Der neue Bohrbrunnen

  • Für einen Test mit Angabe der Grundwasserabsenkung dabei sollte es reichen.

    Gruss

    kg49

    Ein Problem ist meist schon halb gelöst, wenn es klar formuliert und vollständig beschrieben wird.


    Dazu gehört hier im Forum vor allem die Beschreibung der Randbedingungen eines zu lösenden Problems,

    also z.B. Schichtenverzeichnis, Brunnenausbauplan, genaue Typenbezeichnung der Pumpe.

    Wenn Daten nicht zur Verfügung stehen, sollte das auch angegeben werden.

  • Grüße!


    Ich bin endlich dazu gekommen den Brunnen klar zu pumpen. Die folgenden Werte entstanden unter folgenden Bedingungen:


    Ich sauge mit einer KSB Multi Eco 36.4 D (3 Phasen) aus einer Tiefe von 7m. Dazu kommt 0,5m Verrohrung. Bis zur Pumpe sind es also 7,5m. Danach wird gedrückt und es folgt ein 25m langer 3/4" Schlauch, welcher nochmal ca. einen Meter an Höhe überbrücken muss und den Rest horizontal verläuft. Was noch dazu kommt ist ein Vorfilter, der max 4000l/h filtern kann. Bisschen klein, werde ich noch wechseln. Derzeit geht das Wasser durch ein Rückschlagventil - klar. Am Ende werden es zwei sein. Mal sehen, ob das noch einen Einfluss hat.


    Gemessen wurden folgende Daten:

    4,37m - Pumpe aus

    4,44m - Kugelhahn halb geöffnet ; 10L - 25s

    4,52m - Kugelhahn ganz geöffnet ; 10L - 10s


    Bei voller Leistung habe ich max 15cm Absenkung gemessen.


    Mit 3600l/h bin ich so halb zufrieden. Ich tausche demnächst nochmal den Vorfilter gegen ein größeres Modell aber ansonsten ist das eben so. Mit dem Brunnen an sich bin ich jedenfalls zufrieden und habe hoffentlich lange Spaß damit. Ich würde es wieder machen. Nächstes mal mit Winde und dann noch etwas tiefer aber evtl in ein paar Jahren nochmal😅


    Was meint ihr?


    Noch was: das Wasser aus dem Brunnen kam von Beginn an glasklar. Mit dem Auge waren jedenfalls keine Verunreinigungen (Sand oÄ) zu erkennen. Auch nachdem das Wasser "abgestanden" war.


    Freundliche Grüße,



    Felix

  • Das hört sich doch alles recht gut an. Hat sich die Arbeit gelohnt.

    Gruss

    kg49

    Ein Problem ist meist schon halb gelöst, wenn es klar formuliert und vollständig beschrieben wird.


    Dazu gehört hier im Forum vor allem die Beschreibung der Randbedingungen eines zu lösenden Problems,

    also z.B. Schichtenverzeichnis, Brunnenausbauplan, genaue Typenbezeichnung der Pumpe.

    Wenn Daten nicht zur Verfügung stehen, sollte das auch angegeben werden.

  • Das hört sich doch alles recht gut an. Hat sich die Arbeit gelohnt.

    Denke ich auch. Der Brunnen ist ja noch nicht lange in Benutzung aber die HDPE-Filter von Lotze Wassertechnik machen einen ersten guten Eindruck. Sollte sich etwas ergeben, positiv wie negativ, dann werde ich hier berichten. Sollte ich nichts schreiben, ist der Zustand unverändert und man kann davon ausgehen, dass das Produkt scheinbar hält, was es verspricht. Ob es sein Geld Wert ist muss jeder für sich selbst entscheiden

  • Grüße!


    Nun habe ich doch noch eine Frage: eigentlich wollte ich das System ohne Kessel betreiben, weil die Bewässerungsanlage ja auf Dauer läuft. Leider ist es nun so, dass die Pumpe beim Abschalten Druckschläge erzeugt. Damit bekomme ich dann und wann Probleme mit meinem Druckschalter.


    Ich habe mir einen 60L Membrankessel von Varem gekauft und würde meine Anlage gern mit einem Einschaltdruck (ED) von 3,5bar betreiben (AD 4,5bar). Jetzt habe ich verschiedene Sachen gelesen (auch hier im Forum). Von 3,5bar x 0,9 = ED oder auch ED = Vordruck im Kessel.


    Ich bin verwirrt. Was ist nun korrekt?


    Danke euch!

  • Das ist ganz einfach herzuleiten:

    Wenn der Kessel auf den Vordruck (VD) aufgepumpt wird, ist er leer.

    Läuft die Pumpe, so füllt sich der Kessel mit Wasser und der Druck steigt bis zum Abschaltdruck (AD).

    Wählt man den VD gleich dem gewünschten Einschaltdruck (ED), so schaltet sich die Pumpe ein, wenn der Kessel wieder leer ist. Das ist ungünstig, sie sollte sich schon vorher einschalten, damit ein kleines Wasserpolster erhalten bleibt.

    Also VD = ED möglich, aber ungünstig.


    Die Pumpe sollte sich also einschalten, wenn der Kesseldruck (KD) grösser als der ED ist.

    Somit muss der VD kleiner als der ED sein. Man nimmt den Faktor 0,8 - 0,9.

    Man kann es sich auch anders herleiten:

    Wäre der VD > ED, so würde sich die Pumpe erst einschalten, wenn der Kessel schon leer wäre.

    Also VD = 0,8...0,9 x ED.

    Gruss

    kg49

    Ein Problem ist meist schon halb gelöst, wenn es klar formuliert und vollständig beschrieben wird.


    Dazu gehört hier im Forum vor allem die Beschreibung der Randbedingungen eines zu lösenden Problems,

    also z.B. Schichtenverzeichnis, Brunnenausbauplan, genaue Typenbezeichnung der Pumpe.

    Wenn Daten nicht zur Verfügung stehen, sollte das auch angegeben werden.

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