Erste Überlegungen zur Brunnenbohrung

  • Ich würde mir eine passende Holzklammer kaufen und würde nicht selber basteln. Das dauert zu lange ;) Da bohre ich lieber schon.


    Dann brauche ich also vorher nichts berücksichtigen sondern ziehe sozusagen am Ende.

    Ich hatte halt alles da zum basteln, musste nichts kaufen und nur die Öffnung aussägen, sonst hätte ich die mir die ebenfalls gekauft.


    Gruß

    VD

  • Hast du denn noch irgendwas da was du nicht mehr brauchst und los werden möchtest?


    Ich stelle mir gerade die Liste Zusammen was ich mir alles bestellen muss.

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    NRW:


    Bohrbrunnen

    Arbeitsrohr: DN200 (Glattwandrohr)

    Grundwasserspiegel: 2,20m

    0m - 0,5m: Mutterboden

    0,5m - 9m: Feinsand

    9m - 10m: Schluff (grau)

    10m - ??: Mittelsand? Erste kleinere Kieskörner zeigen sich

  • Was würdest du denn dafür haben wollen und aus welchem PLZ Gebiet kommst du?


    Ich überlege ob ich mir den DN200 wirklich antue oder im Notfall (Feinsand) einfach auf DN100 gehe?

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    NRW:


    Bohrbrunnen

    Arbeitsrohr: DN200 (Glattwandrohr)

    Grundwasserspiegel: 2,20m

    0m - 0,5m: Mutterboden

    0,5m - 9m: Feinsand

    9m - 10m: Schluff (grau)

    10m - ??: Mittelsand? Erste kleinere Kieskörner zeigen sich

  • Was würdest du denn dafür haben wollen und aus welchem PLZ Gebiet kommst du?


    Ich überlege ob ich mir den DN200 wirklich antue oder im Notfall (Feinsand) einfach auf DN100 gehe?

    ich bin in Berlin (12621) . Der Kauf würde sich lohnen nur wenn du wirklich in der Nähe bist.


    Gruß

    VD

  • Ich bin gerade beruflich in Leipzig. In Berlin haben wir im Moment nichts. Danke!

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    NRW:


    Bohrbrunnen

    Arbeitsrohr: DN200 (Glattwandrohr)

    Grundwasserspiegel: 2,20m

    0m - 0,5m: Mutterboden

    0,5m - 9m: Feinsand

    9m - 10m: Schluff (grau)

    10m - ??: Mittelsand? Erste kleinere Kieskörner zeigen sich

  • Servus Pulvis !

    Ich interessiere mich auch für die 13 Meter TNA DN150 Rohr ! Vollrohr ?

    Schicke mir bitte eine PN, was Du haben möchtest ! Danke !

    Wohne zwar genau entgegengesetzt in Berlin, in Staaken, fahre aber gerne Auto !!

    Viele Grüße

    Brunnenfloh

  • Zurück zum Thema:


    Eine Frage brennt mir noch unter den Nägeln. Angenommen der Schichtenplan oben passt auch bei uns und angenommen das Grundwasser steht auf 2 bis 3 Meter tiefe ab GOK.


    Wie tief müsste ich gehen bzw. wieviel Filterstrecke brauche ich um 6000l/h oder mehr zu gewinnen? Und wieviel Meter würde ich mir ersparen wenn ich statt DN115 auf DN125 gehe?


    Lässt sich dazu eine Aussage treffen?

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    NRW:


    Bohrbrunnen

    Arbeitsrohr: DN200 (Glattwandrohr)

    Grundwasserspiegel: 2,20m

    0m - 0,5m: Mutterboden

    0,5m - 9m: Feinsand

    9m - 10m: Schluff (grau)

    10m - ??: Mittelsand? Erste kleinere Kieskörner zeigen sich

  • kg49 kannst du noch was dazu sagen? (Siehe eins drüber)?

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    NRW:


    Bohrbrunnen

    Arbeitsrohr: DN200 (Glattwandrohr)

    Grundwasserspiegel: 2,20m

    0m - 0,5m: Mutterboden

    0,5m - 9m: Feinsand

    9m - 10m: Schluff (grau)

    10m - ??: Mittelsand? Erste kleinere Kieskörner zeigen sich

  • Du machst Dir zu füh Gedanken über noch nicht vorhandene Fakten.

    Zuerst muss das Arbeitsrohr abgeteuft werden. Da Du bei Bedarf den Feinsandfilter von Lotze nehmen willst, reicht DN 150 vollkommen. Bei Mittelsand reichen Filterschlitze:

    Lies dazu folgenden Artikel:


    Filterrohre und Kiesschüttung

    Es wird viel zu viel gebuddelt und viel zu wenig nachgedacht beim hobbymässigen Brunnenbau. Und manche "Profis" denken auch zu wenig.


    Im Prinzip gilt grundsätzlich (Ausnahmen bestätigen die Regel, die zu schildern wäre zu umfangreich):


    Ein "profimässig" erstellter Bohrbrunnen wird immer mit einem Arbeitsrohr errichtet, damit eine Kiesschüttung auf das Schichtenverzeichnis abgestimmt werden kann.


