Planung Bohrbrunnen im märkischen Sand

  • Ich wäre dir sehr dankbar, wenn du mir wenigstens dein Bauchgefühl mitteilen würdest.

    Als Ingenieur habe ich kein "Bauchgefühl", genauso wenig wie ein KFZ-Mechaniker bei Fehlerschilderungen durch Kunden. Es zählen nur die Fakten.

    Nach Deinen Schilderungen hast Du zwei Möglichkeiten:

    1. Die Rohrtour bis 10m zu setzen mit dem Fakt, dass dann wenig Wasser über dem Filter steht. Bei Grundwasserabsenkungen oder einem Absenkungstrichter hast Du dann ein Problem.

    2. Mit mindestens DN160 ein Arbeitsrohr auf mindestens 15- 20m Tiefe zu setzen und dann einen professionellen Kiesbelagfilter zu setzen. Kostet natürlich bis zu einem vierstelligen Betrag.

    Zu (2) gibt es Variationen, die Du durch das Lesen von vielen Brunnenberichten kennenlernen solltest.

    Ich würde das Projekt auf nächstes Jahr verschieben und den ganzen Winter über lesen. Vor allem auch ältere Berichte hier im Forum, die sehr lehrreich sein können.

    Gruss

    kg49

    Es fördert nicht die Problemlösung, wenn von Seiten der Ratsuchenden erst nach mehreren Tagen auf einen Forenbeitrag geantwortet wird, da dies häufig ein erneutes Einlesen in die Problemstellung erfordert.


    Ein Problem ist meist schon halb gelöst, wenn es klar und vollständig beschrieben wird.


  • Hallo KG,


    danke für deine Einschätzung. Ich werde mich mal weiter belesen und parallel dazu einen Pumpversuch starten. Mehr als in die Hose gehen kann es ja nicht.


    Natürlich arbeite auch ich am liebsten mit harten Fakten, aber manchmal stehen die Bemühungen und Aufwendungen diese zu erlangen, in keinem Verhältnis zum Nutzen. In meinem konkreten Fall als Hobbybrunnenbauer ist das zum mindestens so. Somit bleibt mir nun mal nichts anderes übrig, als empirisch an die Sache ran zu gehen und auf eigene und fremde Erfahrungen zurückzugreifen. Das Lesen älterer Berichte ist ja nichts anderes.

    Mir persönlich hat auch beim Lösen technischer Fragestellungen das Bauchgefühl schon oft einen erfolgreichen Ansatz gebracht..


    In diesem Sinne,

    viele Grüße

    Fabian

    Bohrbrunnen im Osten Brandenburgs geplant.

    Schichtenverzeichnis:

    0 - 2,0 m u. GOK: mittelsandiger Feinsand (fS, ms)

    2,0 - 2,7 m u. GOK: feinsandiger Grobsand (gS, fs)

    2,7 - 4,4 m u. GOK: grobsandiger Mittelsand (mS, gs)

    4,3 - 8,0 m u. GOK grobsandiger Feinkies (fG, gs)

    8,0 - 17,0 m u. GOK grobsandiger Mittelsand (mS, gs)


    Grundwasser ab 5,5 m u. GOK


    geplanter Aufbau DN125 Glattwandrohr:

    0 - 9 m u. GOK: Vollrohr

    9 - 12 m u. GOK: Filterrohr, Schlitzweite 0,3 mm

    12 - 12,8 m u. GOK: Sumpfrohr

  • Ich wollte euch mal ein kurzes Zwischenfazit abgeben. Nachdem ich auf 12,80 m angekommen bin und den Pumpensumpf mit Quellton verschlossen haben, habe ich gestern und heute mit einer Saugpumpe etliche Stunden Wasser gefördert. Anfangs so um die 500 l/h später dann 800 l/h und heute etwas über 1000 l/h.


    Die Pumpe läuft dann immer so 1h und zwischendrin mache ich 30 Minuten, manchmal auch länger Pause. Von der Ergiebigkeit ist es ausreichend, der Wasserstand im Brunnenrohr sinkt etwa 30 cm.

    Immer nach dem Starten der Pumpe habe ich etwas Sand (15 l-Eimer befüllen ergibt 3-10 Sandkörner). Wenn ich den selben Versuch so zum Ende einer Pumpeinheit vornehme, ist kein Sand im Eimer zu finden.

