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  1. Brunnenbau-Forum
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Filterkies im Brunnenrohr möglich?

  • Zoky
  • October 4, 2025 at 9:43 AM
  • Zoky
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    • October 4, 2025 at 9:43 AM
    • #1

    Hallo

    Ich benötige mal euer Schwarmwissen

    Die wasserführende Schicht liegt bei 19,5m
    Der Wasserspiegel ist noch nie unter 16m gefallen

    1. Wäre es daher möglich den Filterkies meines unglücklich errichteten Brunnen in das Brunnenrohr bis zu einer Tiefe von 16,5m zu kippen und die Pumpe auf 16m zu hängen?

    2. Nachdem die Wassereingangslöcher ca. 1mm gross sind muss ich natürlich einen Filterkies verwenden, der grösser ist
    Ist diese Grösse dann noch sinnvoll bei einem Tonboden oder wäre es in meinem Fall besser die Wassereintrittslöcher mit einem Fliegengitter oä zu verkleinern und einen kleineren Filterkies zu verwenden?


    Mit Dank im Voraus

    Bohrbrunnen Ø 125mm im Ø 273 Arbeitsrohr (bis -10m Lehm dann Ton)
    Brunnentiefe: 29,5m
    Filterrohr: 1mm bei 21,5-23,5 und 26,5-28,5m GOK, Filterkies: 3-5,16 - 4-8mm,
    Ruhewasserstand: 13,5m bis 5,5m
    abgesenkter beharrlicher Wasserstand bei 1,5m³/Std: 14,5m
    Brunnenpumpe: IBO 3,5 SDM 2/12

  • Brunnen reinigen
  • kg49
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    • October 4, 2025 at 6:08 PM
    • #2
    Quote from Zoky

    Wäre es daher möglich den Filterkies meines unglücklich errichteten Brunnen in das Brunnenrohr bis zu einer Tiefe von 16,5m zu kippen

    Möglich ist das, ob es aber sinnvoll ist, steht auf einem anderen Blatt.

    Quote from Zoky

    Nachdem die Wassereingangslöcher ca. 1mm gross sind muss ich natürlich einen Filterkies verwenden, der grösser ist

    Wieso, Du willst doch den Kies in das Brunnenrohr schütten.

    Interessant wäre eigentlich die Bodenzusammensetzung in der Tiefe der Filterrohreintrittsöffnungen.
    Du sprichszt da von Löchern, normalerweise besitzen Filterrohre Schlitze für den Wassereintritt.

    Gruss
    kg49

    Es fördert nicht die Problemlösung, wenn von Seiten der Ratsuchenden erst nach mehreren Tagen auf einen Forenbeitrag geantwortet wird, da dies häufig ein erneutes Einlesen in die Problemstellung erfordert.

    Ein Problem ist meist schon halb gelöst, wenn es klar und vollständig beschrieben wird.

  • Zoky
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    • October 4, 2025 at 6:49 PM
    • #3
    Quote from kg49

    Möglich ist das, ob es aber sinnvoll ist, steht auf einem anderen Blatt.

    Ich dachte, dass man damit die Filterstrecke des Filterkieses von 74mm auf mehrere Meter vergrößern kann

    Quote from kg49

    Interessant wäre eigentlich die Bodenzusammensetzung in der Tiefe der Filterrohreintrittsöffnungen.
    Du sprichszt da von Löchern, normalerweise besitzen Filterrohre Schlitze für den Wassereintritt.

    Die Bodenzusammensetzung ist Ton (zumindest bereitet der mir Probleme)

    Sorry, schlecht ausgedrückt...
    Die Filterrohre haben natürlich 1mm Schlitze, die Pumpe hat aber ein 1mm Lochfilter bei der Ansaugung.

    Keine Ahnung, wie gross der Abstand Ansaugung/Kies (bzw. Literleistung der Pumpe) sein muss, damit die Pumpe einen ev. 0,3er Kies nicht ansaugt

    Bohrbrunnen Ø 125mm im Ø 273 Arbeitsrohr (bis -10m Lehm dann Ton)
    Brunnentiefe: 29,5m
    Filterrohr: 1mm bei 21,5-23,5 und 26,5-28,5m GOK, Filterkies: 3-5,16 - 4-8mm,
    Ruhewasserstand: 13,5m bis 5,5m
    abgesenkter beharrlicher Wasserstand bei 1,5m³/Std: 14,5m
    Brunnenpumpe: IBO 3,5 SDM 2/12

  • kg49
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    • October 4, 2025 at 11:13 PM
    • #4
    Quote from Zoky

    Die Bodenzusammensetzung ist Ton

    Für Ton benötigt man eigentlich überhaupt keinen Filter. Welche Bodenbestandteile sollen denn gefiltert werden?

    Lies mal im Forenlexikon: Filterrohre und Kiesschüttung.

