Brunnenanlage Gartenbewässerung

  • Hallo zusammen,


    seit Tagen lese ich hier mit und dachte ich hätte alles geklärt. Wie so oft stellt sich aber heraus, je mehr man liest desto verwirrter ist man. (Also ich zumindest heute ;))


    Ich finde oft zwei Links im Forum in diversen Beiträgen die mir wahrscheinlich die ein oder andere Frage noch beantworten könnten, diese Links gehen aber immer auf "Seite nicht gefunden".

    http://www.brunnenbau-forum.de…nenpumpen-rohrpumpen.html
    http://www.brunnenbau-forum.de…inbauen-und-bohrplan.html


    Worum geht es?

    Ich bekomme nächste Woche eine Brunnenbohrung (siehe Signatur) diese wird nur für die Gartenbewässerung genutzt.

    Ein paar Gieskannen am Tag oder etwas Schlauchbewässerung sonst nur Sprinkler Bewässerung.


    Die Bohrung wird gemacht, den Rest wollte ich selber machen.


    Mein Brunnenbauer meinte es reicht eine Pumpe mit Presscontrol für meine Anwendung, wenn ich hier den ein oder anderen Beitrag lese, wäre aber ein Membrandruckgefäß für die Pumpe schonender und sinnvoller, zumindest wenn die Pumpe mehr fördert als der Gartenschlauch abführen kann.


    Bevor ich jetzt Fragen stelle, wie ... "geht ein Presscontrol mit Membrandruckgefäß zusammen" oder muss ein "Druckschalter mit Membrandruckgefäß verbaut werden", wollte ich erst einmal wissen, warum ich die Links nicht sehen kann.


    Bin übrigens seit heute angemeldet, liegt es daran?


    Viele Grüße

    Christian

    Brunnen kommt noch und laut Nachbarn und Brunnenbauer mit diesen Angaben:

    Bohrbrunnen, 4", 15 Meter Tief, GW bei 6 Meter, 3 Meter Filterrohr, 0,3 mm Schlitzweite, Abschluss: Bodenkappe

    Rohrpumpe hängt bei 11 Meter

  • Bin übrigens seit heute angemeldet, liegt es daran?

    Nein, sondern an der sehr dynamischen Historie des Forums.

    Muss man so in Kauf nehmen, lässt sich nicht ändern.

    zumindest wenn die Pumpe mehr fördert als der Gartenschlauch abführen kann.

    Diesen Zustand sollte man wegen dem extremen Verschleiss für die Pumpe vermeiden, es sei denn, man hat einen sehr grossen Wasserkessel.

    Gruss

    kg49

    Ein Problem ist meist schon halb gelöst, wenn es klar formuliert und vollständig beschrieben wird.


    Dazu gehört hier im Forum vor allem die Beschreibung der Randbedingungen eines zu lösenden Problems,

    also z.B. Schichtenverzeichnis, Brunnenausbauplan, genaue Typenbezeichnung der Pumpe.

    Wenn Daten nicht zur Verfügung stehen, sollte das auch angegeben werden.

  • Vielen Dank kg49.


    Dann vermute ich muss das Thema aus dem Wiki-Bereich verschoben werden.


    Wenn man den ganzen Tag die Beiträger der Nutzer liest, findet man oft halt unterschiedliche Aufbauten der Brunnen Anlagen. Es hat auch jeder andere Voraussetzungen.


    Hier finde ich zum Beispiel den Aufbau mit Druckschalter von DiHe85:

    Brunnenaufbau

    Da hast du auch schon drauf geantwortet.


    Gibt es auch eine Variante mit Presscontrol und Membrangefäß oder sollte man Presscontrol mit Membrangefäß vermeiden. (Da ein Presscontrol ja immer nur den Durchfluss überwacht.)