    Was ich versäumt habe, ist regelmäßig den Füllstand im Sumpfrohr zu dokumentieren, damit fange ich heute an.


    Ich bewerte die Sache aktuell so, dass es sich noch lohnen kann, weiter zu pumpen. Wie seht ihr das?


    Viele Grüße

    Fabian

    Bohrbrunnen im Osten Brandenburgs geplant.

    Schichtenverzeichnis:

    0 - 2,0 m u. GOK: mittelsandiger Feinsand (fS, ms)

    2,0 - 2,7 m u. GOK: feinsandiger Grobsand (gS, fs)

    2,7 - 4,4 m u. GOK: grobsandiger Mittelsand (mS, gs)

    4,3 - 8,0 m u. GOK grobsandiger Feinkies (fG, gs)

    8,0 - 17,0 m u. GOK grobsandiger Mittelsand (mS, gs)


    Grundwasser ab 5,5 m u. GOK


    geplanter Aufbau DN125 Glattwandrohr:

    0 - 9 m u. GOK: Vollrohr

    9 - 12 m u. GOK: Filterrohr, Schlitzweite 0,3 mm

    12 - 12,8 m u. GOK: Sumpfrohr

  • Ich schliesse mich der Meinung im Nachbarforum an.

    Gruss

    kg49

    Es fördert nicht die Problemlösung, wenn von Seiten der Ratsuchenden erst nach mehreren Tagen auf einen Forenbeitrag geantwortet wird, da dies häufig ein erneutes Einlesen in die Problemstellung erfordert.


    Ein Problem ist meist schon halb gelöst, wenn es klar und vollständig beschrieben wird.


  • Hallo KG,

    danke für dein Feedback. Gibt es Erfahrungswerte, wieviel qm Wasser oder wieviele Stunde man so pumpen kann, bis es dann wirklich keinen Sinn mehr macht, auf Sandfreiheit zu hoffen?


    Ich möchte natürlich nicht unnötig viel Wasser in die Landschaft pumpen, Strom verbrauchen und am Ende auch Sand an die Oberfläche befördern, wenn das Ziel nicht mehr zu erreichen ist. Mir ist bewusst, dass das wieder so eine Frage ist, die ein Ingenieur erst beantwortet, nachdem er gerechnet hat, aber mangels Datengrundlage (Sieblinie etc.), muss ich mal wieder auf deine Erfahrung zurückgreifen.:)


    Was mich noch interessiert und ich nach vielem Lesen in diesem und im Nachbarforum nicht beantwortet finde: wie sind die Erfahrungen mit Gewebe-Feinsandfilter ohne Filterkiesschüttung? Kann das funktionieren? Bei Lotze gibt es wohl bis Ende des Jahres keine 3" Filter und daher möchte ich mich gedanklich schon einmal mit Alternativen auseinandersetzen.

    Da der Spiegel im Brunnen auch bei Abnahmemengen von 1200 l/h nur etwa 10 cm absinkt, gehe ich trotz Feinsand von einer ausreichenden Ergiebigkeit für meine Zwecke aus.


    Viele Grüße

    Fabian

    Bohrbrunnen im Osten Brandenburgs geplant.

    Schichtenverzeichnis:

    0 - 2,0 m u. GOK: mittelsandiger Feinsand (fS, ms)

    2,0 - 2,7 m u. GOK: feinsandiger Grobsand (gS, fs)

    2,7 - 4,4 m u. GOK: grobsandiger Mittelsand (mS, gs)

    4,3 - 8,0 m u. GOK grobsandiger Feinkies (fG, gs)

    8,0 - 17,0 m u. GOK grobsandiger Mittelsand (mS, gs)


    Grundwasser ab 5,5 m u. GOK


    geplanter Aufbau DN125 Glattwandrohr:

    0 - 9 m u. GOK: Vollrohr

    9 - 12 m u. GOK: Filterrohr, Schlitzweite 0,3 mm

    12 - 12,8 m u. GOK: Sumpfrohr

  • Gibt es Erfahrungswerte, wieviel qm Wasser oder wieviele Stunde man so pumpen kann, bis es dann wirklich keinen Sinn mehr macht, auf Sandfreiheit zu hoffen?

    Es kommen dabei Zeitspannen von Tagen, Wochen bis Monate vor.

