Kaum noch bohren möglich/grobe Steine ab feuchtem Boden

  • Ich wohne circa 100m von einem kleinen Fluss (Wupper) entfernt. Circa 4m oberhalb des Wasserspiegels des Flusses. Bin jetzt mit 120mm bohren auf 3m gekommen. Bis ca 2,70 m ging es auch Recht zügig. Seit dem grobe Steine und wenn ich den Bohrer Mal rein bekomme, hol ich immer wieder matschig feuchten Boden und Steine hoch. Scheine also schon langsam dem Wasser näher zu kommen ;)


    Jetzt ist auf den letzten circa 30 cm immer mehr eingestürzt und ich hole mir Mühe nur wenig noch und wirklich tiefer komm ich kaum noch.


    https://drive.google.com/file/…lCD9ak/view?usp=ddrivesdk


    Hier ein Video wie es unten aussieht...


    Ab da das Brunnenrohr reinrammen macht sicherlich keinen Sinn bei den Steinen...

    Hilft da nur mit Mühe versuchen weiter zu kommen?

    Macht es Sinn zur Stabilisierung ein kg Rohr einzulassen, damit nicht immer alles weiter einstürzt?!?

  • ich lese mal mit. Hab gerade die selbe frage hier im Forum gestellt

    geplanter Brunnen: Rammbrunnen

    8m Rohr + 1,2m Rammfilter mit innenlieg. Tresse

    GOK:71m NN

    Grundwasserstand in 130m Entfernung: 66m NN

    Bisherige Bohrtiefe: 5,20m

    Wasser : (noch) keins

  • Wenn das Bohrloch zusammenfällt, muss(!) im Rohr gebohrt werden.

    Gruss

    kg49

    Ein Problem ist meist schon halb gelöst, wenn es klar formuliert und vollständig beschrieben wird.


    Dazu gehört hier im Forum vor allem die Beschreibung der Randbedingungen eines zu lösenden Problems,

    also z.B. Schichtenverzeichnis, Brunnenausbauplan, genaue Typenbezeichnung der Pumpe.

    Wenn Daten nicht zur Verfügung stehen, sollte das auch angegeben werden.

  • Gut. Nach ein bisschen weiterer suche Recht logisch.


    Jetzt die Frage: nehme ich bei 120mm Bohrer ein dn125 Rohr und hoffe, dass es so gerade passt, oder ein dn160 Rohr und hoffe, das sich das Loch mittlerweile soweit geweitet hat?! Im Nachhinein wäre ein anderer Bohrer, zudem es auch passende KG Rohre gibt wohl sinnvoller gewesen...

  • zudem es auch passende KG Rohre gibt

    Aber doch nicht für so ein Projekt.

    Ein Foto des Bohrgutes auf kariertem Papier zur Grössenbestimmung der Steine wäre sinnvoller und aussagekräftiger als das Video gewesen. Dies zeigt nur, dass Du in die Breite gebohrt hast.

    Welcher Bohrer und welches Rohr wird durch das Ziel entschieden: mit oder ohne Arbeitsrohr.

    Gruss

    kg49

    Ein Problem ist meist schon halb gelöst, wenn es klar formuliert und vollständig beschrieben wird.


    Dazu gehört hier im Forum vor allem die Beschreibung der Randbedingungen eines zu lösenden Problems,

    also z.B. Schichtenverzeichnis, Brunnenausbauplan, genaue Typenbezeichnung der Pumpe.

    Wenn Daten nicht zur Verfügung stehen, sollte das auch angegeben werden.

  • beim Bohren stürzt halt immer wieder ein. Der Ball steht danach wieder gute 10 cm höher als vorher. Weiter im Boden wenn man rheinbord merkt man immer wieder mal große Steine. Aber unterhalb des obersten Zentimeter ist es nass.


    der Plan war ursprünglich bis zum Wasser zu bohren und dann rammbrunnen in den Boden ca 2 m tief. Bin jetzt noch unsicher, ob man da rein schon rammen kann, oder ob sicherheitshalber mit arbeitsrohr noch weiter versucht werden sollte zu bohren aufgrund der Steine die immer wiederkommen...