    Vielen Dank

    Brunnen kommt noch und laut Nachbarn und Brunnenbauer mit diesen Angaben:

    Bohrbrunnen, 4", 15 Meter Tief, GW bei 6 Meter, 3 Meter Filterrohr, 0,3 mm Schlitzweite, Abschluss: Bodenkappe

    Rohrpumpe hängt bei 11 Meter

  • Da ein Presscontrol ja immer nur den Durchfluss überwacht.)

    Diese Aussage ist so nicht richtig.

    Ein Prsscontrol überwacht auch den Duck. Wird dieser zu klein, wird die Pumpe eingeschaltet, wird der Maximal(!)druck erreicht, schaltet er die Pumpe ab.

    Gruss

    kg49

    Ein Problem ist meist schon halb gelöst, wenn es klar formuliert und vollständig beschrieben wird.


    Dazu gehört hier im Forum vor allem die Beschreibung der Randbedingungen eines zu lösenden Problems,

    also z.B. Schichtenverzeichnis, Brunnenausbauplan, genaue Typenbezeichnung der Pumpe.

    Wenn Daten nicht zur Verfügung stehen, sollte das auch angegeben werden.

  • Moin,


    Meine Erfahrung: mach bloß nicht zu viel Geschiss und Berechnungen, das kann nur schief gehen.


    Erzähl lieber mal, was an der Begegnung hängen soll. Wieviel Kreisläufe und was hängt an jedem ?


    Mit freundlichen Grüßen


    Kurty

    Standort: 29693 Aller Leine Tal
    Erstellter Brunnen: Borhrbrunnen, 150`er Arbeitsrohr, 125`er Brunnenrohr
    Bekannter Grundwasserstand: ca. 4,5 Meter
    Bodenverhältnisse: weicher Heidesand "Mollersand" ab 5 Meter feiner Kies
    Brunnentiefe: 10 Meter (1m Sumpfrohr, 2m Filter, 7m Brunnenrohr)

  • Gibt es auch eine Variante mit Presscontrol und Membrangefäß

    Ich hatte Dir gar nicht auf diese Frage geantwortet.

    Das hängt vom Maximaldruck der Pumpe ab. Ein Presscontrol schaltet halt erst bei Erreichen des Pumpenmaximaldruckes - Höhenverluste ab. Diesen Druck muss der Presscontrol, das Membrangefäß und ein evtl. vorhandener Filter aushalten.

    Unvernünftig eingekaufte Pumpen erzeugen halt Drücke von ca. 10 Bar, und da könnte es kritisch werden.

    Ich halte sehr viel davon, sowas vorher mal durchzurechen.

    Ich selbst betreibe einen Windkessel mit mech. Druckschalter und zusätzlich einem Presscontrol als Trockenlaufschutz.

    Der Druckschalter schaltet bei Erreichen des Ausschaltdruckes die gesamte Anlage inkl. Presscontrol stromlos. Nach Öffnen der Sprinklerleitung und Erreichen des Einschaltdruckes bekommt die Anlage Spannung. Ich habe aber auch einen Presscontrol, der dann nicht auf Störung geht.


    Gruss

    kg49

    Ein Problem ist meist schon halb gelöst, wenn es klar formuliert und vollständig beschrieben wird.


    Dazu gehört hier im Forum vor allem die Beschreibung der Randbedingungen eines zu lösenden Problems,

    also z.B. Schichtenverzeichnis, Brunnenausbauplan, genaue Typenbezeichnung der Pumpe.

    Wenn Daten nicht zur Verfügung stehen, sollte das auch angegeben werden.

  • Bei einer Beregnungsanlage sollte grundsätzlich nichts Takten. Die Abnahme sollte so groß sein, dass die Pumpe durchlaufen kann. Also wird lediglich ein druckschalter benötigt.


    Also muss die Pumpe bestmöglich auf die Abnahme abgestimmt werden und alles wird gut.....

