Vorbewohner hat Brunnen zugeschüttet

  • Hallo

    ich heiße Detlef und komme aus Recklinghausen. Ich habe mich hier angemeldet um einige Fragen zu stellen und Antworten von kompetenten Mitglieder zu bekommen. Bin aber absoluter Unwissender bz Brunnen etc.

    Also, ich habe einen Grundstück/Garten erworben und um diesen zu bewässern brauche ich eben einen Brunnen. Mir wurde von einem Nachbarn erzählt des der Vor-Vorbesitzer hier einen Brunnen gebohrt hätte und diesen aus lauter Frust (hat wohl keine Abstandssumme bei veräußerung bekommen) mit Kies zugeschüttet hat. Jetzt kann ich mir vorstellen, dass es preiswerter wäre diesen Kies aus dem Rohr zu holen, anstatt einen neuen zu bohren.

    Was haltet Ihr von meinem Ansatz und wie und mit welchen Mitteln könnte man den Kies aus dem Loch holen?

  • Hallo Detlev. Erstmal passenden Bohrer ausleihen. Einen der ins Rohr passt.

    Wenn du die Wasseroberfläche erreicht hast hier nochmal melden wegen Kiespumpe,habe 2 st 108mm Kp. Könnte gegen selbstkostenerstattung auch noch eine Kp. bauen,dauert dann aber ca. 2 Wochen.

    Also ertstmal Bohrer ausleihen.... Örtlicher Werkzeugvermieter .....Tepe Gartenpumpen Moers ....Holzum Rees oder Neukirchen Vlyn......u.v.m.

  • Ok Danke, sehe ich das richtig, dass der Aufwand ja eigentlich genau so groß ist als wenn ich einen neuen Brunnen bohren würde? Was ist wenn der Idi... womoglich noch einen Sack Zement reingekippt hat, ziemlich hohes Risiko. In anbetracht dessen wäre es vielleicht besser einen komplett neuen zu bohren, oder?

  • In anbetracht dessen wäre es vielleicht besser einen komplett neuen zu bohren, oder?

    Nicht sehr weit gedacht. Ein vorhandenes mit Kies gefülltes Rohr zu leeren, ist wesentlich einfacher, als neu zu bohren (keine Steine, Lehm, etc).

    Sollte die Angst vor einem Sack Zement tatsächlich gerechtfertigt sein, hat man eben Pech gehabt. Dann kann man immer noch neu bohren.

    Gruss

    kg49

    Ein Problem ist meist schon halb gelöst, wenn es klar formuliert und vollständig beschrieben wird.


    Dazu gehört hier im Forum vor allem die Beschreibung der Randbedingungen eines zu lösenden Problems,

    also z.B. Schichtenverzeichnis, Brunnenausbauplan, genaue Typenbezeichnung der Pumpe.

    Wenn Daten nicht zur Verfügung stehen, sollte das auch angegeben werden.

  • möglicher Zusatz: (falls ich nicht was überlesen habe)

    Spannend wäre zu ergründen, um was für einen Brunnen es sich denn handelt. Einen uralt-Ramm- oder Spülbrunnen / einen Brunnen mit kleinem Querschnitt / mit KG-Rohr-Ausbau lohnt den Aufwand evtl. nicht in dem Maße, wie ein fachgerecht angelegter Bohrbrunnen in 3 bis 4 Zoll mit dickwandigem blauem PVC-U-Rohr oder ähnlichem.


    Es ist ja nicht nur der Aufwand und das Werkzeug einen Brunnen neu zu erstellen, sondern auch das Ausbaumaterial. Wenn das bereits in vernünftiger Qualität im Boden verbuddelt ist, ist die Frage doch schnell beantwortet.

    Bohrbrunnen DN80 (etwas kleiner ...warum auch immer) in PVC-U (mindestens 30 Jahre alt)

    Tiefe: 8,30 Meter

    GW: Frühjahr 1,5 m / Herbst 3,5m

    Filterrohr: 2 Meter ab 5,90 unter Gelände

    Geologie: Lösslehm, dann Geschiebe, ab ~8m marine Unterkreide/Ton

    Pumpe: AL-KO HWA 3600 Easy an 1"PE100-Rohr & 75er Schwengelpumpe an 1"PE100-Rohr

  • Hi, der Vorbesitzer hatte den vor ungefähr 10 Jahren gebohrt. Der Nachbar meinte es waren 18 m. Heute habe ich einen Teil des Brunnens gefunden und meine Vermutung mit dem Beton hat sich wohl bestätigt, habe versucht mal einen Wasserstrahl reinzuhalten und leider lief es null ab.

  • auf die Kürze:

    Es scheint KG-Rohr zu sein.

    Wenn das graue im Rohr Feinsand ist, möglichst noch mit Lehm o.ä. vermischt, wird auch kaum Wasser abfliessen.

    Ich würde trotz allem mal bis nach unten (bis zum Beton?) bohren.

    Gruss

    kg49

    Ein Problem ist meist schon halb gelöst, wenn es klar formuliert und vollständig beschrieben wird.


    Dazu gehört hier im Forum vor allem die Beschreibung der Randbedingungen eines zu lösenden Problems,

    also z.B. Schichtenverzeichnis, Brunnenausbauplan, genaue Typenbezeichnung der Pumpe.

    Wenn Daten nicht zur Verfügung stehen, sollte das auch angegeben werden.

  • Verständnisfrage: Hast Du Beton im Rohr gefunden oder nur bemerkt, dass das Wasser nicht zügig abläuft?


    Wenn ich unseren Lößlehm in ein KG-Rohr reindrücke und von oben wässere, dann würde das auch stundenlang nass bleiben. Das wäre für mich kein Grund aufzugeben.

    Bohrbrunnen DN80 (etwas kleiner ...warum auch immer) in PVC-U (mindestens 30 Jahre alt)

    Tiefe: 8,30 Meter

    GW: Frühjahr 1,5 m / Herbst 3,5m

    Filterrohr: 2 Meter ab 5,90 unter Gelände

    Geologie: Lösslehm, dann Geschiebe, ab ~8m marine Unterkreide/Ton

    Pumpe: AL-KO HWA 3600 Easy an 1"PE100-Rohr & 75er Schwengelpumpe an 1"PE100-Rohr

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