1. Forum
  2. Members
    1. Recent Activities
    2. Users Online
    3. Team
    4. Search Members
  3. Articles
  4. Gallery
    1. Albums
  5. Lexicon
    1. Last Changes
  6. Dashboard
  • Login
  • Register
  • Search
This Thread
  • Everywhere
  • This Thread
  • This Forum
  • Articles
  • Forum
  • Gallery
  • Pages
  • Brunnenbau Lexikon
  • More Options
  1. Brunnenbau-Forum
  2. Brunnenbau
  3. Brunnenbau Bohrbrunnen

Bohrbrunnen in Lehmschicht, Hilfe bei Auswahl Filter

  • NT43
  • September 11, 2024 at 9:08 AM
  • NT43
    Beginner
    Posts
    10
    • September 11, 2024 at 9:08 AM
    • #1

    Hallihallo,

    Ich würde gerne eure Meinung zu meinem Projekt einholen.

    Standort:
    Hanglage, viele Nachbarn haben einen Schachtbrunnen (Wasserstand 1-2m GOK) oder auch Schwengelpumpen. Laut Amt Grundwasser bei 8-10m Tiefe (das kann ja sein, Infos käme von den gemeldeten Brunnen der Nachbarn, die meisten nutzen aber wohl das Oberflächenwasser, keine Infos über Bodenzusammensetzung). Einen Schachtbrunnen kann ich auf meinem Grundstück leider nicht umsetzen.

    Material:
    145mm Bohrer mit Aufkantung, 10m Gestänge

    Bohrversuch:
    0.5m Mutterboden, danach in Lehm übergehend
    2m Wasserstand
    2.5m mit kleinen Steinen durchsetzter, fester trockener Lehm, musste mit Bohrhammer etwas hämmern, sonst wäre ich nicht tiefer gekommen.
    3m Lehm wird feuchter
    4.5m: fast unmöglich weiter zu bohren, Bohrer muss mit hydraulischem Wagenheber 1m gezogen werden, um den Bohrkopf aus dem Lehm zu bekommen.
    Diesen Spätsommer sehr trockenes Wetter, eine Nacht hatte es etwas geregnet. 30h später war das Loch voll Wasser (10cm GOK). Über den Tag hab ich das Wasser rausgepumpt, das klappt leider nur bis 3,5m Tiefe (die Pumpe ist wohl nicht mehr so dolle und der Durchflusswächter schaltet ab) innerhalb von 15 bis 20 Minuten ist es wieder fast vollgelaufen. Also so ca. 100 bis 150 Liter Wasser pro Stunde, wenn man wartet, bis es wieder oben ist..

    Nächster Tag Pump Versuch mit gedrosselter Leistung.
    Etwa 530 Liter pro Stunde gefördert, Wasserstand ist dabei von 20 cm auf 2 m gesunken, hält dort den Stand über mehrere Stunden.
    Das würde mir prinzipiell reichen, da ich mit IBC 1000l puffer und am Tag je nach Wetterlage 100 bis 300l benötige, mehr wäre natürlich besser, dann könnte ich das Fass abschaffen. Dafür benötige ich 1000l/h. Leider ist das Wasser nicht klar. Im Filtergehäuse hinter der Pumpe (filter war herausgenommen) hat sich eine Hand voll Feinsand gesammelt nach den paar Stunden pumpen. Habe das Wasser in mein IBC gepumpt, dort hat sich über Nacht auch gut was abgesetzt. Wasser ist dabei auch sehr klar geworden.

    Meine Idee (aus dem, was ich bisher hier im Forum gelernt habe):
    Mit Riverside Bohrer z.b. 190mm aufweiten und ggf. tiefer bohren (7m...10m) um mehr Ertrag zu bekommen. Dann 4" Filterrohr 0.5mm bis auf die letzten 3m und Pumpe auf 2m Tiefe positionieren. Um das Rohr mit Filterkies auffüllen 0.8mm+.

    Würde mich freuen, wenn Ihr das kommentieren könntet..

  • Brunnen reinigen
  • kg49
    Enlightened
    Reactions Received
    385
    Posts
    9,117
    Einträge
    11
    • September 11, 2024 at 5:19 PM
    • #2

    Zur Filterauswahl lies mal folgendes:

    Filterrohre und Kiesschüttung


    Es wird viel zu viel gebuddelt und viel zu wenig nachgedacht beim hobbymässigen Brunnenbau. Und manche "Profis" denken auch zu wenig.