    Standort: 29693 Aller Leine Tal
    Erstellter Brunnen: Borhrbrunnen, 150`er Arbeitsrohr, 125`er Brunnenrohr
    Bekannter Grundwasserstand: ca. 4,5 Meter
    Bodenverhältnisse: weicher Heidesand "Mollersand" ab 5 Meter feiner Kies
    Brunnentiefe: 10 Meter (1m Sumpfrohr, 2m Filter, 7m Brunnenrohr)

  • Guten Morgen zusammen,


    vielen Dank für eure Antworten beziehungsweise Gegenfragen.

    Kurty:

    Die Brunnenbohrung kommt erst am Mittwoch, wieviel der Brunnen dann leisten kann werde ich erst sehen, wenn eine Pumpe dran hängt. Dann sieht man aber auch was die Pumpe im Dauerlauf bringen muss/sollte. Ich hab ein relativ kleines Grundstück aber die zu beregnende Rasenfläche läuft einmal ums gesamte Haus mit Stücken die nur 3m Wurfweite Halbkreis / Viertelkreis haben dürfen andere 5m. Die Anzahl der Sprinkler ist laut der Planungstools die man so findet im Internet verdammt hoch. Daher wollte ich wenn ich die Pumpe angeschlossen ist, Stück für Stück vorgehen, wieviel Beregner verkraftet die Pumpe und der Brunnen pro Strang (also alles überirdisch testen) sobald der Strang am Limit ist, den nächsten aufmachen und wieder gucken wie weit ich komme. Gesteuert mit Magnetventilen. Wenn alles klappt verbuddeln :)


    kg49 und Kurty:

    Mein Plan war erstmal die Pumpe anschliessen mit den nötigsten Komponenten, damit man erstmal nur Wasser aus dem Brunnen holen kann. Für die paar Gieskannen oder wenn die Frau mal den Schlauch braucht halt ein Membrandruckgefäß. (Einmal im Jahr den Hochdruckreiniger) Ob das überhaupt muss, wenn man am Tag 1-2 Gieskannen und vielleicht 1 mal den Schlauch anmacht, weiss ich nicht. Fühlte sich beim lesen des Forums aber so an. Ein Nachbar hat ein Membrandruckgefäß der andere nicht. Der ohne bewässert alles mit Schlauch.


    Ich wollte halt erstmal nur die Pumpe anschliessen, der Nachbar mit Membrangefäß hat eine ZDS 3-13 die seit Jahren stabil läuft und mich daran orientieren. Dafür wollte ich erstmal einen sich bewährten Aufbau mit dem ich dann weiterarbeiten kann.

    Sprich ein bewährtes Beispiel, Druckschalter oder Presscontrol mit Membrangefäß, damit ich erstmal nur Wasser aus dem Brunnen bekomme und dann diesen Sommer nach und nach die Bewässerung hinter her anschliessen kann.

    Mein Brunnenbauer ist so ausgelastet das er halt wenig Zeit hat, hab ich volles Verständnis für. Muss ich halt selber ran.


    Nehmen wir mal an ich kaufe mir die ZDS 3-13, die hat einen 1 1/4 Zoll Anschluss, ich wollte dann aber trotzdem vielleicht nur eine 1 Zoll Steigleitung anschliessen, da dies nur den Fliessdruck erhöht und direkt nach dem Brunnen mit 1 Zoll eh weiterverlegt werden soll.

    Die Pumpe hat ein eingebautes Rückschlagventil.


    Was kommt hinter die Pumpe?


    Membrandruckgefäß mit 100L stehend kann ich gut verstecken an der Stelle.

    Soweit ich weiss kann das per T Stück angeschlossen werden, weil der Druckabfall immer überall im System gleichzeitig ist.


    Andere Seite T Stück, Zapfstelle und der Verteiler für die Beregner.


    Was kommt jetzt dazwischen dahinter? Presscontrol oder Druckschalter wie oben auf dem Bild vom DaHe85. Und in welcher Reihenfolge.


    Für solche "Anfänger mach nicht den Fehler" Tipps wäre ich sehr sehr sehr dankbar.