    Das Filterrohr hat dabei nicht die Aufgabe zu filtern, sondern ist Gerüst für die filternde Kiesschicht. Zwischen Arbeitsrohr und Brunnenrohr muss genügend Platz sein, um eine wirksame Filterkiesschicht schütten zu können.


    Alternativ dazu gibt es im Fachhandel (kein Baumarkt) sogenannte Kiesklebefilter oder Kiesbelagfilter (sehr teuer, aber gut), die man statt einer Kiesschüttung verbauen kann.


    Die Abstimmung von Filterkies oder Kiesklebefilter auf die Bodenschicht ist eine komplexe Überlegung, die sehr umfangreich werden kann, um maximale Ergebnisse zu erzielen.


    Da hobbymässig erstellte Brunnen nicht der Wasserversorgung von Stadtteilen dienen, können hier Abstriche an das maximal Mögliche gemacht werden.




    Will man ohne Arbeitsrohr arbeiten, ändern sich die Verhältnisse gravierend.


    Jetzt dient das Filterrohr nicht mehr als Traggerüst für eine genau abgestimmte Kiesfilterschicht, sondern als Traggerüst für das Erdreich um die Filteröffnungen.


    Da man meistens nicht weiss, wie sich das Erdreich zusammensetzt, bleibt einem nichts anderes übrig, als die kleinste Schlitzweite zu nehmen und zu hoffen, dass das passt.



    Generell gilt:


    Ist der Boden um die Filter zu fein, so gehen die Körner durch die Filterschlitze und der Brunnen wird ständig Sand führen.


    Haben die Bodenkörner die gleiche Grösse wie die Filterschlitze, so werden diese in einem hohen Umfang verstopfen und den Wassereintritt stark verringern.


    Nur wenn die Körner grösser als die Filterschlitze sind, können sie sich wie eine Filterkiesschüttung an das Filterrohr anlegen.


    Nun besteht der Boden ja nicht aus gewaschenem und gesiebten Sand bzw. Kies, sondern es sind alle möglichen Korngrössen in einer Probe zu finden. Deswegen muss man einen Esslöffel getrockneten Boden auf mm-Papier streuen, um ihn beurteilen zu können.


    Die grösseren Körner sollten grösser als die Filterschlitze sein, die kleineren, das sogenannte Unterkorn, sollte kleiner als die Schlitze sein.


    Falls Filterkies geschüttet wird, muss dieser unter Berücksichtigung dieser Überlegungen ausgewählt werden. Filterkies ist idealerweise fast kugelförmig, Splitt ist auf jeden Fall ungeeignet.



    Beim Klarpumpen eines Brunnens wird im Idealfall das Unterkorn durch die Schlitze abgepumpt, im Laufe der Zeit immer weniger und der Brunnen wird sandfrei.



    Ob man nun ein Arbeitsrohr setzt, mit Kiesschüttung oder Kiesklebefiltern arbeitet, oder das Rohr direkt abteuft, muss jeder Hobbybrunnenbauer selbst entscheiden.


    Manchmal sind Erfahrungen der unmittelbaren Nachbarschaft oder Schichtenverzeichnisse der zuständigen Ämter nützlich. Sie sind aber nie(!) eine Garantie für den Boden,den man dann tatsächlich antrifft. Innerhalb weniger Meter können sich die Bodenverhältnisse massiv verändern.

    Und wieviel Meter würde ich mir ersparen wenn ich statt DN115 auf DN125 gehe?


    wieviel Filterstrecke brauche ich um 6000l/h oder mehr zu gewinnen?

    Lies dazu (S.5)

    :https://www.gwe-gruppe.de/expo…roducts/PVC_Ansicht_D.pdf


    Beachte aber den kf Wert.

    Noch was:

    Du wirst kaum eine Tiefbrunnenpumpe bezahlen wollen, die 6m³/h bei dem erforderlichen Betriebspunkt leistet.

    Es ist wesentlich sinnvoller, eine Beregnung dann abschnittsweise zeitversetzt durchzuführen.

    Gruss

    kg49

    Es fördert nicht die Problemlösung, wenn von Seiten der Ratsuchenden erst nach mehreren Tagen auf einen Forenbeitrag geantwortet wird, da dies häufig ein erneutes Einlesen in die Problemstellung erfordert.


    Ein Problem ist meist schon halb gelöst, wenn es klar und vollständig beschrieben wird.


  • Du wirst kaum eine Tiefbrunnenpumpe bezahlen wollen, die 6m³/h bei dem erforderlichen Betriebspunkt leistet.

    Naja, so pauschal würde ich das nicht sagen.

    Erst einmal bleibt abzuwarten, was dein Brunnen überhaupt hergeben wird.

    Dann kommt die Überlegung, was man denn gerne hätte und wie die Anforderungen sind.

    Ich habe bei mir auch Wert auf Volumen gelegt.

Brunnen selber bauen