    Im Prinzip gilt grundsätzlich (Ausnahmen bestätigen die Regel, die zu schildern wäre zu umfangreich):

    Ein "profimässig" erstellter Bohrbrunnen wird immer mit einem Arbeitsrohr errichtet, damit eine Kiesschüttung auf das Schichtenverzeichnis abgestimmt werden kann.

    Das Filterrohr hat dabei nicht die Aufgabe zu filtern, sondern ist Gerüst für die filternde Kiesschicht. Zwischen Arbeitsrohr und Brunnenrohr muss genügend Platz sein, um eine wirksame Filterkiesschicht schütten zu können.

    Alternativ dazu gibt es im Fachhandel (kein Baumarkt) sogenannte Kiesklebefilter oder Kiesbelagfilter (sehr teuer, aber gut), die man statt einer Kiesschüttung verbauen kann.

    Die Abstimmung von Filterkies oder Kiesklebefilter auf die Bodenschicht ist eine komplexe Überlegung, die sehr umfangreich werden kann, um maximale Ergebnisse zu erzielen.

    Da hobbymässig erstellte Brunnen nicht der Wasserversorgung von Stadtteilen dienen, können hier Abstriche an das maximal Mögliche gemacht werden.


    Will man ohne Arbeitsrohr arbeiten, ändern sich die Verhältnisse gravierend.

    Jetzt dient das Filterrohr nicht mehr als Traggerüst für eine genau abgestimmte Kiesfilterschicht, sondern als Traggerüst für das Erdreich um die Filteröffnungen.

    Da man meistens nicht weiss, wie sich das Erdreich zusammensetzt, bleibt einem nichts anderes übrig, als die kleinste Schlitzweite zu nehmen und zu hoffen, dass das passt.


    Generell gilt:

    Ist der Boden um die Filter zu fein, so gehen die Körner durch die Filterschlitze und der Brunnen wird ständig Sand führen.

    Haben die Bodenkörner die gleiche Grösse wie die Filterschlitze, so werden diese in einem hohen Umfang verstopfen und den Wassereintritt stark verringern.

    Nur wenn die Körner grösser als die Filterschlitze sind, können sie sich wie eine Filterkiesschüttung an das Filterrohr anlegen.

    Nun besteht der Boden ja nicht aus gewaschenem und gesiebten Sand bzw. Kies, sondern es sind alle möglichen Korngrössen in einer Probe zu finden. Deswegen muss man einen Esslöffel getrockneten Boden auf mm-Papier streuen, um ihn beurteilen zu können.

    Die grösseren Körner sollten grösser als die Filterschlitze sein, die kleineren, das sogenannte Unterkorn, sollte kleiner als die Schlitze sein.

    Falls Filterkies geschüttet wird, muss dieser unter Berücksichtigung dieser Überlegungen ausgewählt werden. Filterkies ist idealerweise fast kugelförmig, Splitt ist auf jeden Fall ungeeignet.


    Beim Klarpumpen eines Brunnens wird im Idealfall das Unterkorn durch die Schlitze abgepumpt, im Laufe der Zeit immer weniger und der Brunnen wird sandfrei.


    Ob man nun ein Arbeitsrohr setzt, mit Kiesschüttung oder Kiesklebefiltern arbeitet, oder das Rohr direkt abteuft, muss jeder Hobbybrunnenbauer selbst entscheiden.

    Manchmal sind Erfahrungen der unmittelbaren Nachbarschaft oder Schichtenverzeichnisse der zuständigen Ämter nützlich. Sie sind aber nie(!) eine Garantie für den Boden,den man dann tatsächlich antrifft. Innerhalb weniger Meter können sich die Bodenverhältnisse massiv verändern.

    Gruss

    kg49

    Es fördert nicht die Problemlösung, wenn von Seiten der Ratsuchenden erst nach mehreren Tagen auf einen Forenbeitrag geantwortet wird, da dies häufig ein erneutes Einlesen in die Problemstellung erfordert.

    Ein Problem ist meist schon halb gelöst, wenn es klar und vollständig beschrieben wird.

