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  1. Brunnenbau-Forum
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Position Holzzange im Keller

  • moschusschildkroete
  • July 29, 2025 at 4:50 PM
  • moschusschildkroete
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    • July 29, 2025 at 4:50 PM
    • #1

    Darf ich die Holzzange ganz oben am Gewinde ansetzen, evtl. mit einem Flacheisen als Anschlag / Falz.

    Dann könnte das Rohre weiter in den Boden geteuft werden und es bleibt mehr Höhe für den Plunscher.

    UND: die Ganze Zange mit den Gewichten könnte mit einem Flaschenzug angehoben werden, um einen weitern Meter Rohr auf zu setzen. Ohne alles auf und ab zu räumen. Der Rücken dankt? Oder habe ich hier einen Gedankenfehler? Klemme dann 132 mm an der Muffe. Glattwandrohre sind bestimmt in diesem Bereich zu instabil.

    Ich gehe von grobem Kies aus, hoffentlich ohne große Steine.

    Grundwasser bei etwa 3m ( 30 m vom Bach entfernt) und in der Baugrube war nie Wasser, aber der Kies wie im Bachbett.

    Sollte ich angaben vergessen haben, bitte nachfragen.

    Danke

  • Brunnen reinigen
  • kg49
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    • July 29, 2025 at 5:10 PM
    • #2

    Aus Stabilitätsgründen sollte die Holzzange nicht höher als 50cm vom Bohrloch gesetzt werden, also befindet sie sich wechselnd auf dem gesamten aus der Bohrung herausragenden Brunnenrohr und nicht nur an bzw. auf der Muffe.

    Gruss
    kg49

    Es fördert nicht die Problemlösung, wenn von Seiten der Ratsuchenden erst nach mehreren Tagen auf einen Forenbeitrag geantwortet wird, da dies häufig ein erneutes Einlesen in die Problemstellung erfordert.

    Ein Problem ist meist schon halb gelöst, wenn es klar und vollständig beschrieben wird.

  • moschusschildkroete
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    • July 29, 2025 at 5:23 PM
    • #3

    Danke, so hab ich das tatsächlich noch nirgends gelesen.

    bin versucht nur 0,5 m Rohre zu nehmen, um mehr Raum für den Plunscher zu bekommen.

    Ist das ne Lösung? Irgendwo hab ich schon Halbmeterstücke gesehen.

    Hätte Beton am Boden und der Decke, somit verzichte ich evtl. auch auf die Zange und arbeite mit Umlenkrollen und einer "Rohrschelle", an der ich das Seil einhänge.

    Keine Kippgefahr und weiter weg von der Arbeitsstelle.

    So langsam nimmt die Kellerarbeit Gefallen an.

    Wo gibt es die geteilten Erdbohrer in 145mm mit Aufkantung und Ablaufschutz?

    Würde mit dem Diamantbohrer ein 160mm Loch ( Für Abluftführungen Dunstabzug und somit vorhanden) in den Boden machen und nicht im losen Erdreich des Naturkeller arbeiten.

    Denke Keller Bohrbrunnen sind eher die Ausnahme und deshalb nicht so häufig beschrieben.

    Danke

  • kg49
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    • July 29, 2025 at 5:34 PM
    • #4
    Quote from moschusschildkroete

    bin versucht nur 0,5 m Rohre zu nehmen, um mehr Raum für den Plunscher zu bekommen.

    Bestimmt praktisch, aber teuer...
    Mit dem Plunscher ist ja sicherlich eine Kiespumpe gemeint.

    Gruss
    kg49

    Es fördert nicht die Problemlösung, wenn von Seiten der Ratsuchenden erst nach mehreren Tagen auf einen Forenbeitrag geantwortet wird, da dies häufig ein erneutes Einlesen in die Problemstellung erfordert.

    Ein Problem ist meist schon halb gelöst, wenn es klar und vollständig beschrieben wird.

