Ein neuer mit Bohrbrunnen

  • Hallo zusammen,

    Habe mich nach vielem Lesen im Forum nun doch angemeldet da ich mit meinem Projekt nicht so recht weiter weiß. Nach längerem Überlegen und zusammensuchen der Infos habe ich begonnen einen Bohrbrunnen zu erstellen. Mit Handbohrer im schönsten Sand war ich auch gleich unten, das Wasser kam bei 470cm in einem Sand Kiesgemisch. Nun habe ich ein 5m dn150 kg2000 als arbeitsrohr abgelassen, kiespumpe gebaut(die auch mehr als gut funktionierte) und so das rohr leider nur ca. 70cm durch den Kies gebracht mit der Pumpe ging nichts mehr. Habe dann am Grund nun bei ca. 550cm etwas mit dem Gestänge gestochert und hoch kam ein dermaßen zäher klebriger Lehmschluff klumpen ans Tageslicht. Bin dann noch ca 50 cm. tiefer gekommen. Da mir zwei bohr Gutachten im Umkreis von 20m vorliegen ist auch tiefer mit keinem wesentlich anderen Boden zu rechnen. Nun meine Frage, macht es Sinn in diese dünne Schicht ein filterrohr zu setzen und dann evtl. Aus den 50cm sumpfrohr zu pumpen. Die Fördermenge spielt keine große Rolle da ich in eine Zisterne pumpen würde. Über jegliche Hilfe wäre ich sehr dankbar. Gruß Klaus / Dachau

  • Habe mich nach vielem Lesen im Forum

    Na, dann weisst Du ja, worauf es ankommt.


    das Wasser kam bei 470cm in einem Sand Kiesgemisch.

    Streu mal von genau diesem Sand-Kiesgemisch einen Esslöffel (trocken) auf mm-Papier, mach ein scharfes, vergrösserungsfähiges Foto und stell das hier rein.

    Dann sehen wir weiter.

    Gruss

    kg49

    Ein Problem ist meist schon halb gelöst, wenn es klar formuliert und vollständig beschrieben wird.


    Dazu gehört hier im Forum vor allem die Beschreibung der Randbedingungen eines zu lösenden Problems,

    also z.B. Schichtenverzeichnis, Brunnenausbauplan, genaue Typenbezeichnung der Pumpe.

    Wenn Daten nicht zur Verfügung stehen, sollte das auch angegeben werden.

  • Für eine Schwengelpumpe könnte ich mir mit Achen und Krachen eine Förderung vorstellen, nicht aber für eine Elektropumpe.

    Der abgebildete Boden ist ja nun nicht ganz schlecht, aber relativ feinsandhaltig, sodass ich für eine erfolgreiche Förderung mit Pumpe mindestens 3 - 4m Feinsandfilter veranschlage.

    Dies scheint aber nicht möglich zu sein.

    Gruss

    kg49

    Ein Problem ist meist schon halb gelöst, wenn es klar formuliert und vollständig beschrieben wird.


    Dazu gehört hier im Forum vor allem die Beschreibung der Randbedingungen eines zu lösenden Problems,

    also z.B. Schichtenverzeichnis, Brunnenausbauplan, genaue Typenbezeichnung der Pumpe.

    Wenn Daten nicht zur Verfügung stehen, sollte das auch angegeben werden.

  • Hallo nochmals,

    habe heute bis auf 7,30m weitergebohrt weiterhin toniger Lehm eher Trocken meiner Meinung nach keinesfalls Wasserführend. Es wird wohl kaum Sinn machen hier noch einen Filter zu setzen-oder doch?

    Mal abgesehen davon was die schmale Wasserführende Schicht ab 4,70m hergibt, wo sollte ich den Filter setzen? Sollte der Filter in die Tonschicht nach unten ragen? Oder einen zweiten Meter Filter mehr zu verbauen und den Spalt zwischen Arbeitsrohr und Filterrohr mit Kies auffüllen (der Kies filtert bei den weingen cm. nichts ich weis aber insgesamt wäre es doch mehr Filterstrecke) Viele Fragen..Danke fürs Lesen

    Gruß Klaus

  • Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte. Skizziere mal dein bisheriges Schichtenverzeichnis mit eingetragenem Grundwasserstand.

    Dann gib die von Dir angestrebte minimale Fördermenge an und wieviel Du bereit bist, in Feinsandfilter zu investieren.

    Gruss

    kg49

    Ein Problem ist meist schon halb gelöst, wenn es klar formuliert und vollständig beschrieben wird.


    Dazu gehört hier im Forum vor allem die Beschreibung der Randbedingungen eines zu lösenden Problems,

    also z.B. Schichtenverzeichnis, Brunnenausbauplan, genaue Typenbezeichnung der Pumpe.

    Wenn Daten nicht zur Verfügung stehen, sollte das auch angegeben werden.

  • Eine Leistung 200-300l/h wär absolut ausreichend

    Muss es sandfrei sein?


    so übermäßig teuer sind die Feinsandfilter auch nicht.

    naja, so 100€/m, wenn es was besonders Gutes sein soll.