    Die Erfahrungswerte, ob es noch sinnvoll ist, den Brunnen weiter klarzupumpen, beruhen dabei auf das beim Brunnenbohren erstellte Schichtenprofil, die exakte Analyse des geförderten Sandes in Quantität und Qualität, wobei dann auch eine Handprobe sinnvoll sein kann.

    D.h. der geförderte Sand muss _vollständig_ herausgefiltert werden, die Quantität wird dann auf den Kubikmeter umgerechnet und es werden regelmässig Sandproben zwischen den Fingern zerrieben,

    Ausserdem gibt es verschiedene Methoden, einen Brunnen klar zu pumpen. Jetzt aber bitte nicht nach näheren Einzelheiten fragen.

    Das Klarpumpen gehört zu den Basics beim Brunnenbau und wurde schon in zig Threads beschrieben.

    Da ich grundsätzlich Kiesbelagfilter verarbeitet bzw.empfohlen habe, kann ich zu Gewebefiltern nichts aussagen.

    Gruss

    kg49

    Es fördert nicht die Problemlösung, wenn von Seiten der Ratsuchenden erst nach mehreren Tagen auf einen Forenbeitrag geantwortet wird, da dies häufig ein erneutes Einlesen in die Problemstellung erfordert.


    Ein Problem ist meist schon halb gelöst, wenn es klar und vollständig beschrieben wird.


  • Ausserdem gibt es verschiedene Methoden, einen Brunnen klar zu pumpen. Jetzt aber bitte nicht nach näheren Einzelheiten fragen.

    Aktuell kann ich keine weiteren Daten liefern, außer dass sich die Sandmenge pro qm Wasser bei ungefähr 0,05-0,1g bewegt. Vielleicht auch mehr, weil feinste Anteile aus Eimer und Mörtelkübel rausgespült werden, ich kann es nicht genauer prüfen. Auch die Menge basiert ich auf einer vergleichenden Schätzung. Ich habe einfach mal trockenen Sand in einer ähnlichen Menge auf einer Feinwaage gewogen. Das wenige was im Eimer bleibt, lässt sich nicht sammeln und fassen.


    Wann hast du eigentlich selbst das letzte Mal die Forumssuche bemüht?

    Unter dem Stichwort Klarpumpen, wie auch unter jedem anderen Stichpunkt, bekommt man hunderte Suchergebnisse (hier 227). Ein Großteil der Beiträge - ich würde behaupten 90% - sind Wiederholung à la "erst mit wenig, dann mit zunehmender Fördermenge". Nicht zu vergessen sind die vielen Beiträge "ich habe ein KG-Rohr in die Erde gesteckt".

    All das habe ich umgesetzt, ohne hier danach zu fragen, weil die Zeit zwischen Planung und Ausführung zum Lesen genutzt habe. Die eigentlichen Tricks und Kniffe, die man braucht, wenn man mit den Basics nicht mehr weiterkommt, die sind doch kaum auffindbar, wenn es sie denn überhaupt gibt.


    Ich kann ja verstehen, dass du hier als Einzelkämpfer die Lust verlierst. Aber ein Forum, in dem man 1. dazu verdonnert wird monatelang zu lesen (und das bei den vielen "ich habe ein KG-Rohr eingebuddelt"-Beiträgen und 2. eine derart belastbare Datengrundlage mitbringen muss, die nicht mal jedes Fachunternehmen erhebt... was soll das?


    Dann schließt die Forumsfunktion und macht ein Nachschlagewerk draus. Ich biete dir - und das meine ich ernst - meine redaktionelle Unterstützung an.


    Ich denke, dass ich deutlich mehr Energie, Zeit und Geld in die Vorbereitung und Durchführung gesteckt habe, als der Durchschnitt der Hobby-Brunnenbauer. Wenn man jetzt ohne professionelles Schichtenverzeichnis und Kornverteilungslinien der einzelnen Horizonte keine Hilfe mehr geben kann, ist das ja in Ordnung. Aber vielleicht ist das dann der falsche Fachbereich für eine Laienforum.


    Viele Grüße

    Fabian

    Bohrbrunnen im Osten Brandenburgs geplant.