  • was für ein Rohr nimmt man denn? Bleibt es nach dem Bohren im Boden oder muss man es ziehen? Wie gut geht das?

    geplanter Brunnen: Rammbrunnen

    8m Rohr + 1,2m Rammfilter mit innenlieg. Tresse

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    Grundwasserstand in 130m Entfernung: 66m NN

    Bisherige Bohrtiefe: 5,20m

    Wasser : (noch) keins

  • Soweit ich das als Anfänger verstanden habe, dem Umfang des Loches nach passende Kanalgrund (KG) Rohre. Miteinander verschrauben, damit man die später wieder raus bekommt. Wenn alles fertig ist, werden die dann wieder gezogen...

    Passend ist nur relativ. Gibt wohl DN125 Rohre. Haben 125mm Aussendurchmesser. Bei mir mit 120mm Bohrer im Inneren vermutlich zu knapp die nächste Größe ist mir DN160 ja schon Recht groß. Mein Bohrloch ist zwar durchaus eine Ecke weiter als die 120mm aber ob das reicht bezweifel ich. Insbesondere, da das Loch auch nicht 100% gerade ist und somit wieder einiges an mm verschenkt ist...

  • Ein kleines Update: DN125er Rohr gekauft um es als "arbeitsrohr" zu nutzen. Scheinbar hat der Bohrer wohl circa 124mm und nicht 120mm Durchmesser, so das er so gerade nicht Passt :-/ Mal mit ordentlich Licht und Gefühl nach einem Tag Pause nochmal in Ruhe geschaut.

    Es liegt in den aufgeweiteten Loch ein dicker Stein lose unten drin. Da ich seit circa 30cm kaum vorwärts komme und immer wieder an einem Stein hängen bleibe, vermute ich das der mich schon die ganzen letzten 30cm stört und das Bohrloch aufgeweitet hat und es nicht eingefallen ist. Mit Gefühl kann man den immer wieder etwas bei Seite drücken und daneben bohren. Verhakt sich nur leider nach 1-2 Umdrehungen wieder alles. Anbei 2 Fotos... Einmal das was ich gerade so mit Gefühl rausgeholt hab und ein etwas unscharfes von dem Loch mit Bohrer und Stein...

    Werde wohl erstmal versuchen den zu zertrümmern.

  • 124er Bohrer hab ich auch. Ich fahre morgen mal mit Bohrer zum Fachmarkt und probiere welches Rohr passt.

    Wie verbindet man die KG Rohre am besten mit einander damit sie beim heraus ziehen nicht auseinander gehen?vor dem einbringen Schlaufen vor die Muffen, sodass man die mit nem Seil wieder raus bekommt?

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    Bisherige Bohrtiefe: 5,20m

    Wasser : (noch) keins

  • beim Bohren stürzt halt immer wieder ein. Der Ball steht danach wieder gute 10 cm höher als vorher. Weiter im Boden wenn man rheinbord merkt man immer wieder mal große Steine. Aber unterhalb des obersten Zentimeter ist es nass.


    der Plan war ursprünglich bis zum Wasser zu bohren und dann rammbrunnen in den Boden ca 2 m tief. Bin jetzt noch unsicher, ob man da rein schon rammen kann, oder ob sicherheitshalber mit arbeitsrohr noch weiter versucht werden sollte zu bohren aufgrund der Steine die immer wiederkommen...

    Mit KG Rohren erstmals nie anfangen, auch nicht als Arbeitsrohr!
    Wenn man schon ein PVC Arbeitsrohr benutzt, dann bitte auch "druckrohr) 10 bis 16 bar. Sehr teuer!
    Plunschbohren ist bei uns entlang der Maas im Raum Roermond die einzige Option. Mit dieser Steingrösse kannst Du das selbst gar nicht machen. Da brauchst Du ein Brunnenbohrgerät mit Hydraulikpower und Drehtisch. Das kannst Du per Hand vergessen.


    Wenn das Wasser nicht tief ist, und Du brauchst nicht sehr viel, dann einen Rambrunnen machen, die sind ja gerade für diesen Boden geeignet. Weniger Reibungswiederstand und die Steine werden zur Seite gedrückt.

  • hat noch einer eine bessere Antwort?

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