  • NT43
    Beginner
    Posts
    10
    • September 12, 2024 at 11:46 AM
    • #3

    Herzlichen Dank für die schnelle Rückmeldung,

    Da ich ja komplett in einer lehmschicht bin und meinen Brunnen ohne abteufen oder arbeitsrohr erstellen kann, ergeben sich bei mir wahrscheinlich keine grossen Unterschiede in Bezug auf mit oder ohne Arbeitsrohr erstellt. Der Lehm ist glücklicherweise so fest, dass ich einfach weiter bohren kann. Ich versuche auf jeden Fall das Loch aufzuweiten und guck mir dann noch mal den Sand Anteil im Lehm an. Dann entscheide ich welchen Kies und Filter ich verwende. Aktuell ist das Loch wieder randvoll und die Wiese drumrum etwas sumpfig. Das Wasser hat sich im Loch so beruhigt, dass ich mehrere Meter runterschauen kann.

    Ich melde mich wieder, wenn es Neuigkeiten gibt...

    Teilweise ist es hier im Forum schade, dass es mittendrin, wo es spannend wird, aufhört und man nicht lesen kann, wie es weitergegangen ist. Ich möchte das gerne hier vollständig darstellen. Weiss aber noch nicht ob ich dieses Jahr zum Abschluss komme 😉

  • NT43
    Beginner
    Posts
    10
    • October 17, 2024 at 9:40 AM
    • #4

    Hallo Zusammen,

    es gibt Neuigkeiten und natürlich wieder eine Frage:

    Mit einem 190mm Riverside Bohrer habe ich das Loch vergrößert und bin bis auf 5m gekommen. Nun komme ich nicht weiter. Die Lehmschicht ist extrem hart und mit Steinen durchsetzt. Ich habe versucht mit dem Hochdruckreiniger und einer 5m Lanze den Boden aufzuweichen/ zu spülen. Danach habe ich mit einigen anstrengenden Umdrehungen eine klägliche Handvoll rausbekommen (siehe vorletztes Bild mit dem Riverside Bohrer).

    Habt ihr noch einen Rat?

    Besten Dank, NT43

    Images

    • PXL_20241016_085749578.MP.jpg
      • 765.97 kB
      • 1,593 × 1,200
    • PXL_20241016_085759411.jpg
      • 336.75 kB
      • 1,593 × 1,200
    • PXL_20241016_085809294.jpg
      • 297.12 kB
      • 903 × 1,200
    • PXL_20241016_085812961.jpg
      • 352.79 kB
      • 903 × 1,200
    • PXL_20241016_092741087.jpg
      • 262.61 kB
      • 903 × 1,200
    • PXL_20241016_092935376.jpg
      • 330.48 kB
      • 1,593 × 1,200
  • kg49
    Enlightened
    Reactions Received
    385
    Posts
    9,117
    Einträge
    11
    • October 17, 2024 at 3:20 PM
    • #5

    Maschinell bohren (lassen) oder die bisherige Bohrung als Miniatur-Schachtbrunnen verwenden und mit einer Minipumpe (wasserstandsgesteuert) einen Behälter füllen. Aus diesem dann die Bewässerung vornehmen.

    Gruss
    kg49

    Es fördert nicht die Problemlösung, wenn von Seiten der Ratsuchenden erst nach mehreren Tagen auf einen Forenbeitrag geantwortet wird, da dies häufig ein erneutes Einlesen in die Problemstellung erfordert.

    Ein Problem ist meist schon halb gelöst, wenn es klar und vollständig beschrieben wird.

  • Heimbrunnenbauer
    Professional
    Reactions Received
    56
    Posts
    1,121
    • October 17, 2024 at 11:10 PM
    • #6

    Hallo NT43,

    wenn du die Möglichkeit hast dann baue dir jeweils einen Adapter für dein Bohrgestänge unten an dem du ein 13er Bohrfutter anschweißt und oben einen Rundstab oder SDS-Adapter ( je nach dem welche Bohrmaschine/Bohrhammer du nehmen kannst ) für deine Bohrmaschine/Bohrhammer.

    Dann kannst du mit langen Stein- oder Holzbohrern ( die gibt es bis zu 60 cm Länge ) Stück für Stück tiefer bohren und die Bohrung langsam erweitern.