    Gruss
    kg49

    Es fördert nicht die Problemlösung, wenn von Seiten der Ratsuchenden erst nach mehreren Tagen auf einen Forenbeitrag geantwortet wird, da dies häufig ein erneutes Einlesen in die Problemstellung erfordert.

    Ein Problem ist meist schon halb gelöst, wenn es klar und vollständig beschrieben wird.

  • Zoky
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    • October 5, 2025 at 11:38 AM
    • #5

    Wir reden aneinander vorbei

    Der feine Ton zischt zwischen der vorhandenen Kiesschüttung vorbei - genau dieser sollte gefiltert werden.

    Meine Überlegung zielte dahingehend, dass bei meinem Brunnen 273 Arbeitsrohr - 125 Filterrohr = 158 /2 = 79mm Filterkiesdicke zur Verfügung steht.

    Nachdem genug Differenz zwischen dem abgesenktem beharrlichem Wasserspiegel (-14,5m) und der wasserführenden Schicht (-19,5m) besteht, dachte ich dass eine Vergrößerung des Filterkörpers bei gleichzeitiger Verkleinerung des Filterkieses (0,3-?) sinnvoll wäre bzw. ob ein Forumuser damit Erfahrungen hat.

    Bohrbrunnen Ø 125mm im Ø 273 Arbeitsrohr (bis -10m Lehm dann Ton)
    Brunnentiefe: 29,5m
    Filterrohr: 1mm bei 21,5-23,5 und 26,5-28,5m GOK, Filterkies: 3-5,16 - 4-8mm,
    Ruhewasserstand: 13,5m bis 5,5m
    abgesenkter beharrlicher Wasserstand bei 1,5m³/Std: 14,5m
    Brunnenpumpe: IBO 3,5 SDM 2/12

  • kg49
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    • October 5, 2025 at 1:28 PM
    • #6
    Quote from Zoky

    Wir reden aneinander vorbei

    Nein, Du beschreibst Deine Brunnensituation unvollständig. Ton ist fest und wasserundurchlässig.
    Aufgrund Deiner bisherigen Schilderungen bezweifele ich langsam, dass es sich um reinenTon handelt.

    Den Dir empfohlenen Artikel aus dem Forenarchiv scheinst Du auch noch nicht gelesen zu haben, da dort die Bedingungen für eine erfolgreiche Filterung geschildert sind.

    Ich kann zu dem Sachverhalt nichts mehr beitragen.
    Vielleicht noch ein Hinweis: Überlege mal, wenn Deine Vorstellungen von Filterkies im Rohr umgesetzt werden, wo dann der "gefilterte Ton" bleibt und welche Folgen das mittel- bis langfristig hat.

    Gruss
    kg49

    Es fördert nicht die Problemlösung, wenn von Seiten der Ratsuchenden erst nach mehreren Tagen auf einen Forenbeitrag geantwortet wird, da dies häufig ein erneutes Einlesen in die Problemstellung erfordert.

    Ein Problem ist meist schon halb gelöst, wenn es klar und vollständig beschrieben wird.

  • Zoky
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    • October 5, 2025 at 5:54 PM
    • #7
    Quote from kg49

    [...]
    Aufgrund Deiner bisherigen Schilderungen bezweifele ich langsam, dass es sich um reinenTon handelt.
    [...]

    Wenn du bezweifelst was ich schreibe wäre es besser nicht zu antworten, da deine Antwort nicht zur Lösung des Problems beitragen kann

    Bohrbrunnen Ø 125mm im Ø 273 Arbeitsrohr (bis -10m Lehm dann Ton)
    Brunnentiefe: 29,5m
    Filterrohr: 1mm bei 21,5-23,5 und 26,5-28,5m GOK, Filterkies: 3-5,16 - 4-8mm,
    Ruhewasserstand: 13,5m bis 5,5m
    abgesenkter beharrlicher Wasserstand bei 1,5m³/Std: 14,5m
    Brunnenpumpe: IBO 3,5 SDM 2/12

  • kg49
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    • October 5, 2025 at 6:18 PM
    • #8

    Ich schreibe nicht, was die Leute hören wollen, sondern was nach meiner unmassgeblichen Meinung nach, beruhend auf den eigenhändigen Bau mehrerer Brunnen sowie dem Forenkenntnisstand von mehreren Jahren, gesagt werden sollte bzw. muss.

    Quote from Zoky

    wäre es besser nicht zu antworten

    Quote from kg49

    Ich kann zu dem Sachverhalt nichts mehr beitragen.

    Ich habe ja bereits angekündigt, dass ich das bei Dir vorgesehen habe.

    Gruss
    kg49

    Es fördert nicht die Problemlösung, wenn von Seiten der Ratsuchenden erst nach mehreren Tagen auf einen Forenbeitrag geantwortet wird, da dies häufig ein erneutes Einlesen in die Problemstellung erfordert.

