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  • Hallo,


    ich habe letzte Woche mal mehr aus Interesse versucht ein Loch in die Erde zu spülen.


    Ich bin dann ca. 4m tief gekommen ohne großen Aufwand. Also wollte ich mehr :whistling:


    Bin jetzt ca. 7,5m tief in der Erde, hatte zwischen durch ein paar Lehmschichten.


    Habe zur Zeit nur mit Stadtwasser gespült und einen 1/2" Schlauch 8)

    Werde mir noch ne kleine Pumpe besorgen und damit weiter machen (8000Liter bei 8bar). Ja ich weiß das ist nicht viel. :rolleyes:


    So nun aber zu den Daten:


    ab 2,2m tiefe ist zur Zeit Wasser (nach drei Tagen).

    bis 4m Sand.

    ab 4m Sand und Lehmschichten.

    bei 7,5m Lehm wo ich nicht mehr durch komme.


    Ich würde jetzt versuchen bis ca. 6,5m tief ein 2" Rohr in die Erde zu spülen und dann wollte ich einen 1 1/2" Filter in das Loch schieben. Ich hoffe das der Filter dann bei 6m tiefe anfängt (Gesamte Tiefe). Dann würde der Filter mit Rohr min. 3,5m im Wasser stehen.


    Jetzt zu den Fragen:


    1) Würde Ihr einen 2m Filter nehmen oder besser mehrere Brunnen mit 1m Filter und dieses dann verbinden?

    2) Ich habe relativ feinen Sand mit heraus gespült, wäre 0,3mm in Ordnung oder brauche ich einen Sandfilter?

    3) Mir hat mal jemand gesagt das ich auf jedenfalls Messingverschraubungen nehmen soll wegen der Dichtigkeit, aber selbst wenn dort unten die Verschraubung nicht 100%ig dicht ist, wäre es doch egal, da diese ja im Wasser steht?!

    4) Was ist der Unterschied oder der Vorteil von gerippten Filtern? Wie diese Filter


    Ich würde zur Zeit folgendes nehmen:


    2m Filter 0,3mm

    1x Verschlusskappe

    1x PE Rohr Anschluss

    1x Kies (1-3mm)

    1x 32mm PE Rohr


    Gruß

    hd

  • Dann würde der Filter mit Rohr min. 3,5m im Wasser stehen.

    Es ist zwar wichtig, dass der Filter ausreichend unter Wasser steht, noch wichtiger ist aber, dass das Wasser auch "beikommt", also ausreichend zum Filter fliesst.

    Da Deine Spülbohrung unter Wasser nicht zusammenfällt, halte ich den Bodengrund für einen so schlechten Wasserleiter, dass Dein Plan nicht funktionieren wird.

    Gruss

    kg49

    Ein Problem ist meist schon halb gelöst, wenn es klar formuliert und vollständig beschrieben wird.


    Dazu gehört hier im Forum vor allem die Beschreibung der Randbedingungen eines zu lösenden Problems,

    also z.B. Schichtenverzeichnis, Brunnenausbauplan, genaue Typenbezeichnung der Pumpe.

    Wenn Daten nicht zur Verfügung stehen, sollte das auch angegeben werden.

  • Hallo und Danke für die Antworten.


    Sobald ich das Wasser abschaltet und das Spülrohr noch im Loch ist, sitzt dieses fest, denke das ich das ne halben Minute nicht mehr aus dem Loch bekommen würde.


    Wenn ich wieder in die Tiefe will, muss ich wieder neu spülen, also das Loch ist ab ca. 3m tiefe wieder zu. Komme nur besser durch als beim ersten mal, da die Lehmschicht offen ist.


    Ist das gut?


    Kannst Du bitte die Fragen beantworten, auch wenn Du sagst, das der Brunnen mit dem Loch nichts wird. Ist Interesse :)


    Danke.


    Gruß

    hd

  • Dazu müsstest Du eine getrocknete Bodenprobe auf mm-Papier streuen, sehr scharf(!) fotografieren, sodass einzelne Körner sichtbar sind und dieses Foto hier einstellen.

    Gruss

    kg49

    Ein Problem ist meist schon halb gelöst, wenn es klar formuliert und vollständig beschrieben wird.


    Dazu gehört hier im Forum vor allem die Beschreibung der Randbedingungen eines zu lösenden Problems,

    also z.B. Schichtenverzeichnis, Brunnenausbauplan, genaue Typenbezeichnung der Pumpe.

    Wenn Daten nicht zur Verfügung stehen, sollte das auch angegeben werden.

  • Hallo,


    leider hatte ich nicht früher Zeit.


    Habe gestern noch einmal gespült und bin jetzt mit einem 70mm Rohr bei ca. 6m Tiefe. Das Wasser stand vor dem spülen bei 2m, vom Rasen gemessen.


    Bin jetzt auf eine Lehmschicht. Hab gelesen, das man durch diese nicht hindurch gehen soll!? Weiß natürlich auch nicht wie dick die ist. Die anderen Lehmschichten war evtl. 1-3cm dick. Diese muss dicker sein, sonst wäre ich dort auch durch gekommen.


    Habe jetzt mit viel mehr Wasser gespült und entsprechend auch Sand aus dem Loch bekommen. Ein Anteil von ca. 15% ist schwarz?


    Habe die Fotos beigefügt.

    Das Millimeterpapier ist gedruckt, hatte leider keines mehr, es könten auch 1,1mm sein :(


    Wenn was fehl bitte schreiben. Danke.


    Kannst Du bitte einmal die Fragen von oben beantworten. Würde mich doch sehr interessieren. Danke.


    Gruß

    hd

  • 1) Würde Ihr einen 2m Filter nehmen oder besser mehrere Brunnen mit 1m Filter und dieses dann verbinden?

    Das hängt von der Geologie des Geländes und vom Platz ab.

    2) Ich habe relativ feinen Sand mit heraus gespült, wäre 0,3mm in Ordnung oder brauche ich einen Sandfilter?

    Das kann man nicht sagen. Die einzelnen Sandkörner auf den Fotos sind nicht scharf abgebildet. Die Schärfentiefe liegt etwas höher auf den "Sandhügeln".

    sodass einzelne Körner sichtbar sind

    3) Mir hat mal jemand gesagt das ich auf jedenfalls Messingverschraubungen nehmen soll wegen der Dichtigkeit, aber selbst wenn dort unten die Verschraubung nicht 100%ig dicht ist, wäre es doch egal, da diese ja im Wasser steht?!

    Bei einer Tiefbrunnenpumpe hast Du recht, aber nicht bei einer Saugpumpe.


    4) Was ist der Unterschied oder der Vorteil von gerippten Filtern?

    Keine Ahnung, habe mit so Filtern noch nicht gearbeitet. Frag den Anbieter.

    Gruss

    kg49

    Ein Problem ist meist schon halb gelöst, wenn es klar formuliert und vollständig beschrieben wird.


    Dazu gehört hier im Forum vor allem die Beschreibung der Randbedingungen eines zu lösenden Problems,

    also z.B. Schichtenverzeichnis, Brunnenausbauplan, genaue Typenbezeichnung der Pumpe.

    Wenn Daten nicht zur Verfügung stehen, sollte das auch angegeben werden.

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