    Durch die Bohrungen dürfte dein Reverside-Bohrer auch wieder greifen

    Gruß Jörg

  • NT43
    Beginner
    Posts
    10
    • March 7, 2025 at 10:21 PM
    • #7

    Danke kg49 und Heimbrunnenbauer,

    Ich werde mich demnächst dem Projekt wieder widmen und habe mich für den Weg des geringen Widerstandes entschieden. Der Wasserpegel ist nach wie vor einige cm unter GOK. Ich prüfe zunächst, ob alles noch frei ist und setze ein 5m langes Brunnenrohr 4zoll. Habe eine 3zoll Pumpe mit 250W und 1600l/h gefunden, die ich noch etwas drosseln werde. Mit Zeitschaltuhr und/oder Füllstandssensor werde ich dann in kleinen Schritten täglich mein 1qm IBC füllen. Da meine Bohrung ja knapp 20cm ist, würde ich Kies um das Rohr geben. Noch 2 kleine Fragen hätte ich:

    1. Welche Schlitzweite und Kiesgröße würdet ihr empfehlen?

    2. Sollte ich komplett Filterrohre setzen?

    Besten Dank!

  • NT43
    Beginner
    Posts
    10
    • April 1, 2025 at 6:52 PM
    • #8

    So, ich habe mal wieder den Bohrer ausgepackt...

    Das Loch war etwas in sich zusammengefallen durch die wartezeit. Es hat ca ein bis anderthalb Meter gefehlt. Das habe ich aber relativ schnell wieder frei bekommen. Die Pumpe die ich da besorgt hatte war ziemlich ineffizient (950W! Bei nur 1600l/h). Die Leistungsangaben beziehen sich wohl immer auf die Förderleistung und nicht die Motorleistung. Ich habe da aber noch eine andere gefunden die wesentlich effektiver ist und auch etwas weniger fördert (550W, 1200l/h, 77m, 3 Zoll). Damit habe ich nun weitere Pumpversuche unternommen. Das Wasser steht 0,9 m GOK. Wenn ich die Pumpe einschalte mit maximaler Leistung (1200l/h) fällt der Spiegel auf 2,2 m GOK und hält sich dort stabil über mehrere Stunden. das reicht für meine Zwecke völlig aus, daher möchte ich nun einen brunnenrohr setzen und habe nach wie vor die Fragen:

    1. 3 oder 4 Zoll?

    2. Mit Bodenkappe?

    3. 0.3mm Filterrohre und Kiesschüttung?
    Ich dachte an:
    0.5m Sumpf
    2m 0.3mm Filter
    3m Vollrohr, dort dann die Pumpe positionieren

    Wie ist eure Meinung?

  • Heimbrunnenbauer
    Professional
    Reactions Received
    56
    Posts
    1,121
    • April 1, 2025 at 8:44 PM
    • #9

    Hallo NT43 ,

    Zu 1. entsprechend deiner vorhandenen Pumpe 3" ein 4" Rohr dann dürfte die Kühlung ausreichend sein .

    Zu 2. auf jeden Fall !!! ansonsten dringt Bodensubstrat in das Brunnenrohr ein.

    Mit Sumpfrohr 0,5m

    Da ich deine Bodenschichtung nicht kenne ( auf den Bildern ist nur lehmiger Matsch mit einigen Steinchen zu sehen ) und auch nicht weiß ob und wie tief du noch gebohrt hast kann man eigentlich keinen richtigen Rat geben welchen Filter du einsetzen mußt.

    Zu 3. ich habe einen Gewebefilter bei mir verbaut und mit einer dünnen Schicht Filterkies ummantelt da nicht mehr Platz zwischen Arbeitsrohr und Brunnenrohr war. Bei mir war der Boden aber entsprechend wasserführend ( abgepumpt mit ca 17 m³/h )

    Du arbeitest doch ohne Arbeitsrohr wie auf den Bildern zu sehen.

    Wie hast du deinen Brunnen denn bis jetzt abgepumpt ?

    Und ist das Wasser schonmal klar gewesen ?

    Gruß Jörg

  • NT43
    Beginner
    Posts
    10
    • April 1, 2025 at 11:58 PM
    • #10

    Hallo Heimbrunnenbauer .