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    2,7 - 4,4 m u. GOK: grobsandiger Mittelsand (mS, gs)

    4,3 - 8,0 m u. GOK grobsandiger Feinkies (fG, gs)

    8,0 - 17,0 m u. GOK grobsandiger Mittelsand (mS, gs)


    Grundwasser ab 5,5 m u. GOK


    geplanter Aufbau DN125 Glattwandrohr:

    0 - 9 m u. GOK: Vollrohr

    9 - 12 m u. GOK: Filterrohr, Schlitzweite 0,3 mm

    12 - 12,8 m u. GOK: Sumpfrohr

    Edited once, last by Fabian112 ().

  • Wann hast du eigentlich selbst das letzte Mal die Forumssuche bemüht?

    Ständig, um Fragende auf entsprechende Threads hinzuweisen. Man muss natürlich bei der Suche die Stichworte variieren.

    Hier ein Thread, der evtl. Dein Interesse findet und vom Anfang an gelesen werden sollte:

    RE: Mal wieder Feinsand

    Gruss

    kg49

    Es fördert nicht die Problemlösung, wenn von Seiten der Ratsuchenden erst nach mehreren Tagen auf einen Forenbeitrag geantwortet wird, da dies häufig ein erneutes Einlesen in die Problemstellung erfordert.


    Ein Problem ist meist schon halb gelöst, wenn es klar und vollständig beschrieben wird.


    Edited 2 times, last by kg49 ().

  • Den Brunnen habe ich vor dem anpumpen durch einen Quelltonstopfen verschlossen.


    Viele Grüße

    Fabian

    Bohrbrunnen im Osten Brandenburgs geplant.

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    2,0 - 2,7 m u. GOK: feinsandiger Grobsand (gS, fs)

    2,7 - 4,4 m u. GOK: grobsandiger Mittelsand (mS, gs)

    4,3 - 8,0 m u. GOK grobsandiger Feinkies (fG, gs)

    8,0 - 17,0 m u. GOK grobsandiger Mittelsand (mS, gs)


    Grundwasser ab 5,5 m u. GOK


    geplanter Aufbau DN125 Glattwandrohr:

    0 - 9 m u. GOK: Vollrohr

    9 - 12 m u. GOK: Filterrohr, Schlitzweite 0,3 mm

    12 - 12,8 m u. GOK: Sumpfrohr

  • Da ist sie wieder..... die Maus.;)

    Was meinst du?

    Bohrbrunnen im Osten Brandenburgs geplant.

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    2,7 - 4,4 m u. GOK: grobsandiger Mittelsand (mS, gs)

    4,3 - 8,0 m u. GOK grobsandiger Feinkies (fG, gs)

    8,0 - 17,0 m u. GOK grobsandiger Mittelsand (mS, gs)


    Grundwasser ab 5,5 m u. GOK


    geplanter Aufbau DN125 Glattwandrohr:

    0 - 9 m u. GOK: Vollrohr

    9 - 12 m u. GOK: Filterrohr, Schlitzweite 0,3 mm

    12 - 12,8 m u. GOK: Sumpfrohr

  • Na die Sendung mit der Maus! Heute mit .... viel zu komplizierten Fragen.....jede Menge KG Rohr.......unzufriedenen Usern.....einem unfertigen Brunnen.....und natürlich mit...?


    Auch im Nachbar Forum gibt es in Einzelfällen recht umfangreiche und komplizierte Beiträge,welche für den Fragesteller wirklich unübersichtlich sind.

    Ich habe dann spaßeshalber mal eingeworfen das es besser ist die Situation so zu Erklären wie in der Sendung mit der Maus.;)

  • Achso,

    also wie der kleine Elefant.

    Bohrbrunnen im Osten Brandenburgs geplant.

    Schichtenverzeichnis:

    0 - 2,0 m u. GOK: mittelsandiger Feinsand (fS, ms)

    2,0 - 2,7 m u. GOK: feinsandiger Grobsand (gS, fs)

    2,7 - 4,4 m u. GOK: grobsandiger Mittelsand (mS, gs)

    4,3 - 8,0 m u. GOK grobsandiger Feinkies (fG, gs)

    8,0 - 17,0 m u. GOK grobsandiger Mittelsand (mS, gs)


    Grundwasser ab 5,5 m u. GOK


    geplanter Aufbau DN125 Glattwandrohr:

    0 - 9 m u. GOK: Vollrohr

    9 - 12 m u. GOK: Filterrohr, Schlitzweite 0,3 mm

    12 - 12,8 m u. GOK: Sumpfrohr

  • Hallo KG,


    vielleicht hast du es ja im Nachbarforum bereits gelesen, vielleicht auch nicht:

    Filtern der Firma Lotze waren mein Plan, sind aber nicht mehr lieferbar.