    Das war jetzt viel Text ;)

    Brunnen kommt noch und laut Nachbarn und Brunnenbauer mit diesen Angaben:

    Bohrbrunnen, 4", 15 Meter Tief, GW bei 6 Meter, 3 Meter Filterrohr, 0,3 mm Schlitzweite, Abschluss: Bodenkappe

    Rohrpumpe hängt bei 11 Meter

  • Es ist wenig zielführend, über ungelegte Eier zu diskutieren.

    Zuerst muss der Brunnen gebaut werden.

    Dabei sollte der Brunnenbauer

    ein Schichtenverzeichnis

    einen Brunnenausbauplan

    ein Messprotokoll über die Förderleistung des Brunnens

    erstellen und vorlegen.

    Zusätzlich sollte er den Brunnen klarpumpen bis Sandfreiheit erreicht ist. Es ist sehr wichtig, dass das genau beachtet wird.

    Vor all diesen Dingen drücken sich die Brunnenbauer gerne.

    Erst wenn das alles klar ist kann eine Pumpe ausgewählt werden und der weitere Anlagenaufbau geplant werden. Z.B. ob ein Filter erforderlich ist oder nicht.

    Die Pumpenauswal bedarf besonderer Überlegungen, damit z.B. ein Takten vermieden wird.

    Ich bin kein Freund von Pi x Daumen Dimensionierungen, sondern es sollte alles genau passen. Hier ein kleiner Hinweis zur Pumpenauswahl, den Du vielleicht schon gelesen hast:


    Pumpenstärke


    Wählt man ohne nähere Kenntnisse oder mit einer schlechten Beratung eine Pumpe aus, so gibt es für deren Stärke drei Möglichkeiten:


    Zu stark,

    zu schwach,

    zufällig genau richtig.


    Um dem Zufall auf die Sprünge zu helfen und um eine optimale Auswahl treffen zu können, muss man zwei Werte bestimmen:

    • Die maximale Wassermenge, die die Pumpe pro Zeiteinheit liefern soll
    • Den erforderlichen Wasserdruck, der am Pumpenausgang bei der unter (1.) bestimmten Wassermenge anliegen muss.

    Am einfachsten ist dabei die Bestimmung der Wassermenge.

    Jeder renommierte Sprinklerhersteller gibt den Druck und die Wassermenge an, die für die Beregnung einer Fläche erforderlich ist. Bei unbekannten Verbrauchern kann man die Wassermenge mit Hilfe des Hausnetzes und einem Durchflussmesser (Wasseruhr) bestimmen oder auf Erfahrungswerte zurückgreifen (Eimerfüllmethode). Allerdings ist die Anschaffung einer Wasseruhr sowieso auch für später sehr nützlich.

    Unter Beachtung des Gleichzeitigkeitsfaktors erhält man nun eine bestimmte Wassermenge, z.B. 1800 L/h bzw. 1,8 m³/h.


    Die Bestimmung des erforderlichen Pumpendrucks ist etwas aufwändiger. Hier müssen drei verschiedene Faktoren berücksichtigt werden:

    • Druckverluste durch Höhenunterschiede
    • Druckverluste durch Wasserströmung
    • Betriebsdruck des Gerätes

    Die Druckverluste durch Höhenunterschiede bestimmt man durch den Höhenunterschied zwischen Grundwasserspiegel und dem höchsten Wasserentnahmepunkt (Die Tiefe, in der eine Tiefbrunnenpumpe hängt, spielt keine Rolle!).

    Beispiel: Grundwasserspiegel im Betrieb bei – 8m, höchster Entnahmepunkt + 13m, bezogen auf die Höhe des Brunnenkopfes bzw. dem Standort einer Saugpumpe. Daraus ergibt sich ein Höhenunterschied von 21m, was einem Druckverlust von 2,1 Bar entspricht.


    Druckverluste durch Wasserströmung bestimmen sich aus dem Querschnitt und Länge des Steig- (Ansaug-) rohres der Pumpe sowie aus Querschnitt und Länge der Verteilerleitungen.