    Meine Bodenschicht war eigentlich nur lehmig, ja, teilweise mit Steinchen durchsetzt.... Bei 2.5m kam eine feste Lehmschicht, danach wurde es "weicher", bei 5m dann Ende. Kein weiterkommen. Muss ich auch nicht, der Ertrag ist für mich völlig ausreichend.
    Richtig, ich bin komplett ohne Arbeitsrohr und selbst nach einem halben Jahr Pause ist nur der untere Meter verloren gegangen bzw. Hat sich zugesetzt mit weichen Anteilen. Ich vermute, dass über der 5m Lehmschicht der Hauptanteil des Wassers vorhanden ist. Als ich durch die Lehmschicht bei 2.5m durch bin, kam mir das Wasser quasi entgegen. Wir wohnen im leichten Hang, da scheint es hochzudrücken, nach Regen steht das Loch voll, 10cm GOK. Im Moment hängt die Pumpe bei 3m Tiefe und pumpt fleißig iber den Tag (durch Photovoltaik). Das Loch fällt nicht ein und steht wie ne eins. Daher auch kein Arbeitsrohr. Das Wasser ist fast klar. Wenn ich es in einen Behälter gebe und es ein paar Tage Ruhe hat, wird es klar und im Behälter setzt sich eine sehr feine Schicht ab.

    Ich weiss, dass durch den Lehm sehr feine Teile unter 5um im Wasser vorhanden sind, die lassen sich nicht richtig filtern (außer Papierfilter oder absetzen lassen). Da muss ich später mal schauen. Eventuell baue ich mir ein Stickerfilter und lasse es langsam inein IBC abfließen. Aber die grosse Frage ist, wie ich die Rohrtour gestalte.... Das Loch hat ca. 200mm Durchmesser, daher könnte ich Kies reinrieseln lassen um das 4" Rohr.

    Nach deiner Info also schon mal 4" mit Bodenkappe.
    Kiesklebefilter? Gewebefilter? könnten die sich durch den Lehm vielleicht zusetzen?
    Eventuell nur unten einen Meter Filter? Das Wasser kommt wahrscheinlich von allen Tiefen, irgendwie. So könnte es sich durch den Kies beruhigen und von unten ins brunnenrohr hochdrücken? Ich kann ja nur 1.2m³/h. Das geht doch durch einen Meter 0.3mm Filterrohre locker durch?!?

    Grüße NT43

  • Heimbrunnenbauer
    Professional
    Reactions Received
    56
    Posts
    1,121
    • April 2, 2025 at 12:38 AM
    • #11

    Hallo NT43 ,

    bei deinem Bohrdurchmesser tendiere ich in Richtung 2m Kiesklebefilter + Filterkiesschüttung um das Brunnenrohr, aber ich habe keine Ahnung wie lange das funktionieren wird bzw. in welcher Zeit sich dieses eventuell durch den feinen Sedimentanteil zusätzen wird.

    Da habe ich leider keine Erfahrungen mit.

    Aber vielleicht kann kg49 dir mehr dazu schreiben da er sich doch mehr in der Thematik auskennt.

    Gruß Jörg

  • NT43
    Beginner
    Posts
    10
    • April 2, 2025 at 7:24 AM
    • #12

    Danke Heimbrunnenbauer ,

    Obwohl ich gestern viel in der Bohrung gearbeitet habe, kommt das Wasser heute morgen relativ klar. Im ersten Moment noch etwas lehmig, danach aber schon fast so wo ich sage das kann man durch meine Bewässerung durchschicken ohne dass das auf Dauer Schaden nimmt.

    Siehe Bilder,

    VG NT43

  • kg49
    Enlightened
    Reactions Received
    385
    Posts
    9,117
    Einträge
    11
    • April 2, 2025 at 8:28 AM
    • #13

    Lies mal im Forenlexikon den Artikel: Filterrohre und Kiesschüttung und übertrage dessen Inhalt auf Deine Verhältnisse. Ich sehe bei Dir das Hauptproblem bei einer möglichen Verstopfung eines Filters und würde diesen nicht zu fein wählen.

    Gruss
    kg49

    Es fördert nicht die Problemlösung, wenn von Seiten der Ratsuchenden erst nach mehreren Tagen auf einen Forenbeitrag geantwortet wird, da dies häufig ein erneutes Einlesen in die Problemstellung erfordert.

    Ein Problem ist meist schon halb gelöst, wenn es klar und vollständig beschrieben wird.

  • NT43
    Beginner
    Posts
    10
    • April 2, 2025 at 4:51 PM
    • #14

    Hallo kg49 ,

    Das hattest Du mir schon mal geschrieben...