  • moschusschildkroete
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    • July 29, 2025 at 5:46 PM
    • #5

    Hallo,

    klar Kiespumpe mit Kolben für kräftigen Sog. Die gibt es für den Keller in kurzer Ausführung. Nur nehme ich gern keine kleinen Geräte, wenn es jedes mal nur die Hälfte hoch holt.

    im 115er Rohr würd ich gen ne 108er nehmen, auch wenn es eng ist. Hoffe das Rohr wird gerade genug.

    Aber die Größe der Kiessteine wird die108er nötig machen. Gibt es hier Erfahrungen? Wird die Körnung eher kleiner oder größer in der Tiefe? Der Ort trägt den Namen Aue, die Straße den Namen des Bachs und das ganze liegt am Rand der Schwäbischen Alb. Somit gehe ich und auch die Gutachten von keinen besonderen Schichten aus.

    Edited once, last by moschusschildkroete (July 30, 2025 at 7:17 AM).

  • i10
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    • July 30, 2025 at 3:58 PM
    • #6

    Sach mal...du gehst hier aber mit einer sehr Euphorischen Zuversicht ran.

    Mit einer Kürzeren Kiespumpe wirst da schneller sein denn glaube nicht das die Große immer voll wird. Manchmal kannst du froh sein wen da eine Handvoll Kies drin ist.

    Und nimm 125 er Rohr das erspart die eine Menge Ärger.

    Wenn es sich um eine Aue handelt dann ist das Flußschwemmland da gibt es durchaus größere Steine und Torflinsen.

    Bau die einen Steinefänger den wirst du brauchen.

    Wie die Körnung da unten aussieht kann dir keiner sagen.

    Die Holzklammer ist nicht zwingend erforderlich eine Aufsatztülle mit eingehängten Gewichten ist

    hier wohl besser geeignet.

    Du solltest bedenken das der Grundwasserspiegel auch mal deutlich steigen kann ( Starkregen )

    so ein Brunnen im Keller kann dann zur Flutkatastrophe führen.

    Offensichtlich hast du noch keinen Brunnen gebohrt also erwarte da nicht ein zügiges " mal eben "..... Brunnen bohren.

    Gruß von einem der auf seinem Grund schon drei Brunnen erstellt hat.

  • moschusschildkroete
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    • July 30, 2025 at 8:45 PM
    • #7

    Danke der klaren Aussagen.

    Torf gibt es sicher keinen, dafür ist die Alb zu karg, eher Lehm und Ton, was nicht besser ist...

    Im Bachbett und von allen Löchern die im weiten Umkreis gebaggert wurden, Steine mit 4 bis 8 cm, von der Größe wie Bahnschotter.

    Da mach ich mir mit ERD-Bohren schon meine Gedanken, ob ich für die Diamantkrone nicht noch Verlängerungen kaufe. So habe ich auch meine Stahlrohre für meine Hopfenstangen gebohrt. Aber eben nur 1 m und die Steine mit dem Industriesauger entfernt...

    Jetzt ist google dran,

    Steinefänger, wenn dann geht es mir wie Schotterplunscher. Der Boden ist "steinhart", ohne Spitzhake ist da kein Baum zu pflanzen....

    und Aufsatztülle, wobei ich vermute, dass es das ist was ich meine, nur keinen Namen hatte.

    Isz ja dann in etwa der Schneidschuhn nur oben drauf. Und an den nicht direkt das Gewicht, sondern über eine Umlenkrolle am Boden und eine an der Decke weg vom Arbeitsbereich.

    Vielleicht noch ein Flaschenzug dazwischen und schon reicht das halbe Gewicht...

    Dieser Kellerraum ist ohne Boden, Naturboden, nur eine Ecke mit 240x80cm ist um den Aufzugschacht betoniert. Wenn da Hochwasser kommt, dann hilft eh nix. Aber die Nachbarn leben tiefer, die sind da mein Auffangbecken...

    Und mal eben kommt wohl von "Die Hoffnung stirb nie".

    Nur wer loslegt kommt evtl. auch ans Ziel, Betonung liegt bei evtl....

  • Heimbrunnenbauer
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    • July 30, 2025 at 9:34 PM
    • #8

    Hallo moschusschildkroete ,

    es wäre schon von Vorteil wenn du mal ein paar Bilder von deiner Brunnenbohrstelle hier einstellen würdest damit man sich ein Bild von deiner Planung machen kann.