    Die Berechnung ist so komplex, dass man diese nicht selbst durchführt, sondern auf Tabellen oder Berechnungprogramme zurückgreift. Z.B. www.druckverlust.de/onlinerechner .

    Hierbei muss nur beachtet werden, dass grundsätzlich der Innendurchmesser des Rohres eingegeben werden muss. Gerade bei PE Rohren führt das immer wieder zu Missverständnissen. PE 40 hat halt 32mm Innendurchmesser.

    Hat man Leitungen mit verschiedenen Durchmessern, so müssen diese einzeln berechnet und die Einzeldruckverluste am Schluss addiert werden.

    Zu den Druckverlusten der Leitungen kommen dann noch Druckverluste von Rückflussventilen, Wasseruhr, Filter, Presscontrol, Schieber, Hähne etc. hinzu. Hier kommt es auf Anzahl und Querschnitt an. Meistens kommt man mit einer Pauschalannahme von 0,5 – 1,5 Bar aus.


    Der Betriebsdruck des Gerätes (Sprenger etc.) steht im Datenblatt oder kann beim Hersteller angefragt werden.


    Diese Drücke von der Höhendifferenz, dem Strömungswiderstand und dem Betriebsdruck des angeschlossenen Gerätes werden addiert, z. B. erhält man 5,7 Bar.


    Kürzt man

    den Druck der Höhendifferenz mit PH

    den Druck des Strömungswiderstandes mit PS

    den Betriebsdruck eines Gerätes mit PB

    und den Druck des Arbeitspunktes mit PA

    ab, so gilt folgender einfacher Zusammenhang:


    PH + Ps + PB = PA


    Mit der im Beispiel angenommenen max. erforderlichen Wassermenge von 1,8m³/h erhält man jetzt den Arbeitspunkt der gesuchten Pumpe: 5,7 Bar / 1800L.


    Für diesen berechneten Arbeitspunkt ist jede Pumpe geeignet, deren Pumpenkennlinie genau durch diesen Punkt läuft.

    Man muss also bei Pumpen, die man aussuchen oder vergleichen will, die Pumpenkennlinien anschauen, ob sie (in etwa) durch diesen Punkt laufen.


    Oft geben Pumpenhersteller bei ihren Pumpenkennlinien einen Bereich an, in dem die Pumpe einen guten Wirkungsgrad hat. Dieser Bereich wird häufig durch zwei senkrechte Striche in der Pumpenkennlinie gekennzeichnet. Man sollte Pumpen bevorzugen, bei denen der berechnete Arbeitspunkt innerhalb dieses Bereiches liegt.


    Zuletzt darf man nicht vergessen sicherzustellen, dass der Brunnen überhaupt in der Lage ist, die berechnete Wassermenge zu liefern.


    Gruss

    kg49

    Ein Problem ist meist schon halb gelöst, wenn es klar formuliert und vollständig beschrieben wird.


    Dazu gehört hier im Forum vor allem die Beschreibung der Randbedingungen eines zu lösenden Problems,

    also z.B. Schichtenverzeichnis, Brunnenausbauplan, genaue Typenbezeichnung der Pumpe.

    Wenn Daten nicht zur Verfügung stehen, sollte das auch angegeben werden.

  • Deinen Beitrag hatte ich bereits in anderen Threads gelesen aber ich befürchte das er das nicht macht, weil er mit dem bohren von Brunnen mehr verdient.

    Genaueres dazu kann ich erst am Mittwoch berichten, wenn man länger mal persönlich aufeinander hockt.


    Bleibt mir nur die Frage nach Best Practice für

    Gibt es dafür auch eine Vorgabe aus einem anderen Thread?


    Danke dir!

    Brunnen kommt noch und laut Nachbarn und Brunnenbauer mit diesen Angaben:

    Bohrbrunnen, 4", 15 Meter Tief, GW bei 6 Meter, 3 Meter Filterrohr, 0,3 mm Schlitzweite, Abschluss: Bodenkappe

    Rohrpumpe hängt bei 11 Meter

  • Als erstes mal, kann eine Wasserleitung, und vor allem alle Ventile und Co., für die Pumpe gar nicht dick genug sein. ;) ...Auch zu allen Verbrauchen sollte man nicht an ein paar Cent für ein etwas dickeres Rohr geizen...

