wegen eines großen Kiesels stecken zu bleiben besteht, aber Du würdest trotzdem die alte Bohrung nehmen? Wäre mir auch lieber, weil es einfach meine Wunschposition ist. Warum würdest Du es tun?

  • Habe gerade nochmal gelesen, das der BB an dieser Stelle nicht weiter gekommen ist.

    Die Frage ist, wie lange hat er versucht tiefer zu kommen oder wollte er seinen Bohrer nicht zu sehr beanspruchen?

    Ist auf dem dritten Bild Bohrgut aus der wasserführenden Schicht, wenn ja sieht das doch gut aus.

    Warum würdest Du es tun?

    Weil der Boden bis 15 Meter bereits aufgelockert ist und bei einer neuen Bohrung diese Tiefe

    unter Umständen gar ncht erreicht wird.

  • Habe gerade nochmal gelesen, das der BB an dieser Stelle nicht weiter gekommen ist.

    Die Frage ist, wie lange hat er versucht tiefer zu kommen oder wollte er seinen Bohrer nicht zu sehr beanspruchen?

    Das weiß ich nicht genau. Den Gedanken, den Du hast, hatte ich auch schon.....


    Weil der Boden bis 15 Meter bereits aufgelockert ist und bei einer neuen Bohrung diese Tiefe

    unter Umständen gar ncht erreicht wird.

    Ist nach wie vor auch noch mein Favorit. Frage ist, ob er die Rohre gezogen bekommt und ob er es überhaupt will. Im Moment hat er nach seiner Aussage ja einen funktionstüchtigen Brunnen....

  • So, es wird tatsächlich nochmal gebohrt. Ob nun ein neues Loch oder in der alten Bohrung soll vor Ort entscheiden werden. Erstmal bin ich froh, dass er nochmal kommt und das auf seine Kappe nimmt....

  • Wenn Du tatsächlich nur 700L/h bei 3,5 Bar entnehmen willst, erfordert die Pumpenauswahl etwas Fingerspitzengefühl, da die meisten TBP dabei hoffnungslos unterfordert würden. Du kannst zwar jede TBP so weit am Ausgang drosseln, bekommst aber einen schlechten Wirkungsgrad.

    Nun gibt es auch eine zweite Planung der Bewässerung. Anforderungen an die Pumpe hier "konstanter Wasserdruck 3-4 bar; minimum Wasser 2,5 m3/h". Das liest sich schon anders bzw. scheint mir bzgl. der Pumpenauswahl einfacher zu sein.


    Der Brunnenbauer verbaut nur Telab. Hier scheint mir die TG2-50 ganz gut zu passen (7,6 bar und max. 2,4 m3/h). Hmmmh hat ja doch etwas zu wenig Wasserfluß. Hier ist die Kennlinie: https://shop.pumpen-may.de/shop_content.php?coID=16. Ist da dann bei 2,4 m3/h wirklich Schluß oder kann sie doch mehr, wenn die Förderhöhe nicht so hocj ist wie auf der Kennlnie ausgewiesen?


    Frage ist letztendlich ja noch, was die neue Bohrung ergibt (s.o.)....


    Gruß

    orkney

  • Hier scheint mir die TG2-50 ganz gut zu passen

    Nein

    Du brauchst die TG 3-35.

    Gruss

    kg49

    Ein Problem ist meist schon halb gelöst, wenn es klar formuliert und vollständig beschrieben wird.


    Dazu gehört hier im Forum vor allem die Beschreibung der Randbedingungen eines zu lösenden Problems,

    also z.B. Schichtenverzeichnis, Brunnenausbauplan, genaue Typenbezeichnung der Pumpe.

    Wenn Daten nicht zur Verfügung stehen, sollte das auch angegeben werden.

  • Keine Ahnung. Bis jetzt war Dein Arbeitspunkt bei 3-4Bar mit 700L/h. Jetzt bist Du bei 2,5m³. Wenn sich Dein Arbeitspunkt auch druckseitig geändert hat, musst Du das schreiben.

    Gruss

    kg49

    Ein Problem ist meist schon halb gelöst, wenn es klar formuliert und vollständig beschrieben wird.


    Dazu gehört hier im Forum vor allem die Beschreibung der Randbedingungen eines zu lösenden Problems,

    also z.B. Schichtenverzeichnis, Brunnenausbauplan, genaue Typenbezeichnung der Pumpe.

    Wenn Daten nicht zur Verfügung stehen, sollte das auch angegeben werden.

  • Wenn sich Dein Arbeitspunkt auch druckseitig geändert hat, musst Du das schreiben.

    Nein, bis jetzt hat sich am druckseitig nichts geändert. Ich habe ja verstanden, dass ich von der Maximalleistung der Pumpe für die Förderhöhe etwas abziehen muss und auch berücksichtigen muss, dass die Pumpe Ihre optimale Arbeit nicht unter Vollast sondern mit 80% Leistung erbringt. Da müsste ich dann also auch etwas abziehen. (https://diepumpe.com/Welche-Ti…e-benoetige-ich:_:13.html) Für mich hatte ich - unter den momentanen Rahmenbedingungen - ausgerechnet, dass ich eine Pumpe mit ca. 6,6 bar benötige. Daher mein Gedanke, ob 5 bar dann nicht etwas knapp ist. Daher hatten wir ja auch den Blick auf die TG1-50 gerichtet (als wir noch über 700m3/h gesprochen haben.


    Gruß

    orkney

  • "Es ist aber nicht empfehlenswert, wenn Pumpen auf Dauer immer bis zu ihrem maximalen Druck arbeiten müssen. Die beste Effizienz wird erreicht, wenn der benötigte Druck bei ungefähr 70-80 % Prozent vom Höchstdruck liegt."

    dass die Pumpe Ihre optimale Arbeit nicht unter Vollast sondern mit 80% Leistung erbringt.

    Dies sind leider Sätze, die keiner näheren Betrachtung standhalten, sondern Formulierungen, wie sie für Laien und von Laien im Netz zu finden sind.

    Was ist Effizienz? Besser wäre der Begriff Wirkungsgrad, genauso wie für "optimale Arbeit".

    Pumpenhersteller berücksichtigen dies, indem unter der Pumpenkennlinie eine Wirkungsgradkennlinie dargestellt wird.

    Hier sollte man versuchen eine Pumpe auszuwählen, die im Betrieb ihren Betriebspunkt in der Nähe des grössten Wirkungsgrades hat. Mit Prozenten hat das erst mal gar nichts zu tun.

    Gruss

    kg49

    Ein Problem ist meist schon halb gelöst, wenn es klar formuliert und vollständig beschrieben wird.


    Dazu gehört hier im Forum vor allem die Beschreibung der Randbedingungen eines zu lösenden Problems,

    also z.B. Schichtenverzeichnis, Brunnenausbauplan, genaue Typenbezeichnung der Pumpe.

    Wenn Daten nicht zur Verfügung stehen, sollte das auch angegeben werden.

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