Hilfe zum Bohrbrunnen

  • ich möchte in meinem Garten einen Bohrbrunnen bauen.


    Nun bin ich unschlüssig über die Vorgehensweise und suche daher Hilfe.


    Bei Nachbarn in der Gegend gibt es Brunnen die alle bei ca. 7 Meter Tiefe liegen.


    In der Nähe gibt es eine aufgezeichnete Bohrung die wie folgt aussieht:


    0-1,2m Lehm gelb

    bis 2,9m Bänderton gelb

    bis 3,2m Lehm sandig

    bis 4,8m Ton blau, durchsetzt mit Steingerölle

    bis 7,5m Grobkies (Steingerölle)

    bis 8,6m Ton blau (Endteufe)


    Der Grundwasserstand ist mit 4,8m angegeben


    Wie würdet ihr den Bohrbrunnen planen (Länge Sumpfrohr, Länge Filterstrecke, Filterschlitze)


    Aktuell tendiere ich zu 8m Tiefe. Dann 0,5m Sunpfrohr (7,5m), 2m Filterstrecke 0,3mm (5,5m), Rest Vollrohr.


    Ich habe bereits bis auf eine Tiefe von 4m gebohrt und habe ab ca 2,7m Wasser im Bohrloch stehen.


    Wie vorgehen. Auf 8m Bohren und die Brunnenrohre reinstellen und mit dem Klarpumpen beginnen?

    Ich habe eine Tiefbrunnenpumpe zu Hause liegen. Diese ist angegeben mit 3,3m3/h. Ist diese zu stark um zum klarpumpen? Kann man die Entnahmeleistung reduzieren durch anbringen einer Reduzierung am Pumpenausgang?


    Würdet ihr mir eine Kiesschüttung empfehlen? Aktuell ohne geplant, da der Brunnenbohrer genau für ein geplantes Brunnenrohr DN 110 passt.


    Wie würdet ihr vorgehen?

  • Auf 8m Bohren und die Brunnenrohre reinstellen

    Das geht ja nur mit einem Arbeitsrohr.


    Kann man die Entnahmeleistung reduzieren durch anbringen einer Reduzierung am Pumpenausgang?

    Ja

    Würdet ihr mir eine Kiesschüttung empfehlen? Aktuell ohne geplant,

    Das hängt von der Zusammensetzung des Grobkieses ab.

    Gruss

    kg49

    Ein Problem ist meist schon halb gelöst, wenn es klar formuliert und vollständig beschrieben wird.


    Dazu gehört hier im Forum vor allem die Beschreibung der Randbedingungen eines zu lösenden Problems,

    also z.B. Schichtenverzeichnis, Brunnenausbauplan, genaue Typenbezeichnung der Pumpe.

    Wenn Daten nicht zur Verfügung stehen, sollte das auch angegeben werden.

  • mal blöd gefragt. Warum geht das bei 8m nur mit einem Arbeitsrohr. Einer meiner Nachbarn hat KG Rohr bis 7m "reingeschoben". Meinst du das Loch ist zu schmal bzw. Fällt wieder in sich zusammen?


    Sollte ich nun erstmal bis in den Kies bohren und mir das Bohrgut genau ansehen? Worauf muss ich dabei achten, ob ich eine Kiesschüttung brauche.


    Dann müsste ich für ein Arbeitsrohr einen größeren Bohrer verwenden.

  • Meinst du das Loch ist zu schmal bzw. Fällt wieder in sich zusammen?

    1. Das Loch ist zu eng. Kiesschüttungen sollen mindestens 5cm stark sein.

    2. Und ja, wenn unter Wasser eine Kiesschicht kommt fällt üblicherweise das Loch immer zusammen, wenn kein Arbeitsrohr gesetzt wird.

    Gruss

    kg49

    Ein Problem ist meist schon halb gelöst, wenn es klar formuliert und vollständig beschrieben wird.


    Dazu gehört hier im Forum vor allem die Beschreibung der Randbedingungen eines zu lösenden Problems,

    also z.B. Schichtenverzeichnis, Brunnenausbauplan, genaue Typenbezeichnung der Pumpe.