    Wenn die Pumpe ein 5/4" Anschluß hat, würde ich auch 40er PE weiter bis zur Verteilung führen.

    Ob Druckschalter / Druckkessel oder Presscontrol wird wohl nie ganz eindeutig zu klären sein. Ich für meinen Teil bevorzuge immer den Druckschalter mit Druckkessel. Damit läßt sich der gewünsche Druck einstellen und vor allem läuft die Pume nicht ständig, wenn mal nur eine kleinere Wassermenge abgenommen wird (Handbrause zum Wässern, HDR, ....). Allerdings sollte der Druckkessel schon eine anstänge Größe haben.

    Was deine Pumpe betrifft... Ich finde sie aus dem Bauch heraus etwas zu "stark" für dein Vorhaben. Gerade für eine Bewässerungsanlage, brauchst du zwar je nach Aufteilung einen vielleicht nicht unerheblichen Wasserdurchsatz, aber wohl keine über 6bar Maximaldruck.

  • aber ich befürchte das er das nicht macht,

    ? ? ?

    Das gehört zum Brunnenbau dazu und muss eigentlich nach den Regeln des Brunnenbauhandwerks nicht extra vereinbart werden.

    Abhängig von Deiner Unteren Wasserbehörde müssen diese Unterlagen (bis auf das Klarpumpen) bei der Genehmigung vorgelegt werden.

    Gehört Dein Brunnenbauer der Innung an?

    Gruss

    kg49

    Ein Problem ist meist schon halb gelöst, wenn es klar formuliert und vollständig beschrieben wird.


    Dazu gehört hier im Forum vor allem die Beschreibung der Randbedingungen eines zu lösenden Problems,

    also z.B. Schichtenverzeichnis, Brunnenausbauplan, genaue Typenbezeichnung der Pumpe.

    Wenn Daten nicht zur Verfügung stehen, sollte das auch angegeben werden.

  • Ja das tut er, bis jetzt ist er nicht so gesprächig. (Das ist schon positiv) Wird sich zeigen, wenn er hier ist, was passiert.

    Brunnen kommt noch und laut Nachbarn und Brunnenbauer mit diesen Angaben:

    Bohrbrunnen, 4", 15 Meter Tief, GW bei 6 Meter, 3 Meter Filterrohr, 0,3 mm Schlitzweite, Abschluss: Bodenkappe

    Rohrpumpe hängt bei 11 Meter

  • Ob Druckschalter / Druckkessel oder Presscontrol wird wohl nie ganz eindeutig zu klären sein. Ich für meinen Teil bevorzuge immer den Druckschalter mit Druckkessel.

    Hallo Lumpi! Wie ist denn dein Aufbau, wenn ich fragen darf?

    Brunnen kommt noch und laut Nachbarn und Brunnenbauer mit diesen Angaben:

    Bohrbrunnen, 4", 15 Meter Tief, GW bei 6 Meter, 3 Meter Filterrohr, 0,3 mm Schlitzweite, Abschluss: Bodenkappe

    Rohrpumpe hängt bei 11 Meter

  • Wird sich zeigen,

    ? ? ?

    Existiert kein schriftlicher Werksvertrag?

    Gruss

    kg49

    Ein Problem ist meist schon halb gelöst, wenn es klar formuliert und vollständig beschrieben wird.


    Dazu gehört hier im Forum vor allem die Beschreibung der Randbedingungen eines zu lösenden Problems,

    also z.B. Schichtenverzeichnis, Brunnenausbauplan, genaue Typenbezeichnung der Pumpe.

    Wenn Daten nicht zur Verfügung stehen, sollte das auch angegeben werden.

Brunnen selber bauen