    Wenn du mit einer Kiespumpe arbeiten möchtest brauchst du eine minimale Arbeitshöhe die sich aus der Länge deiner Kiespumpe plus der Länge des Rohres plus Freiraum für die Umlenkrolle ergibt.

    Arbeitest du mit einem Plunscher sieht es etwas anders aus.

    Beispiel siehe hier :

    External Content www.youtube.com
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    Gruß Jörg

  • i10
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    • July 31, 2025 at 4:02 PM
    • #9

    Hallo Heimbrunnenbauer. Du meinst sicher die Länge der Kiespumpe mit ausgezogener Hubstange. Habe Versuche gemacht:

    Kiespumpe Groß... ausgezogen ca. 2 m + 1mRohr über GOK = 3 m + Umlenkrolle mit Aufhängung

    +0,80 m = ein Dreibein mit 4m Höhe reicht nur knapp aus. Habe für mich deshalb ein 6m Dreibein gebaut. Rohre steckbar 2 x 3 x 2m und 1x 3 x2,20 m .

    Mit der kurzen Kiespumpe = 610 mm veringert sich die Höhe doch erheblich, hier konnte ich mit einer auszughöhe von 2,70 m arbeiten.

    Da der Aushub der Kiespumpe ja sehr variabel ist spielt die Größe der KP kaum eine Rolle.

    Eine 108 er Kiespumpe 110cm lang voll gefüllt ist mir noch nicht vorgekommen und wäre auch kaum noch zu Ziehen.

    Die Erfahrung zeigt das die Kiespumpe nicht das große Problem ist.

    Aber Lehm/Ton/Schluff/Fels könnte da schon Einfluß haben.

    Ach ja! Grobes Geröll kann auch sehr unangenem werden.


    p

    Edited once, last by i10 (July 31, 2025 at 4:10 PM).

  • moschusschildkroete
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    • August 1, 2025 at 7:34 AM
    • #10

    Danke für diesen Kommentar.

    Dann wird es die kurze Kiespumpe werden müssen.

    Das Projekt ist für schlechtes Wetter ausgelegt und somit was für Herbst und Winter.

    Gestern wollte ich die Bodenplatte bohren, dann kam nach 5 Minuten und 10 cm Eisen und der Bohrer hat sich verklemmt. Nach 2 Stunden war er dann wieder frei und ich habe Feierabend gemacht. Eile mit Weile.

    ich würde es jetzt wirklich mit der Aufsatztülle versuchen wollen. Gibt es die Fertig zu kaufen oder ist auch hier Heimwerken angesagt?

    Noch zwei Fragen zum Sumpfrohr:

    Weshalb der halbe Meter, ist das "nur" um einen halben Meter zu sparen?

    Der Rohrverschluß in der Tiefe, wozu wird der gebraucht. Damit das Rohr dort stabiler ist und sich im gebrauch Schmutz sammeln kann? wenn da noch ein Sack Quellton rein kommt ist davon auch nix mehr übrig.

    Ich denk dann ehe an ein Meterrohr.

    Das Gewinde plus 15 cm weg und ich hab den Stummel, um das Rohr eben zu versenken.

    Bei uns ist so viel Kies, da kommt von unten kein Schmutz. und wenn doch, dann wird der doch sicher nicht 3, 4 oder gar 5 Meter bis zur Pumpe hoch gesaugt?

    Hat jemand die Erfahrung, dass der Quellton noch nachträglich eingebracht wurde? Was war da für Boden?

    weiter Bilder sollen folgen.

    Danke

    Achim

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  • moschusschildkroete
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    • August 1, 2025 at 7:43 AM
    • #11

    2 Stück Umlenkrollen für Seile, Umlenkrolle Stahlseil mit 2 Kugellager Seilrolle Edelstahl Seilrollen Pulley Tragfähigkeit 250kg für Stahlseil Bis 10mm für Drahtseile : Amazon.de: Gewerbe, Industrie & Wissenschaft

    https://m.media-amazon.com/images/I/41jYB3PNDEL._AC_US100_.jpg

    Spricht was gegen diese Umlenkrollen?