    Saugpumpe, Tiefbrunnenpumpe oder Schwengelpumpe?


    Du bist mit DN150 7,30m tief?


    Gruss

    kg49

    Ein Problem ist meist schon halb gelöst, wenn es klar formuliert und vollständig beschrieben wird.


    Dazu gehört hier im Forum vor allem die Beschreibung der Randbedingungen eines zu lösenden Problems,

    also z.B. Schichtenverzeichnis, Brunnenausbauplan, genaue Typenbezeichnung der Pumpe.

    Wenn Daten nicht zur Verfügung stehen, sollte das auch angegeben werden.

  • Sandfrei wäre natürlich optimal, zumal ich in eine Zisterne Pumpen möchte und dann da wieder den Sandeintrag habe. Zur Pumpenthematik gab es hier schon ein Thema bezgl. wenig Stromverbrauch und relativ kleine Fördermenge. Wie ich das löse weis ich noch nicht. Momentan bin ich bei 7,3 m mit dn 150 und stecke im Lehm/Ton fest richtig.Wäre schon bereit für gute Filter zu investieren bin mir nur unschlüssig wo ich sie genau positioniern muss. Ansaugbereich wird in diesem Fall immer das Sumpfrohr sein denke ich.

    Grüße aus Dachau

    Klaus

  • bin ich bei 7,3 m mit dn 150 und stecke im Lehm/Ton fest

    Kunststück bei KG Rohr, damit wirst du durch Ton auch nicht großartig weiter kommen. Und selbst wenn: Sobald du es wieder ziehen willst weil es als Arbeitsrohr für die Feinsandfilter dienen sollte hast du wahrscheinlich Pech gehabt da sich der Ton um die Muffen legt und das Rohr geradezu einbetoniert.

  • Toenne..Da ich nie vor hatte tiefer als max 10m zu bohren reicht mir die 5m Stange KG2000 Rohr locker und Muffe ist dann auch keine im Weg bei einer schon vorhandenen 230er Bohrung im Sand bis Grundwasserspiegel.

  • Sorry, das 'ein 5m KG Rohr' hatte ich überlesen.

    Zu deinem eigentlichen Thema: Ob die paar cm wasserführende Schicht wirklich 300l/h hergeben? Als Laie würde ich dann erwarten dass auch schon die Strecke ein gutes Stück darüber nass ist.

    Ich habe z.B. aktuell 6m Bohrtiefe im Sand und stehe jetzt auf Lehm. Mein Ruhewasserstand hat in etwa 3.5m Höhe über Bohrsole (bei 3m 0.3er Filter), der nasse Bereich ab dem ich pluntschen musste begann bei etwa 2.7m unter GOK. Dennoch ist bei <400l/h Schluss, da läuft der 'Brunnen' (ein grosser Name für das Loch ^^) leer.

    Ich kann mir irgendwie nur schwer vorstellen dass deine 80cm die gleiche Menge hergeben obwohl du bis dahin trocken bohren konntest. Wenn es eine satt wasserführende grobe Kiesschicht wäre...aber bislang war doch alles Sand? Wie dann diese scharfe Abgrenzung?


    Aber da weiß der Chef sicher aus seinem Erfahrungsschatz mehr dazu zu sagen.

  • Danke für deine Ausführungen, naja ich muss es probieren nichts anderes bleibt mir ja nicht übrig. Ich werd jetzt mal Rohre bestellen noch etwas bohren dann 1m sumpfrohr und 2m Feinsandfilter bis OK wasserführende Schicht. Mal sehen was dann so ins Rohr läuft.

  • Hallo an alle,

    ich möchte eine kurze Rückmeldung geben wie die Sache ausging. Das wichtigste der Brunnen funktioniert für meine Zwecke hervorragend. Erstaunlich das die Wasserführende Schicht von gerade einmal 80cm. Immerhin konstant 600l/h bringt. Ich muss wie schon vorher gedacht aus dem Sumpfrohr pumpen, da der Wasserstand im Brunnenrohr bei Wasserentnahme doch stark sinkt sodass die Filter oder zumindest ein Teil davon frei liegt. Sand ist ca. Zwei Messerspitzen auf 1000l dabei.

    An dieser Stelle Danke an alle die mit Rat und Wissen mir zur Seite standen.

    Gruß Klaus

  • doch stark sinkt sodass die Filter oder zumindest ein Teil davon frei liegt.

    Wenn Dein Wasser eisen- und manganfrei ist, könnte das auch langfristig funktionieren. Sollte jedoch Eisen oder Mangan im Wasser sein, dürfte es früher oder später zu Verockerungen kommen.

    Gruss

    kg49

    Ein Problem ist meist schon halb gelöst, wenn es klar formuliert und vollständig beschrieben wird.


    Dazu gehört hier im Forum vor allem die Beschreibung der Randbedingungen eines zu lösenden Problems,

    also z.B. Schichtenverzeichnis, Brunnenausbauplan, genaue Typenbezeichnung der Pumpe.

    Wenn Daten nicht zur Verfügung stehen, sollte das auch angegeben werden.

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