Wünschelrutengänger? Lieber nicht...

  • ich hatte vor kurzen einen Wünschelmann bei einem Bekannten im Garten, der sollte eine Wasserader suchen. Ich war erstaunt ...genau der Punkt zum bohren, die Tiefe der wasserführenden Schicht und die Wassermenge die man entnehmen kann. Mal sehen obs stimmt, wenn der Brunnenbohrer da war. Hat Übrigens 100 euro gekostet. Im Vergleich zu einer Fehlbohrung ein geringer Preis.

  • ...hab ich sie. bei mir war eine wünschelrutengängerin (auf emfpehlung - sollte spitzenkraft sein) hat 50 euro kassiert. sie hat wasser mit der winkelrute aufgespürt, genau in 16,30 Meter Tiefe und als dauerergibigen flussbrunnen. dann weiter auf 22,40 bis 22,60 meter tiefe und an dritter stelle auf 3,25!!!
    Da habe ich sie rausgeschmissen. Blindgänger, Nichtskönner, Scharlatan.
    Aber: Ich habe mir dann genau solche Schweißdrahtwinkel gebogen und bin selbst gegangen. An mehr als zehn Stellen schlägt diese "Rute" auf meinem grundstück = 4.500 qm aus. Das gibt zu denken, was immer die Ursache sein mag.

  • Nachdem was ich jetzt hier so im Forum gelesen habe scheint es doch nicht so falsch zu sein, was der Brunnenbohrer gestern zu mir sagte....


    Bisher bin ich immer davon ausgegangen, dass man zum Brunnenbohren auf jeden Fall einen Rutengänger braucht, da man nur so sicher sein kann, eine Wasserader zu finden.
    Der Brunnenbohrer sagte mir aber, dass sie seit 30 Jahren ohne Rutengänger einfach dort bohren, wo der Kunde das Loch hin haben möchte. Wenn dort kein Wasser ist, findet man meist auf dem ganzen Grundstück kein Wasser.


    Ist es üblich, auf diese Weise zu arbeiten?

  • hallo Findley
    seit 6 jahren bohre ich nach wasser , nur erwähnt wegen dem zeitraum .


    der kunde sagt mir wo er den brunnen habe möchte und ich gucke ob der platz mir zum arbeiten reicht und los geht es .


    ich könnte aber auch erst den schamanen fragen oder knochen werfen . :lol:


    denke mal wasser ist überall , wer sollte daß wasser aufhalten ?
    sich flächendeckend zu verteilen .
    oder hat wer daß wasser unterirdisch eingemauert ?




    mfg dieter

  • Quote from brunnenbohrer

    denke mal wasser ist überall , wer sollte daß wasser aufhalten ?
    sich flächendeckend zu verteilen .
    oder hat wer daß wasser unterirdisch eingemauert ?


    mfg dieter


    z.B. wasserundurchlässige Schichten( Grundwassernichtleiter)


    Aber ansonsten stimmt es schon Wasser ist in DE überall, kommt nur auf die Tiefe an.
    gruss
    plunschmeister

  • z.B. wasserundurchlässige Schichten( Grundwassernichtleiter)


    Aber ansonsten stimmt es schon Wasser ist in DE überall, kommt nur auf die Tiefe an.
    gruss
    plunschmeister


    Hi, ich hatte gerade auch eine Erfahrung mit einem Brunnenbohrer und seiner Wünschelrute.....seine Wünschelrute schlug nun kreuz und quer gegangen auf unserem Grundstück nicht wie gewünscht aus......also probierte ich das auch mal aus....drei Personen kamen zum gleichen "positiven Ergebniss ??"....Zufall??.....keine Ahnung )-:........dann teilte er mir mit wenn ich das Loch nun haben wollte "kein Problem...eigenes Risiko"....hhhmmm.....das das Grundstück in Dortmund hoch liegt, vermutete er das er wohl mit seinem mitgebrachten Bohrgestänge tief bohren müsste (max 21m)....verabredet war im Vorfeld ein Bohdurchmesser
    von 85mm.....dann kam er ins grübeln......wenn Wasser gefunden wird hatte er natürlich keine Spülpumpe unterhalb von 7m dabei!....die Verrohrung war von ihm auch nicht aufzutreiben (85mm ist auch ein komischer Durchmesser, oder??).....so gegen einen "Aufpreis" könnte er mir für ein DN 100 Rohr ein passendes Loch bohren "Material" solle ich mir selbst besorgen...sein "Wünschelrutengefühl sagt im aber nix gutes vorraus".....
    hhhhmmmm......watt nu ??:confused: Falscher Mann am falschen Ort ??