    Und was für Seil wird empfohlen?

    Ich dachte an ein Kletterseil oder ist das zu Dehnbar? ein Stahlseil finde ich unangenehm und gut zu greifen sollte es ja sein, also lieber etwas dicker.

    Danke

  • kg49
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    • August 1, 2025 at 10:07 AM
    • #12
    Quote from moschusschildkroete

    Ich dachte an ein Kletterseil

    Nein, wie bereits von Dir gesagt sind Kletterseile zu dehnbar. In der Segeltechnik werden dehnbare (für Schoten) und nicht dehnbare Seile (für Fallen) verwendet.

    Also geflochtenes Polyesterseil.

    Gruss
    kg49

    Es fördert nicht die Problemlösung, wenn von Seiten der Ratsuchenden erst nach mehreren Tagen auf einen Forenbeitrag geantwortet wird, da dies häufig ein erneutes Einlesen in die Problemstellung erfordert.

    Ein Problem ist meist schon halb gelöst, wenn es klar und vollständig beschrieben wird.

  • Heimbrunnenbauer
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    • August 1, 2025 at 8:26 PM
    • #13

    Hallo kg49,

    da liegst du absolut falsch.

    Kletterseile dehnen sich nur minimal bis garnicht, schon aus Sicherheitsgründen.

    Ich habe für meinen Brunnenbau 12mm Kletterseil mit zwei Handseilklemmen benutzt da man bei dünneren Seilen nicht richtig zugreifen kann und diese schnell mal durch die Hand gleiten können und man sich dann auch Lederhandschuhe durchscheuern kann.

    Stahlseile müssen sehr feindrätig sein damit man diese leicht über eine Umlenkrolle ziehen kann und am Besten aus Edelstahl seinwegen der Korrosionsbeständigkeit.

    Gruß Jörg

  • kg49
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    • August 1, 2025 at 8:45 PM
    • #14

    Das war wohl gar nichts. Die Dehnung von Kletterseilen ist einer der wichtigsten Faktoren um einen Sturz aus grosser Höhe abzufedern.

    Da Du anscheinend nur geringe Kenntnisse der Klettertechnik hast, würde ich empfehlen, dazu mal die KI oder Google zu fragen.

    Über Quellen, die Deine Meinung unterstützen, wäre ich natürlich sehr dankbar, da bei meinen Kletterkursen in den 80er Jahren immer die Dehnbarkeit der Kletterseile betont wurde. Je länger das Seil bei der Absturzstelle, umso besser, je kürzer, umso geringer die Dämpfungswirkung.

    Kletterseile FAQs: Infos zu Normsturz, Haltbarkeit, Krangel & Co.

    siehe: "Was sind statische vs. dynamische Seile?"

    Deswegen sind heute bei Klettersteigsets auch "Falldämpfer" vorgeschrieben, da die Länge der Sicherungsseile sehr kurz ist.

    Gruss
    kg49

    Es fördert nicht die Problemlösung, wenn von Seiten der Ratsuchenden erst nach mehreren Tagen auf einen Forenbeitrag geantwortet wird, da dies häufig ein erneutes Einlesen in die Problemstellung erfordert.

    Ein Problem ist meist schon halb gelöst, wenn es klar und vollständig beschrieben wird.

    Edited 3 times, last by kg49 (August 2, 2025 at 1:20 AM).

  • moschusschildkroete
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    • August 2, 2025 at 4:57 PM
    • #15

    Auch wenn ich kein Kletterexperte bin, hat unser kletterbegeisterter Sportlehrer vor Jahrzehnten genau dieses Thema angesprochen.

    Ich hab dafür auch vor Jahrzehnten den Segelschein gemacht, und das mit den unterschiedlichen Schoten und Leinen war mir nicht bewusst. Man lernt nicht aus.

    Vertragen wir uns wieder und ich hab den Bohrer wieder frei, EISEN.

    Jetzt erst Mal mit der Hilti Löcher im Kreis bohren, dann wird´s schon weitergehen,

    Ist die Umlenkrolle ok oder werden dickere Seile benötigt?

    Schönes WE

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