    Ein Problem ist meist schon halb gelöst, wenn es klar und vollständig beschrieben wird.

  • Zoky
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    • October 21, 2025 at 11:50 AM
    • #9

    Kurzer Zwischenbericht

    Der Brunnen ist bis zu einer Tiefe von 25,5m versandet.
    Auf diese Schicht habe ich Filterkies (1-2mm) bis zu einer Tiefe von 16,5m verfüllt.
    Die Pumpe hängt in einer Tiefe von 15,5m.
    Nachdem der Wassereinlass der Pumpe einen Lochdurchmesser von >2mm hat, wurde dieser durch 3 lagen Fliegengitter reduziert.

    Gepumpt wurde mit 600l/h bis das Wasser klar wurde (2 Tage)
    Anschliessend wurde stundenweise 12/24 gepumpt (nach 5 Tagen Klarwasser).

    Derzeit wird mit 1000l/h gepumpt, morgen/übermorgen wahrscheinlich wieder intermittierend.

    Bin neugierig ab welcher Durchflussmenge der Filterkörper nachgeben wird.

    Bohrbrunnen Ø 125mm im Ø 273 Arbeitsrohr (bis -10m Lehm dann Ton)
    Brunnentiefe: 29,5m
    Filterrohr: 1mm bei 21,5-23,5 und 26,5-28,5m GOK, Filterkies: 3-5,16 - 4-8mm,
    Ruhewasserstand: 13,5m bis 5,5m
    abgesenkter beharrlicher Wasserstand bei 1,5m³/Std: 14,5m
    Brunnenpumpe: IBO 3,5 SDM 2/12

  • prs82
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    • October 21, 2025 at 7:03 PM
    • #10
    Quote from Zoky

    Der Brunnen ist bis zu einer Tiefe von 25,5m versandet.
    Auf diese Schicht habe ich Filterkies (1-2mm) bis zu einer Tiefe von 16,5m verfüllt.

    Um Gottes willen, der arme Brunnen.

    Sowas habe ich noch nie gehört.

    Ich meine gut, jeder kann das machen wie er möchte.

    Der bessere Weg wäre eigentlich den Sand raus zu bekommen gewesen.

    Schade um den Brunnen, wenn er denn dann überhaupt noch lange Wasser liefert.

    Ist nur meine Meinung zu der Sache.

    Trotzdem viel Erfolg.


    MfG Prs

    Bohrbrunnen
    Tiefe: 29Meter
    Ausbau: DN80, 25M Vollrohr, 4Meter Filter SW0.75, Bodenkappe
    Die Pumpe hängt bei 25M
    Literleistung zur Zeit: 15L/Min
    Wasserstand: Ruhe 9M unter Gok, Betrieb 24,5M unter Gok
    Bodenverhältnisse: 0 bis 8M Ton, 8 bis 29M Schiefer mit Kluften

  • Zoky
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    • October 21, 2025 at 8:38 PM
    • #11
    Quote from prs82

    Um Gottes willen, der arme Brunnen.

    Sowas habe ich noch nie gehört.

    Ich meine gut, jeder kann das machen wie er möchte.

    Der bessere Weg wäre eigentlich den Sand raus zu bekommen gewesen.

    Schade um den Brunnen, wenn er denn dann überhaupt noch lange Wasser liefert.

    Ist nur meine Meinung zu der Sache.

    Trotzdem viel Erfolg.

    Display More

    :) Mit dem Brunnen brauchst kein Mitleid haben, mit mir schon:):)

    Es dreht sich um diesen Brunnen: Einen "unglücklich" errichteten Brunnen retten


    Sand raus wurde schon ein paar mal gemacht, ist sinnlos.
    Durch den falschen Filterkies wird immer wieder Ton 'reingeschwemmt.

    Falsch machen kann man auch nichts, mit Druckluft gehen die 8 Säcke Filterkies inkl. Ton wieder 'raus

    Tatsache ist jedenfalls, dass noch nie soviel Wasser mit einer so geringen 'Trübung aus dem Brunnen 'rausgekommen ist.

    Ich schätze mal, dass ich einen jährlichen Verbrauch von ca. 300-400m³ habe.
    Diese Menge sollte ich mit meiner Brunnenspülung in einem Monat erreicht haben.

    Bei der Wassermenge die der Brunnen liefert, kann ich mir einen Lieferstopp nicht vorstellen, aber schau ma mal

    Bohrbrunnen Ø 125mm im Ø 273 Arbeitsrohr (bis -10m Lehm dann Ton)
    Brunnentiefe: 29,5m
    Filterrohr: 1mm bei 21,5-23,5 und 26,5-28,5m GOK, Filterkies: 3-5,16 - 4-8mm,
    Ruhewasserstand: 13,5m bis 5,5m
    abgesenkter beharrlicher Wasserstand bei 1,5m³/Std: 14,5m
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