    Neuer Plan:

    Die DN115-Rohrtour um 3 weitere Meter auf 15,80 abteufen um dann 4 Meter 2"-Kiesbelagfilterrohr mit einem Übergang auf 3" einzustellen und das DN115 im Anschluss ziehen.


    geplantes Ergebnis:

    von 15,80 m uGOK bis 11,80 m uGOK Filter + 5,6 m Vollrohr bis zum GW-Spiegel (für 3"-Tauchpumpe).


    Das DN115 lässt sich in der derzeitige Tiefe recht mühelos mit einem 1m-langen Hebel ziehen - Test bestanden.


    Die Kiesklebefilter sind in 2 verschiedenen Varianten lieferbar.

    • Schlitzung 0,75 mm mit Körnung 0,7 - 1,2 mm und
    • Schlitzung 2,0 mm mit Körnung 3,15 - 5,6 mm.


    Um den richtigen Filter zu wählen, habe ich mich an der Rechnung auf dieser Seite orientiert. (Annahme: 75%-Schnittpunkt "meiner" KVK bei 0,4 mm --> 1,8 mm Filterkies notwendig).


    Wenn ich jetzt den kleineren Kiesbelagfilter verwende, wird dieser unter den angenommenen Bedingungen nicht besonders gut funktionieren, also nicht die maximale Wassermenge liefern, aber er wird funktionieren, richtig oder habe ich da einen Denkfehler?

    Oder gibt es für die Auswahl von Kiesbelagfiltern ein gänzlich andere Herangehensweise?


    Viele Grüße

    Fabian

    Bohrbrunnen im Osten Brandenburgs geplant.

    Schichtenverzeichnis:

    0 - 2,0 m u. GOK: mittelsandiger Feinsand (fS, ms)

    2,0 - 2,7 m u. GOK: feinsandiger Grobsand (gS, fs)

    2,7 - 4,4 m u. GOK: grobsandiger Mittelsand (mS, gs)

    4,3 - 8,0 m u. GOK grobsandiger Feinkies (fG, gs)

    8,0 - 17,0 m u. GOK grobsandiger Mittelsand (mS, gs)


    Grundwasser ab 5,5 m u. GOK


    geplanter Aufbau DN125 Glattwandrohr:

    0 - 9 m u. GOK: Vollrohr

    9 - 12 m u. GOK: Filterrohr, Schlitzweite 0,3 mm

    12 - 12,8 m u. GOK: Sumpfrohr

  • Grundsätzlich würde ich ebenfalls tiefer gehen. Nicht nur, um einen höheren Wasserstand zu erreichen, sondern auch um zu sehen, ob sich das Bohrgut in grösseren Tiefen verändert.

    Wenn die Endteufe erreicht ist, kann man weitersehen.

    Ich persönlich würde nicht auf DN80 Brunnenrohr und DN50 Filterrohr gehen.

    Das ist mir einfach zu eng.

    Zum einen möchte ich bei einem Brunnen bis zum Grund mit einer Kiespumpe kommen, um eingedrungenen Sand entfernen zu können bzw. einfach um zu überprüfen, wie es unten aussieht. Gehört bei mir zu den jährlichen Wartungsarbeiten.

    Zum anderen wäre mir ein DN80er Rohr für eine 3" Pumpe zu klein. Da muss nur ein klitzekleines Steinchen ins Rohr fallen und die Pumpe sitzt fest.

    Weiterhin neigt Brunnenwasser häufig zu Verockerungen.

    Wo, natürlich bei der höchsten Strömung, also bei der Pumpe. Eine verockerte Pumpe lässt sich nur noch schwer oder gar nicht mehr bergen.

    Berichte hierzu in ausreichender Menge im Forum.

    Gruss

    kg49

    Es fördert nicht die Problemlösung, wenn von Seiten der Ratsuchenden erst nach mehreren Tagen auf einen Forenbeitrag geantwortet wird, da dies häufig ein erneutes Einlesen in die Problemstellung erfordert.


    Ein Problem ist meist schon halb gelöst, wenn es klar und vollständig beschrieben wird.


Brunnen selber bauen