  • Ist auf alle Fälle der Falsche Mann 85mm bei 21m Tiefe was für eine Pumpe wollte er den nehmen ? haben Nachbarn einen Brunnen ? wenn ja was haben die für eine Tiefe (Wasseranfang)
    Gruß Rammbrunnen


    Prima...Danke....hab ich mir schon gedacht....habe viel hier im Forum gelesen :rolleyes:......tja wir sind neu hinzu gezogen...ich weiß nicht ob hier jemand einen
    Brunnen betreibt......mein Nachbar meinte aber das es wohl hier unter uns viel Schiefergestein geben soll...wir befinden uns hier in bewaldeter Hanglage und
    so mal "über den Daumen" geschätzte 50m höher gibt es einige kleine Bäche die in Dortmund (unter uns ) enden. Das ist so ziemlich alles was ich Erfahren konnte....:confused:

  • Bei Gesteinsschichten ist es auch eher was für einen Profi mit einem richtigem Bohrgerät (kein Ebay Müll) einen Tipp könnte ich dir noch geben und der wäre diesen Auftrag bei My-Hammer einzustellen beim Einstellen keine Tiefenangabe machen und nur mit Wassergarantie (Festpreis) bevor sich jetzt wieder jemand beschwert die Tiefenangabe lässt man weg um keine Pfuscher anzulocken sondern jemand der sich in diesem Gebiet auskennt.
    Gruß Rammbrunnen


    Danke für Deine Antwort....ich werde mich erst mal in der Nachbarschaft nach dem GRundwasser umhören.......in 100m Entfernung wird ein neues Haus gebaut dort frage ich auch mal nach......nächste Woche bekomme ich eine Telefonnummer v. einem neuen Brunnenbohrer mal hören was er so meint....mit dem Durchmesser v. Bohrloch haste sicherlich recht....wir wollten gerne Gartenbewässerung und Einspeisung für drei Spülkästen
    realisieren (Tiefbrunnenpumpe mit Druckbehälter) ich denke deshalb sollten wir einen grösseren Durchmesser bohren lassen.:rolleyes:


    Das Problem ist wir sehen schon den Brunnen an der Terrasse vor unserem geistigen Auge......hehehe


    Gruß

  • Hallo in unserer kl. Ortschaft 5 Häuser, Flächenausdehnung etwa 400x400m , gibt vor jeder Haustüre einen etwa 50m tiefen Bohr- Brunnen mit ausreichend Wasser. Was soll da ein Rutengänger, wen etwa ein Neubau mit Brunnen errichtet werden soll!
    Eine schwach Wasserführende Schicht gibt es schon bei 15 m was bei Schachtbrunnen zur Wasserversorgung gereicht hat,da in solchen eine größere Wasserreserve vorhanden ist . mfg sepp

  • Für mich hat der Einsatz eines "Zauberers" aber auch ganz praktische Vorteile. Wenn ich dort bohre, wo es nach dessen Aussagen Wasser geben soll und es findet sich dann kein Wasser, dann habe ich anschließend keine Diskussion mit dem Auftraggeber bzgl. der Kosten der Bohrung.


    Normalerweise teufe ich vor allem in geologisch schwierigen Gegenden zuerst eine Pilotbohrung ab. Bin ich dann der Meinung, daß der Untergrund keinen ausreichend ergiebigen Brunnen zuläßt, dann berechne ich nur den Aufwand für die Pilotbohrung und nicht für einen ganzen Brunnen. Wünscht der AG trotz meiner Bedenken dann immer noch einen Brunnen, dann ist in jedem Fall der volle Preis fällig.

Brunnen selber bauen