    Mir ist noch die Idee gekommen 6 Zoll Rohre (0.5 Sumpf, 4m Filter, 1m voll) mit großer schlitzweite erstmal abzulassen und eine entsprechenden kiesschicht außenrum.
    Dann könnte ich ein 4 Zoll klebefilter mit feiner Körnung und schlitzweite noch innen reinstellen (0.5 Sumpf, 2m kiesklebefilter, 3m voll). Diese Tour könnte ich bei Bedarf dann immer wieder ziehen und reinigen....

    Gute Idee?

    VG
    NT43

  • kg49
    Enlightened
    Reactions Received
    385
    Posts
    9,117
    Einträge
    11
    • April 2, 2025 at 6:53 PM
    • #15

    Kann man machen, mir wäre das zu umständlich.
    Das innere Filterrohr müsste regelmässig gezogen werden, denn wenn sich erst Ablagerungen zwischen innerem und äußerem Filterrohr abgelagert haben, besteht die Gefahr, dass sich das innere Filterrohr nicht mehr ziehen lässt.
    Überlege auch: was willst Du eigentlich filtern?
    Da ich keine Bodenprobe vorliegen habe, kann ich dazu nichts weiteres mehr sagen.

    Gruss
    kg49

    Es fördert nicht die Problemlösung, wenn von Seiten der Ratsuchenden erst nach mehreren Tagen auf einen Forenbeitrag geantwortet wird, da dies häufig ein erneutes Einlesen in die Problemstellung erfordert.

    Ein Problem ist meist schon halb gelöst, wenn es klar und vollständig beschrieben wird.

Brunnen selber bauen

Registration

Don’t have an account yet? Register yourself now and be a part of our community!

Register Yourself

Newest Members

  1. TroopertTooty

    April 13, 2026 at 2:29 PM
  2. zewawish

    April 13, 2026 at 9:40 AM
  3. RwHksZxZLRRUKOzjcqL

    April 13, 2026 at 2:46 AM
  4. Yvonne_Mahler

    April 10, 2026 at 6:31 PM
  5. Andreas26

    April 10, 2026 at 4:59 AM

Latest Posts

  1. Rückschlagventil v SP wie reparierbar?

    prs82
    April 13, 2026 at 8:26 PM
  2. Güde gtt900 schaltbox

    RooneyE
    April 11, 2026 at 7:27 PM
  3. Wasser riecht nach Schwefel/Gülle

    Venevica
    April 11, 2026 at 2:23 PM
  4. Ich gebe auf!

    prs82
    April 10, 2026 at 9:38 AM
  5. Rammbrunnen / Spülbrunnen

    Bullchev
    April 9, 2026 at 6:55 PM
  6. Was ist das für ein Brunnen?

    PeterB
    April 9, 2026 at 3:26 PM
  7. Kärcher Home&Garten BP7 Störung Saugleitung

    DannyTimm
    April 8, 2026 at 11:15 PM

Brunnen bohren - Das Handbuch

E Book für den Brunnenbau selbst bauer Anleitung für Bohrbrunnen mit Bildern überarbeitete Auflage 2020

Tags

  • lehm
  • Oberflächenwasser

Tags

  • absägen
  • abtrennen
  • altes
  • ansaugleitung
  • anschluss
  • bauen
  • Berge
  • Bierkühler
  • bohren
  • bohrgerät
  • brunnen
  • brunnenbohrgerät
  • brunnenstube
  • doppelter
  • doppelter Pumpenstock
  • druckschalter
  • eigener gartenbrunnen
  • elektropumpe
  • erdkühler
  • fehlt
  • feinsand
  • fundament
  • geka
  • gewinde
  • Guss
  • hanf
  • holz
  • Holzbrunnen
  • Holzrohr
  • Hopfenhöhle
  • kies
  • kiespumpe
  • Mein Schachtbrunnen
  • Mittelsand
  • Montage
  • montieren
  • neu
  • Pumpenstock
  • pumpenständer
  • rammbrunnen
  • rohr
  • sand
  • saugleitung
  • saugschlauch
  • schachtbrunnen
  • schwengelpumpe
  • selber
  • steinfänger
  • typ75
  • Wasserspeier
  1. Privacy Policy
  2. Legal Notice
Powered by WoltLab Suite™