    Wenn Daten nicht zur Verfügung stehen, sollte das auch angegeben werden.

  • mal ein Zwischenstand von mir.


    Habe gerade bis 5 Meter Tiefe gebohrt und befinde mich in einer dunklen Tonschicht. Das wird wohl der blaue Ton gemäß der registrierten Bohrung in der Nähe sein. Dort endete diese bei 4,8m. Bei mir ist noch kein Ende in Sicht.


    Gibt es ein Indiz wenn man das Ende dieser Schicht erreicht?


    Gibt es eine Empfehlung wie man diesen Ton leichter durchbohren kann


    Mittlerweile steht schon eine Wassersäule von 2,5m.

    Ich hab das Gefühl, dass es nach einem Tag Ruhezeit etwas einfacher geht. Vielleicht weil das Wasser den Ton etwas weicher macht?

  • Gibt es ein Indiz wenn man das Ende dieser Schicht erreicht?

    Nein


    Gibt es eine Empfehlung wie man diesen Ton leichter durchbohren kann

    Mit einem Edelman Bohrer

    Gruss

    kg49

    Ein Problem ist meist schon halb gelöst, wenn es klar formuliert und vollständig beschrieben wird.


    Dazu gehört hier im Forum vor allem die Beschreibung der Randbedingungen eines zu lösenden Problems,

    also z.B. Schichtenverzeichnis, Brunnenausbauplan, genaue Typenbezeichnung der Pumpe.

    Wenn Daten nicht zur Verfügung stehen, sollte das auch angegeben werden.

  • Idealerweise einen, den man vorne auf die quadratischen Bohrgestände der Standard Handbohrer aufsetzen kann?

    Sowas habe ich noch nie gesehen.

    Zur Bezugsquelle einfach mal bei Google stöbern. Oder selbst anfertigen. Das ist kein grosser Akt bei weichem Ton.

    Gruss

    kg49

    Ein Problem ist meist schon halb gelöst, wenn es klar formuliert und vollständig beschrieben wird.


    Dazu gehört hier im Forum vor allem die Beschreibung der Randbedingungen eines zu lösenden Problems,

    also z.B. Schichtenverzeichnis, Brunnenausbauplan, genaue Typenbezeichnung der Pumpe.

    Wenn Daten nicht zur Verfügung stehen, sollte das auch angegeben werden.

  • brauche nochmal eine Idee von euch.


    Habe mir einen Edelmannbohrer gebaut.


    Bin aber gerade mal 30cm weitergekommen. Also bei ca. 5,30m.

    Jetzt merke ich, dass unten immer mehr Steine sind. Gemäß einer Probebohrung für den Hausbau fängt aber dieser Tiefe irgendwann grober Kies an.

    Jedoch ist es jetzt so eine Mischschicht aus blauem Ton und Kies.


    Was für einen Bohrer sollte ich hier verwenden?


    Am Edelmannbohrer bleibt nur ein Bißchen Schlamm hängen. Einen normalen Erdbohrer bekomme ich nicht reingedreht.

  • Am Edelmannbohrer bleibt nur ein Bißchen Schlamm hängen.

    Dann liegt keine Ton- oder Lehmschicht vor.

    Mach mal ein Foto vom Bohrer.

    Einen normalen Erdbohrer bekomme ich nicht reingedreht.

    Dann sind dort aber viele Steine.

    Entweder Plunschen oder einen Steinfänger für die grösseren Brocken nehmen.

    Gruss

    kg49

    Ein Problem ist meist schon halb gelöst, wenn es klar formuliert und vollständig beschrieben wird.


    Dazu gehört hier im Forum vor allem die Beschreibung der Randbedingungen eines zu lösenden Problems,

    also z.B. Schichtenverzeichnis, Brunnenausbauplan, genaue Typenbezeichnung der Pumpe.

    Wenn Daten nicht zur Verfügung stehen, sollte das auch angegeben werden.

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